Betfred verlässt das iPoker Netzwerk

Betfred verlässt das iPoker Netzwerk

Mit dem Vertrag wurde festgelegt, dass Betfred sein komplettes Angebot auf die Plattformen von GVC bringen wird. Sowohl für die Poker-Community als auch für Sportwettenfans könnte diese neue Information in Zukunft interessant werden.

Warum es für die Poker-Community interessant werden könnte: weil Betfairs Poker Room von iPoker in das Netzwerk von PartyPoker wechseln wird. Innerhalb der Community munkelt man bereits, dass dies nur der Anfang sein könnte und GVC in Zukunft weitere Poker Rooms aufnehmen wird. Eigentlich hatte PartyPoker in der Vergangenheit nicht den besten Ruf. Dies hat sich nun durch die letzten Ereignisse allerdings ein wenig geändert.

PartyPoker bekommt Auftrieb

Seit bwin.party durch GVC übernommen wurde, hat sich das Ansehen von PartyPoker bereits ein wenig gebessert. Auch wenn der Aufschwung für PartyPoker nicht einen totalen Boom für die Pokerräume mit sich bringt, so ist dennoch zu bemerken, dass sich die Lage des Anbieters verbessert. Aktuell befindet sich PartyPoker bei dem Ranking auf Platz 5, iPoker liegt auf dem vierten Platz.

Pokerhighlight aus 2015

Pokerhighlight aus 2015

Auch in der Pokerwelt gab es einige Besonderheiten im Jahr 2015. Besonders bemerkenswert war der Monat Juli, in dem es einige Neuerungen gab. Hier die Highlights des Jahres 2015 aus dem Monat Juli:

– Start von Tonybet Poker in Dänemark

– Übernahmeangebot von Amaya für Bwin.Party in Milliardenhöhe

– Veränderungen bei Full Tilt

– Poker Europameisterschaft hält Station erstmals im Casino Velden

– Gegenklage Iveys gegen das Borgata

Hier wird deutlich, dass im Juli einiges im Bereich der Pokercommunity passiert ist. Tonybet wurde im Juli zum ersten Anbieter, der legal OFC-Poker-Spiele in Dänemark anbieten kann. Im Juli wurde von dem Anbieter bereits angekündigt, dass weitere Highlights für die Spieler in Dänemark etabliert werden sollen.

Strukturelle Änderungen gab es in 2015 auch bei Full Tilt. So wurde beispielsweise die Rake Struktur des Anbieters verändert. Für das Casino Velden war das 2015 auch ein besonders Highlight, denn erstmals machte die Poker Europameisterschaft vor Ort Station.

Gerüchte um gescheiterte Verkaufsgespräche bei Bwin.Party

Gerüchte um gescheiterte Verkaufsgespräche bei Bwin.Party

Von Seiten des Unternehmens wird dieses Gerücht jedoch dementiert. Bereits seit November wird über den Verkauf von Bwin.Party gesprochen. Natürlich sind es vor allem Personen aus der Poker-Community, die über mögliche Käufer sprechen. In der Vergangenheit hieß es, dass Amaya und Playtech als mögliche Käufer in Frage kommen.

Die Gerüchte bleiben dennoch weiterhin bestehen. Es wird davon ausgegangen, dass die Verkaufsgespräche weniger erfolgreich waren als erwartet. Offensichtlich ist der Verkauf damit erst einmal vom Tisch, wodurch die Experten den Abfall der Aktien erklären. Ein Unternehmenssprecher von Bwin.Party machte jedoch deutlich, dass das Unternehmen dazu verpflichtet sei, Updates dieser Art bekannt zu geben und dass die Gerüchte daher nicht stimmen würden. Anders sei nach Angaben von Experten jedoch der Aktienwertabfall nicht zu erklären. Erst kurz vor dem Wochenende fiel die Aktie des Glücksspielanbieters drastisch ab und führte zu einem Tagesverlust in Höhe von 23,9 Prozent.

Schwere Zeiten für Bwin.Party

Der Glücksspielanbieter kann eigentlich auf ein umfassendes Portfolio zurückgreifen, zu welchem Sportwetten, Casinogames, Bingo und Poker gehören. Auch die Veranstaltung von Turnieren in Form von der World Poker Tour kann das Unternehmen als eigenen Erfolg verbuchen. Dennoch erwarten den Glücksspielanbieter schwere Zeiten. Dies liegt zum einen auch an verschiedenen Regelungen, die einige Glücksspielanbieter betreffen.

So kommt es zum Beispiel, dass Bwin.Party aufgrund der neuen Steuerregelung innerhalb der Europäischen Union Steuern in Deutschland abführen muss.

Verkauf von bwin.party

Verkauf von bwin.party

Der Anbieter Intertain hat bereits viel Erfahrung im Bereich des Online Casino Markts, allerdings wäre der Bereich Poker ein neues Gebiet für das Unternehmen. Bisher ist noch nicht klar, ob das gesamte Unternehmen bwin.party digital veräußert werden soll oder nur ein Teil der Firma.

Die Gerüchte um die möglichen Käufer sind in vollem Gange. Das Unternehmen bwin.party bestätigte bereits, dass man sich zur Zeit in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten befinde. Den Gerüchten zu Folge stehen die Unternehmen Playtech und Amaya bisher hoch im Kurs, aber offiziell bestätigt wurde dies noch nicht. Für beide Interessenten wäre die übernahme mit Sicherheit von großem Interesse.

