Portugiesisches Gericht möchte keine "Bwin"-Werbung im Sport

Portugiesisches Gericht möchte keine "Bwin"-Werbung im Sport

Der Betreiber bewertet dieses Urteil als der EU zuwiderlaufend. Dieser Richterspruch kann als Pionierleistung beurteilt werden, denn er hat auf jeden Vertrag mit Sponsoren von anderen Betreibern und Sporteinrichtungen einen Einfluss.

Nicht nur das fusionierte Unternehmen arbeitet im Nachbarland Spaniens, auch "Betdic", das in Gibraltar ansässig ist, ist im Land aktiv. Einige Fußballmannschaften des Landes haben den Betreibernamen auf ihren Trikots, was auch beim Verein "Sporting Braga" und "Betfair" der Fall ist, der von der britischen Hauptstadt aus arbeitet.

"Bwin.Party" besteht aus einem österreichischen und einem britischen Betreiber und machte einen Vertrag in Höhe von mehr als vier Millionen Euro in Bezug auf die Fußballliga des Landes und dieser steht nun auf der Kippe. Diese Liga sagte, dass sie nach dem Richterspruch sämtliche Werbungen in Zusammenhang mit "Bwin" wegmachen muss.

Hier war man auch der Meinung, dass diese Entscheidung dem nationalen Sport nicht gerade zuträglich ist und dass man Berufung beantragen will. Die Auseinandersetzungen fingen schon vor sieben Jahren an, als die Casinogemeinschaft des Landes gemeinsam mit dem Betreiber der Staatslotterie gegen die Tätigkeiten des obengenannten Betreibers Beschwerde einlegte.

Sie sagten, dass der Betreiber über einen unberechtigten Vorzug verfügt, denn er muss keine Abgaben zahlen, weil er nicht von den Gesetzen für Glücksspiele des Landes betroffen ist. "Bwin" sagte, dass diese Entscheidung des Gerichts mit den Rechten der EU nicht konform ist und ein Unternehmenssprecher erklärte, dass das Gericht diese Gesetze außen vorlässt.

Es ist zum Einen nicht gestattet, offensiv Werbung zu machen und die Palette an Spielen zu erweitern und zum Anderen dann Wettbewerb aus dem Ausland zu untersagen. Der Unternehmensanwalt sagte, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, das virtuelle Glücksspiel zu erlauben und mit Steuern zu belegen, statt dieses in die Wüste zu schicken.

Davon profitieren die Konsumenten, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch die Kasse des Staates.