Ausländisches Casinoprojekt in Südkorea

Ausländisches Casinoprojekt in Südkorea

Hierzu ist der Bau eines Glücksspiel-Komplexes mit Hotels und Shopping-Gelegenheiten geplant, der aus einem Joint-Venture zwischen Caesars Entertainment aus Las Vegas und dem an der Hongkonger Börse notierten Investor Lippo Ltd. entstehen soll. Hierzu wird das Tourismusministerium erstmals eine Lizenz erteilen, für ein Projekt, welches ausschließlich durch ausländische Glücksspielunternehmen betrieben werden soll.

Das Projekt sieht eine Investition in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro vor, die in den nächsten Jahren in den Bau des Casino-Komplexes einfließen sollen. Entstehen soll das Casinoparadies auf der unweit von Seoul gelegenen Insel Yongjong. Hier ist eine entsprechende Infrastruktur bereits gegeben, denn der Standort befindet sich ganz in der Nähe von dem internationalen Flughafen Incheon. Nach den Glücksspielunternehmen ist es geplant die Casinos vor Ort bis zum Jahr 2018 fertiggestellt zu haben und diese bestenfalls bereits in diesem Jahr eröffnen zu können.

Die Regierung in Südkorea verspricht sich von dem Casinoprojekt, dass dadurch viele Touristen in die Region gelockt werden können. Vor allem Touristen aus China werden erwartet, wenn das Casinoparadies vor Ort fertiggestellt ist. Mit der Realisierung eines solchen Großprojekts könnten eine Vielzahl an Arbeitsplätzen vor Ort geschaffen werden. Weitere ausländische Anbieter haben bereits deutlich gemacht, dass sie auch an einer Investition in Südkorea interessiert seien.

Abbau des Schuldenberges bei Caesars Entertainment

Abbau des Schuldenberges bei Caesars Entertainment

Allerdings stehen die Sterne nun nicht mehr so gut für Anbieter wie Caesars, das Unternehmen hat sich hoch verschuldet und es ist nicht in Aussicht, dass die Geschäfte in Zukunft so gut laufen könnten, dass sich der Schuldenberg von alleine abbaut. So müssen nun von Seiten der Unternehmer Maßnahmen ergriffen werden, mit denen der Schuldenberg des Unternehmens minimiert werden kann.

Die Schulden in Millionenhöhe sollen von Caesars Entertainment durch den Verkauf von insgesamt vier Casinos reduziert werden. Mit dem Verkauf soll ein Betrag in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar generiert werden, so die Angabe des Unternehmens. Nach den neusten Angaben soll der Verkauf an die Tochterfirma Growth Partners erfolgen. Bei den zu verkaufenden Casinos handelt es sich um die drei Häuser, die sich direkt am Las Vegas Strip befinden und bei dem vierten Etablissement handelt es sich um das Harrahs in New Orleans.

Der Verkauf der Häuser an ein eigenes Tochterunternehmen wirkt seltsam. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei dem Verkauf lediglich um eine Schönheitskorrektur der Bilanz handle, vor allem deshalb weil das Tochterunternehmen erst vor einem Jahr gegründet wurde. Der Schuldenberg von Caesars beläuft sich derzeit auf eine Summe in Höhe von 23 Milliarden Dollar.

Caesars Rücktritt aus Casino Entwicklungsprojekt

Caesars Rücktritt aus Casino Entwicklungsprojekt

Angeblich sei die Tatsache, dass das Glücksspielunternehmen in Verbindung mit Gangstern aus Russland stehe Schuld daran, dass der Glücksspielriese Caesars Entertainment aus einem Casino Entwicklungsprojekt in Boston zurückzog. Investoren hatten angeblich die Verbindung zur russischen Mafia herausgefunden und Caesars habe kurz danach den eigenen Rücktritt aus dem Projekt angekündigt.

Von Seiten der Massachusetts Gaming Commission wurde ein 558-seitiger Bericht veröffentlicht, in dem die Verbindung zwischen Caesars und der russischen Mafia klar dargestellt wird. Hier soll im letzten Jahr eine Tochtergesellschaft von Caesars Entertainment einen Vertrag mit der Luxus Hotelkette Gansevoort eingegangen sein. Dieser Zusammenschluss erfolgte laut dem Bericht, trotzdem man sich bewusst war, dass der Topmanager der Luxushotelkette, Arik Krislin, eine Verbindung zu der russischen, organisierten Kriminalität pflege.

Weitere Verdachtsmomente sollen aufzeigen, dass hier auch Geldwäsche betrieben werde und US-Visa für einen Auftragsmörder aus Russland eingeholt worden seien. Die Ermittler der Gaming Commission haben weitere Bedenken in Bezug auf das Unternehmen Caesars Entertainment. Das Unternehmen sei hoch verschuldet und ein High-Roller habe Anklage erstattet, da das Unternehmen ihn mit unlauteren Mitteln zum Spielen animiert haben solle.