Intertain als potentieller Käufer

Für Playtech ist das Geschäft im Bereich Business-to-Consumer (B2C) noch Neuland, jedoch könnte hiermit ein neues Geschäftsfeld erschlossen werden und man könnte anderen großen Unternehmen, wie beispielsweise 888 Poker, Konkurrenz machen. Für Amaya Gaming wäre die übernahme vor allem aufgrund des geplanten Einstiegs in das Sportwettengeschäft von besonderem Interesse.

Die neuen Gerüchte bezüglich Intertain als potentieller Käufer von bwin.party wurden von Seiten des Unternehmens bisher nicht bestätigt. Deutlich ist aber auch, dass das Unternehmen, so wie andere Glücksspielunternehmen auch, durchaus an der Erweiterung der eigenen Geschäftsfelder interessiert sein könnte. Interessant ist auch, dass Intertain im Besitz von Anteilen Amayas ist und auch Amaya als großer Anteilseigner bei Intertain bekannt ist.

Bis es nähere Details in Bezug auf die Übernahme bwin.partys gibt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Unternehmen wie Intertain geben an, dass keine Informationen herausgegeben werden, so lange keiner Verträge geschlossen werden.

Turbulentes Quartal für Norbert Teufelberger

Turbulentes Quartal für Norbert Teufelberger

Die zwei Glücksspielunternehmen Bwin und PartyGaming fusionierten im Jahr 2011. Im Jahr 1997 wurde bwin als eigenständiges Glücksspielunternehmen durch Teufelberger und seinem Kollegen Manfred Bodner gegründet. Aktuelle schaut Teufelberger auf ein turbulentes Halbjahr zurück, welches den Geschäftsführer viel Schweiß und Nerven gekostet haben muss.

In einem Interview bezeichnet Teufelberger sich selber als Kämpfer. Das vergangene Halbjahr brachte viele Neuerungen mit sich. Ein neuer Großaktionär, Jason Ader, sorgte innerhalb des Unternehmens für neue Situationen. Nun habe man die Situation allerdings sehr gut im Griff, so der CEO in einem Interview. Der Großaktionär hatte im vergangenen Halbjahr Forderungen gestellt, ohne dass dieser die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens tatsächlich nachvollziehen konnte.

Teufelberger gibt an, dass die Situation nun viel entspannter geworden sei, nachdem die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens für den Aktionär beleuchtet werden konnten. Er freue sich nach eigenen Angaben auf ein spannendes Halbjahr, welches noch vor dem Unternehmen bwin.party liege.

Turbulente Zeiten seien nach Angaben des CEOs natürlich auch Fehlern geschuldet, die innerhalb des Unternehmens in den vergangenen Monaten passiert sind. So habe man zum Beispiel die Entwicklung des Glücksspiels Poker im Vorfeld falsch eingeschätzt. Die Pokermärkte seien durch neue Regulierungen enorm eingebrochen, dies sei laut Teufelberger für das Unternehmen im Vorfeld nicht absehbar gewesen, dennoch hätte man sich gleichzeitig mehr auf Sportwetten konzentrieren sollen.

Auch die langsame öffnung der Märkte in den USA war im Vorfeld nicht absehbar, dies hätte man sich anders erhofft, doch im Nachhinein zu kritisieren sei immer einfach, würde jedoch an den Situationen nichts ändern, daher habe man sich bei bwin.party vorgenommen, positiv in die Zukunft zu blicken und das Beste aus der aktuellen Situation zu machen, so Teufelberger.

Geplante Schritte für die Zukunft

Während der Mitbegründer und Kollege Manfred Bodner sich den Medien zu Folge nun aus dem Unternehmen zurückgezogen hat, gibt Teufelberger sich weiterhin kämpferisch. Seiner Aussage zu Folge komme es für ihn nicht in Frage, sich aufgrund einer kritischen Situation aus dem Unternehmen zurückzuziehen, vor allem dann nicht, wenn die Arbeit weiterhin Spaß mache und bereits gute Pläne für die Zukunft des Unternehmens vorliegen.

Zukünftig plant das Unternehmen nach Angaben des CEOs weiterhin nur noch in regulierten Märkten tätig zu sein. Genau aus diesem Grund erfolgte bereits der Rückzug aus 18 Märkten. Zudem gibt es Pläne in Bezug auf die eigene Zahlungsverkehrseinheit, die den Namen "Kalixa" trägt. Hier wurden Ziele gesteckt, die in Richtung globales Zahlungssystem gehen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zukunft sollen die Sportwetten werden. In den großen Märkten existieren laut Teufelberger bereits Fußballpartner. Trikotwerbung komme für das Unternehmen jedoch nicht in Frage, da die Investition in dieser Richtung in der Vergangenheit nicht den erwarteten Erfolg gebracht habe. Dennoch sollen die Sportwetten für das Unternehmen bwin.party ein wichtiger Faktor werden, vor allem nach einer erfolgreichen WM, die für die Buchmacher aufgrund eines fehlenden Unentschiedens erst gar nicht so gut angefangen hatte.

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