Die Suche nach dem Glück am Geldspielautomaten

Die Suche nach dem Glück am Geldspielautomaten

Das Ergebnis der Studie, die bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, ist eindeutig. Das Automatenspiel erfreue sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig wurde eine neue Studie zum Thema Spielsucht erhoben, nach der Schätzungen zu Folge in Deutschland rund 438.000 Menschen als spielsüchtig gelten.

Gewährleistung von mehr Spielerschutz

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich auf, dass die spielbereitschaft der Spieler in den vergangenen Monaten deutlich abgenommen habe. So sei sehr deutlich geworden, dass die Spieler vor allem an Lotto "6 aus 49", an der Glücksspirale, an Toto und an Besuchen in den Spielbanken Interesse verloren haben. Während der Boom in diesen Bereichen also bereits abnimmt, boomt das Geschäft mit den Spielautomaten.

Dieses jedoch stellt für die Spieler gleichzeitig eine große Gefahr dar. Die Regierungen der Bundesländer haben bereits Gesetze und Regelungen eingeführt oder angekündigt, mit denen der Spielerschutz besser gewährleistet werden könnte. Gleichzeitig jedoch stellt das Spielhallenangebot für den Staat auch eine große Verführung dar, denn durch die Einnahmen aus dem Glücksspielbereich profitiert auch der Staat dank der Steuerabgaben davon.

Die Länder haben das Recht Gesetze für Spielhallen zu erlassen. In den vergangenen Jahren sind eben diese Etablissements wie Pilze aus dem Boden geschossen und so habe der Boom im Bereich des Automatenspiels seinen Anfang genommen. Bundesländer haben teilweise bereits Regelungen zum Spielerschutz eingeführt, die zum Beispiel den Mindestabstand zwischen den Spielhallen und/oder Maximaleinsätze beinhalten.

Auch die Anzahl der Spielautomaten in einem Etablissement wurde reduziert, ebenso wie die erlaubten öffnungszeiten. Mit diesen Maßnahmen soll den Spielern ein entsprechender Schutz geboten werden. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel Veränderung der Technik bei den Spielautomaten, könnten in Zukunft von den Bundesländern angewendet werden.

Deutsche Lizenz für PokerStars

Deutsche Lizenz für PokerStars

Lizensiert ist das Unternehmen bereits in Italien, Dänemark, Frankreich, Belgien, Malta, Estland und der Isle of Man. Insgesamt 50 Millionen Spieler zählt der Anbieter, die als Kunden die Webseiten besuchen und dem absoluten Spielvergnügen online nachgehen. Diese Möglichkeit soll nun auch vollkommen legal den deutschen Kunden geboten werden.

Die Unternehmer von PokerStars feiern das Ereignis als historischen Moment und loben die Gesetzgebung des nordischen Bundeslandes Schleswig-Holstein in den höchsten Tönen. Aus dem Bereich des Business Developments bei PokerStars ließ der Leiter Guy Templer deutlich werden, dass die Gesetzgebung in Schleswig-Holstein vor allen Dingen den Spielern und Glücksspielfans zu Gute kommen würde.

Die öffnung des Marktes in Schleswig-Holstein ist seiner Meinung nach eine klare Reaktion auf die Bedürfnisse des Marktes und der Spieler. Durch die öffnung wären außerdem die Rahmenbedingungen viel einfacher umsetzbar. So könnte ausreichend Kontrolle und Schutz geboten werden, die Angestellten können bessere Arbeitsbedingungen erhalten und die Regulierung wird durch die Gesetzgebung optimal gewährleistet.

Die Gesetzgebung in Schleswig-Holstein ist der in Dänemark sehr ähnlich. Dort setzte sich die neue Regulierung im Jahr 2012 durch und konnte bis heute die Bewährungsprobe sehr gut überstehen. Das Konzept geht auf und die Regulierung funktioniert vorbildlich. Für PokerStars und die anderen Anbieter in Deutschland erlaubt die öffnung des Marktes es in Zukunft auch über die Grenzen hinaus Online Turniere zu organisieren und somit das eigene Portfolio wachsen zu lassen.

