Las Vegas rüstet in Sachen Unterhaltung auf

Die Glücksspielstadt will sich der wirtschaftlichen Flaute nicht geschlagen geben und will nach wie vor ein Anlaufpunkt für Urlauber sein.

Deswegen möchte man auch neue Sehenswürdigkeiten für die Hauptflaniermeile, sprich ein neues Vergnügungs- und Einkaufszentrum von dem Unternehmen "Caesars Entertainment Corporation", einführen, so soll wieder Geld in die Kassen gespült werden.

Dieses Vorhaben will man in zwei Jahren in die Tat umsetzen. Dieser Komplex nennt sich "Linq" und beinhaltet Einkaufsmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen und Unterhaltungsgelegenheiten, welcher Einwohner und Gäste anlocken soll.

Er ist 18.000 Quadratmeter groß und 400 Millionen Euro schwer und soll frischen Wind in den Eingangsbereich des Casinos "Caesars Palace" bringen.

Er spricht besonders Menschen zwischen 21 und 45 Jahren an und bis in vier Jahren will man diese Zahl auf 52 Prozent erhöhen. Doch als Blickfang und hauptsächliche Unterhaltung will man ein Riesenrad, das das in der britischen Hauptstadt noch übertreffen soll, etablieren.

Das Riesenrad in Vegas soll rund 170 Meter hoch sein und rund dreißig Kabinen haben, in denen jeweils 40 Menschen untergebracht werden können. Es soll "Las Vegas High Roller" genannt werden und den Fahrgästen eine unvergessliche Aussicht auf die Stadt bieten.

Ein Fußgängerweg auf der Nordseite dieses Komplexes bringt den Besucher vom "Carnaval Court" des Unternehmens "Harrahs" durch das Hotel und Casino "Imperial Palace" vom Erlebniszentrum bis zum "Flamingo Las Vegas", welches im Süden der Stadt liegt.

Das Gesicht der oben erwähnten Flaniermeile soll durch die Errichtung des Unterhaltungskomplexes nachhaltig verändert werden. Die Bauarbeiten will man schon in Kürze beginnen, damit das Zentrum in zwei Jahren seinen Betrieb aufnehmen kann.

Der Vorsitzende und Präsident des erstgenannten Unternehmens ist optimistisch und sagt, dass dieses Zentrum ein neuer Anlaufpunkt in Sachen Unterhaltung und Kurzweil im Mittelpunkt der Flaniermeile wird.

Wenn alles gut geht, kann man sich in zwei Jahren dort die Zeit vertreiben.

Casinoriese aus den USA kauft israelisches Unternehmen

Der Markt im Bereich Glücksspiel geht niemals schlafen. Das Unternehmen Harrahs, welches ein Teil der Gruppe Caesars Entertainment Corporation ist, erwarb erst vor Kurzem 51 Prozent der Anteile von Playtika, dieses hatte die Slotomania ins Leben gerufen.

Dieser Anteile kosteten zwischen 80 und 90 Millionen US-Dollar. Mit diesem Schritt hatte man in der Industrie nicht gerechnet, denn das gekaufte Unternehmen ist ein kleiner Hersteller von Social Games, es hat nicht einmal nennenswerte Finanzen.

Erstgenannte Firma hingegen ist die Nummer Eins unter den Casinoketten in den Vereinigten Staaten und man wundert sich, dass dieser Riese sein Geld für ein Start-Up-Geschäft im Bereich Glücksspiel mit Sitz in Israel ausgibt.

Die Herren Shatak und Antokol riefen das Unternehmen Ende letzten Jahres zusammen ins Leben. 2005 verkaufte Antokol Cmate SA, zu dessen Mitgründern er gehörte, an die Oberon Media Inc. Erstgenannter Gründer war damals als Spielmanager beim Unternehmen 888 Holding plc. tätig.

Er machte für das neugegründete Unternehmen unterschiedliche Geldgeber ausfindig, zu denen auch der Chef von 888 und ein Investor dieses Unternehmens gehörten. Er zog auch den einen oder anderen im Sektor des Online Glücksspiels an Land.

Aktuell arbeiten rund 15 Mitarbeiter in Vollzeit bei Playtika und weiter 30 Angestellte sind in dem Entwicklungsbereich in der Ukraine tätig. Auf der Seite von Facebook gelang dem Unternehmen ein großer Coup, es etablierte die Slotomania auf der Seite, eine Simulation im Bereich Slots und rief kürzlich Farkle Pro ins Leben.

Die Spiele sind so vorteilhaft, weil sie so leicht zu verstehen sind. Man kann sie einfach anwenden und begreifen und jeder hat die Möglichkeit, diese zu spielen. Nach den Informationen von AppData zufolge, das den Verkehr im Internet nachvollzieht, verfügt das Unternehmen über rund 3 Millionen User pro Monat und rund 650.000 Nutzer, die jeden Tag aktiv sind und dies bei jeder ihrer Anwendung bei dem sozialen Netzwerk.

Rund um den Erdball tummeln sich nach Informationen von Playtika 9 Millionen User in sämtlichen Social Networks.