Offensichtlich scheint es einige Verdachtsmomente und Spuren zu geben, denen nachgegangen wird. Nachvollziehbar also, dass Caesars sich nun aus dem großen, millionenschweren Projekt in Boston zurückgezogen hat. Das Unternehmen habe sich laut der Gaming Commission selbst für die Ausschreibung für eine Lizenz n Massachusetts disqualifiziert und würde daher nicht mehr für das Projekt in Boston in Frage kommen.

Caesars Aktien steigen

Caesars Aktien steigen

Das Unternehmen würde gemeinsam mit verschiedenen Investoren gepusht werden, denn diese würden Anteile des Unternehmens besitzen. Der Zulassungsantrag wurde bereits eingereicht. Nach Veröffentlichung der neuen Meldung stiegen die Aktien an der Börse direkt um 12Prozent. Das Wachstum ist als das größte in diesem Jahr seit dem Monat April zu bezeichnen.

Anteile der Aktien sollen nun verkauft werden, so hieß die neue Ankündigung. Die Aktieninhaber könnten dann eine Aktie des Caesars Acquisition Co. für jede Caesars Entertainment Aktie, die sie besitzen, kaufen. Maximal sind hierbei Aktien im Wert von 124,5 Millionen erlaubt. Im Unternehmen konnten man sich festlegen, dass die Aktien einen Preis von 9,40$ haben sollen.

Zu den bisherigen Investitionsformen zählen unter Anderem Apollo Global Management und TPG Global. Gemeinsam sind die Investoren im Besitz von 70Prozent der Caesars Entertainment Aktien. Geplant ist nun von den neuen Aktien etwa im Wert von 500 Millionen Dollar einzukaufen, so dass die Investoren dann bereits im Besitz von etwa 42Prozent wären. Geplant ist in den nächsten Monaten die Einführung der neuen Marke in Form von einer interaktiven Glücksspielseite. Die Einführung soll auf dem regulierten Markt des Bundesstaates Nevada erfolgen. Ceasars ist bereits als Betreiber eigener funktionierender Online Glücksspiel Webseiten bekannt.

Mit den neusten Aktionen, Plänen und Vorhaben von Ceasars macht das Unternehmen deutlich, dass es versucht mit den Taten den legalisierten Online Glücksspiel und auch Online Poker Markt des Landes zu fördern. Mit den Aktionen wird aktiv an der Lobbyarbeit in den USA in Bezug auf das Glücksspiel teilgenommen.

Repräsentantenhaus befasst sich mit Gesetzesvorlage zum Online Poker

Im amerikanischen Haus der Repräsentanten soll in Bälde die Gesetzesvorlage namens " Online Poker Act of 2011" besprochen werden, dies soll nur im Unterausschuss im Bereich Energie und Handelsverkehr stattfinden, eine Option zur Absegnung wird es nicht geben.

Trotzdem geht dies in die Richtung eines kontrollierten Marktes im Bereich des virtuellen Pokers in den USA.

Hierbei sollen unter anderem Vertreter von " Fair Play USA", der "National Indian Gaming Asssociation", der " Pokers Players Alliance" sowie der " Chapman University" gehört werden. Diese wird nach europäischer Zeit am Nachmittag stattfinden und man geht davon aus, dass ein Livestream der entsprechenden Internetseite zum Zuge kommen wird.

Der Entwurf würde eine Liberalisierung des Online Poker Marktes beinhalten. Doch dies soll erst einmal lediglich für Unternehmen gelten, welche über eine Konzession für den amerikanischen Markt verfügen, so würden hier erst einmal die Casinos Fuß fassen. Deswegen kommt es aktuell zu zahlreichen Kooperationen bei Betreibern im Netz und Anbietern von Casinos, eine davon ist die Kooperation zwischen "888" und "Caesars Entertainment".

Herr Barton, ein Mitglied des Senats, legte die Vorlage vor und inzwischen hat er schon 30 Mitsenatoren gewonnen, die ebenfalls unterschrieben haben. Es gibt nicht nur die sogenannte "Barton Bill", es tummeln sich noch viele andere Vorlagen anderer Bundesstaaten wie Kalifornien und Nevada in den USA.

Infolge der hohen Verschuldung der Vereinigten Staaten mauserte sich das virtuelle Glücksspiel zu einer interessanten Thematik für den Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten. Freunde betonen, dass es durch das virtuelle Poker mehr steuerliche Abgaben, Jobs und mehr Sicherheit für die Spieler geben wird.

Die Gegner fürchten, dass die Moral und ihre Werte verloren gehen und bringen die Risiken, wie Spielsucht, aufs Tapet. Der Eklat in Bezug auf den Betreiber "Full Tilt Poker" gibt dem Feuer natürlich noch mehr Nahrung.

Doch die Casinos investieren eine Menge Geld für ihre Interessenarbeit und Institutionen wie beispielsweise die "American Gaming Association" drehen die Sache herum und für sie ist das Bergab von FullTilt ein Impuls, so Manches anders zu machen. Augenscheinlich ist es der Fall, dass nicht die Gegner die Schlacht gewinnen werden.

Wann es aber Online Poker geben soll und in welchem Grad er kontrolliert wird, steht noch in den Sternen.