Bwin.party verzeichnet im Moment 30 Millionen Euro Verlust

Auch wenn das Unternehmen Bwin.party mit seinen Erträgen, die 3 Prozent niedriger ausgefallen sind, nicht vom Ruin bedroht ist, gehen dem Konzern 30 Millionen Euro durch die Lappen.

In derselben Zeit des Jahres 2011 konnte man eine Gewinnzunahme von rund 60 Millionen Euro verzeichnen. Die Verluste des Unternehmens bereiten hier längst kein Kopfzerbrechen, aber der Betreiber von virtuellem Glücksspiel kann an die Gewinne von 2010 nicht anschließen.

Die momentanen Daten liegen aber noch nicht genau vor, da man die Unternehmensfusion mit "Bwin Interactive Entertainment AG" in diesem März noch nicht mit einschließt. Diese Negativzahlen haben viele Gründe, zum Einen wurde das Online Casino für den Markt in Frankreich unzugänglich gemacht, was ein herber Verlust für das Unternehmen ist.

Auch die verstärkte Konkurrenz in dieser Sparte erleichtert nicht gerade die Geschäfte. Zahlreiche europäische Staaten haben ihre Steuersätze nach oben geschraubt und es findet weder eine WM noch eine EM im Bereich Fußball statt.

Auch wenn die Zahlen nicht gerade rosig sind, ist die Geschäftsleitung im Hinblick auf die Erweiterung und den Erhalt der Stellung ihres Unternehmens optimistisch. Gerade die Unternehmensverschmelzung wird wahrscheinlich 65 Millionen Euro im Bereich der Synergieerträge einbringen.

Die Geschäftsführung möchte besonders auf dem Pokermarkt in den Vereinigtem Staaten Fuß fassen, aber hier bestehen nach wie vor Schwierigkeiten im Bereich der Rechtmäßigmachung des Online Glücksspiels.

Man muss abwarten, ob die Aktionäre diese gute Einschätzung teilen, denn bisher konnten sie mitverfolgen, wie die Aktien im Laufe der vergangenen 12 Monate in den Keller gingen. Das Wertpapier, das auch an der österreichischen und britischen Börse zu finden ist, hat bisher die Tendenz nach unten aufgewiesen.

Doch die Aktionäre sollten nun Zähigkeit und Hartnäckigkeit beweisen, denn die Geschäftsführung will ihre Vorhaben beibehalten.