Freispruch der bwin-Chefs Manfred Bodner und Norbert Teufelberger

Freispruch der bwin-Chefs Manfred Bodner und Norbert Teufelberger

Die Verhaftung liegt heute etwa acht Jahre zurück und die Anwälte der Geschäftsmänner konnten in diesen Tagen einen Freispruch erwirken. Bisher ist das Urteil nicht rechtskräftig und der Staatsanwalt hat die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen Berufung einzulegen. Die mündliche Urteilsverkündung erfolgte bereits in Nanterre, die schriftliche Bestätigung über dieses Urteil soll in den kommenden Wochen folgen.

Nach Angaben der Anwälte von Bodner und Teufelberger habe der Sportwettenanbieter bwin nicht gegen französische Gesetze verstoßen, da das Unternehmen sich nach dem europäischen, nationalen Gesetz gerichtet hätte. In Frankreich sei angegeben worden, dass das Angebot von Sportwetten durch das Glücksspielunternehmen bwin vor Ort verboten sei. Aus diesem Grund wurden die beiden CEOs des Unternehmens vor etwa acht Jahren festgenommen und mussten sogar zwei Nächte im Gefängnis verbringen.

Schon zum damaligen Zeitpunkt war von bwin angegeben worden, dass das Unternehmen sich nach dem EU-Recht gerichtet habe, welches grenzüberschreitend gültig sei, wodurch die Unternehmer überzeugt davon waren, sich an Gesetze gehalten und nicht gegen die französischen Gesetze verstoßen zu haben.

In den vergangenen Jahren hat sich die gesetzliche Lage in Frankreich jedoch so oder so generell geändert, denn der Glücksspielmarkt in Frankreich wurde in der Zwischenzeit geöffnet. Das Angebot von Online-Wetten ist in Frankreich somit heute legal und bwin zählte zu den Anbietern, die eine der ersten Lizenzen für dieses Angebot in Frankreich erhalten hatten.