Für die Spieler in Deutschland umfasst das Angebot von PokerStars in Zukunft Cash Games und spannende Turniere. Die Spieler werden sich an den virtuellen Pokertischen vergnügen können und dabei nicht nur auf Gegner aus Deutschland, sondern vielmehr auf Gegner aus der ganzen Welt treffen können. Das Spielangebot von PokerStars wird im Spaßmodus sowie auch im Echtgeldmodus angeboten, sodass die Spieler selbst entscheiden können, wann sie bereit sind ihr Glück so richtig auf die Probe zu stellen.

Den Anbieter PokerStars gibt es weltweit und insgesamt besteht das Unternehmen nun bereits seit 11 Jahren am Markt. Der Anbieter hat sich bei den Spielern enorm durchgesetzt, da hier hohe Sicherheitsstandards geboten werden und vor allem das umfassendste Angebot existiert. So haben die Spieler die Möglichkeit an täglichen Pokerturnieren teilzunehmen. Technik und Technologien sind immer modern und auf dem neusten Stand und somit erfüllt der Anbieter auch für viele berühmte Pokerstars die besten Voraussetzungen.

Amerikanisches Gericht stuft Poker nicht als Glücksspiel ein

Amerikanisches Gericht stuft Poker nicht als Glücksspiel ein

Im Fall von Lawrence DiChristina ist diese Frage vor Gericht besonders wichtig. Nun hat das US-Gericht eine Entscheidung getroffen und zwar dass das Pokerspiel nicht unter den Bereich der Glücksspiele fällt. DiChristina wurde angeklagt, da er einen illegalen Glücksspielbetrieb auf Staten Island betrieben haben soll.

Zu der vom Gericht getroffenen Entscheidung beigetragen hat der Experte Dr. Randal Heeb, der als Professor an der Universität Yale beschäftigt ist. Das Pokerspiel ist seit jeher sein Steckenpferd und der Professor analysierte in seiner Laufbahn bereits unzählige Pokerblätter.

Auch in dem aktuellen Fall wurden von dem Professor verschiedene Pokerblätter einer unbekannten Pokerwebseite analysiert, um so zu beweisen, dass das Pokerspiel nicht ausschließlich auf Glück basiert sondern darüber hinaus vorrangig Können erforderlich ist. Mit der Argumentation des Yale Professors konnte der Richter Jack Weinstein überzeugt werden und entschied vor Gericht, dass Poker kein Glücksspiel ist. Mit dieser Entscheidung wurde gleichzeitig festgelegt, dass das Pokerspiel nicht unter das 1970 verabschiedete Illegale Gambling Business Gesetz fällt.

Mit dieser Entscheidung des amerikanischen Gerichts ist vor allem DiChristina glücklich, da die Klage aufgrund dessen fallen gelassen werden muss. Doch nicht nur für den Angeklagten ist diese Entscheidung etwas besonderes, die ganze Branche könnte aufgrund dessen nun eine bedeutende Veränderung erleben. Vor allem im Bereich Online Poker werden sich in Bezug auf die Regulierungen und die Vergabe von Konzessionen Veränderungen einstellen, die für Spieler und Betreiber durchaus positiv sein können.

Die Entscheidung könnte nämlich auch bedeuten, dass das Pokerspiel als nicht Glücksspiel auch nicht mehr unter das Internet Gambling Enforcement Gesetz (Gesetz gegen gesetzeswidriges Internet-Glücksspiel) fällt. Damit könnten Betreiber das Pokerspiel zukünftig wahrscheinlich vollkommen legal im Internet anbieten.

Besonders begeistert von diesen Neuigkeiten ist vor allem der Direktor der Poker Player’s Alliance, John Pappas. Er gibt an, dass man seit Jahren dafür gekämpft habe, Poker als Geschicklichkeitsspiel anzuerkennen und nun endlich sei dieser Wunsch eingetroffen. Mit der Entscheidung könnte sich die Pokerbranche in Zukunft enorm weiterentwickeln, zu Gunsten der Spieler und der Betreiber, so der Direktor.

Da die Gerichtsentscheidung jedoch vorerst lediglich auf den Fall DiChristina bezogen werden kann, bedeutet diese noch keine Legalisierung des Pokerspiels in Amerika. Man erhofft sich jedoch, dass dies die Folge dessen werden könnte.