Hat US-Wahl Einfluss auf das Online-Glücksspiel im Land?

Hat US-Wahl Einfluss auf das Online-Glücksspiel im Land?

Parallel dazu kann man auch Vermutungen anstellen, auf welche Weise das Wahlergebnis Einfluss auf eine liberale Regulation des virtuellen Glücksspiels hat. Auf nationalem Niveau hat sich im Laufe der vergangenen 48 Monate im Bereich des virtuellen Pokerspiels nicht viel getan.

Es passierte aber, dass das amerikanische Justizministerium etwas gegen die Internetseiten für Poker unternahm, welche ihren Service in den Vereinigten Staaten bereitstellen. Diese Maßnahme war für zahlreiche Menschen eine Hiobsbotschaft. Trotzdem rechnet man damit, dass ein erlaubtes und kontrolliertes Regelwerk in Bezug auf das virtuelle Glückspiel bei Obama besser bewerkstelligt werden kann als bei Romney.

Die momentanen Unternehmungen bezüglich der Erlaubnis des Glücksspiels stellen den "Gambling Prohibition, Poker Consumer Protection and Strengthening UIGEA Act" von diesem Jahr in den Mittelpunkt, dieser wurde vom Demokraten Reid aus Nevada und dem Republikaner Kyl aus Arizona auf die Beine gestellt.

Um diese nicht zweifelfreie Vorlage abzusegnen, ist es notwendig, dass der erste Senator sein Amt weiter führt. Dazu muss man sagen, dass nicht jeder in der Branche des virtuellen Pokerspiels der Meinung ist, dass diese Vorlage eine Patentlösung darstellt. Damit er seinen Job behält, ist es notwendig, dass die Demokraten nach wie vor im Kongress die Oberhand innehaben.

Wenn die Republikaner an die Macht kommen, dann wird es sehr viel problematischer sein, dieses Gesetz durchzubringen. Dieser Entwurf muss dann von allen möglichen Republikanern gestützt werden und der beste Verbündete hierfür würde der Senator Heller aus dem Bundesstaat Nevada sein.

Selbstredend müsste dieser Herr erneut ins Amt gewählt werden, um diese Sache voranzutreiben. Es ist deshalb noch nicht abzusehen, ob diese Wahl gut für die Gesetzgebung im Bereich des virtuellen Pokerspiels ist oder nicht.