Lizenzausschreibung in Österreich

Lizenzausschreibung in Österreich

Dieses Verfahren ist für viele besonders fragwürdig, weshalb dies nun auch Überprüft werden soll, da diese Vergabeweise in dieser Form nicht im Gesetz verankert ist. Den Ministerien wird zu viel Handlungsspielraum unterstellt und auch dies sollte im Folgenden überprüft werden, so wird es gefordert.

Für die zweite Ausschreibung, die für das Landpaket, haben die Bewerber viel Zeit und Geld investiert, um als Bewerber in Frage zu kommen. Besonders viel Aufwand haben die Casinos Austria und der Konzern Novomatic aufgebracht. Wem der Zuschlag nun gegeben wird, hat die entsprechende Behörde zu entscheiden. Nach welchen Maßstäben sich diese richten wird, ist nicht bekannt. Wie eben dieser Zuschlag erteilt wird ist wohl der größte Kritikpunkt in der Vorgehensweise in Österreich.

Sollte die Willkür von Seiten der Ministerien so groß sein und sollte der Spielraum nach eigenem Nutzen ausgenutzt werden, so müsste der VfGH in diesem Fall einschreiten. Der Chef von Novomatic, Franz Wohlfahrt, hat ein, für viel Kritik sorgendes, Kommentar zu diesem Thema abgegeben. Wer von den Bewerbern sich am Ende benachteilig fühlt, der solle sich daraufhin bei EuGH beschweren, der dann über die Dinge entscheiden soll.

Wenn die Unternehmen sich also dementsprechend von den Entscheidungen des eigenen Staates ungerecht behandelt fühlen, dann können diese auf ihr Recht zurückgreifen die EU in die Sache mit einzubeziehen.

Hier wird insbesondere auch die europarecht-Konformität großgeschrieben. Sollte es am Ende jedoch wirklich zu einem Termin vor dem EuGH kommen, so werden die Bürger sich gedulden müssen, denn so ein Prozess vor dem Gericht kann sich schon bis zu 1,5 Jahre hinziehen.

Neue Spielbank für Baden Württemberg?

Neue Spielbank für Baden Württemberg?

Die Anfrage wird laut Finanzministerium derzeit bearbeitet und noch in diesem Monat soll diesbezüglich eine Entscheidung fallen. Der Geschäftsführer der Spielbankengesellschaft ist eindeutig pro Spielbank und die Begründung hierfür ist laut Otto Wulferding der wirtschaftliche Vorteil, der daraus entstehen würde.

Diesen wirtschaftlichen Vorteil sieht auch der Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der sich positiv gegenüber dem angestrebten Projekt geäußert hat. Die Fakten zu dem geplanten Casino sind folgende: die Kosten würden sich auf etwa 150bis 200 Millionen Euro belaufen. Aus den Gewinnen könnte die Stadt mit Einnahmen in Höhe von zwei bis drei Millionen Euro pro Jahr rechnen. Neben den Einnahmen und Ausgaben würden durch den Bau der Spielbank in Mannheim außerdem etwa 150 bis 200 neue Arbeitsplätze erschaffen werden.

Natürlich ist bei einem solchen Projekt die Spielsucht ein heiß diskutiertes Thema. Auf der einen Seite soll diese verringert werden, wozu in der Region erst kürzlich die Abgaben auf Glücksspielautomaten erhöht wurden. Auf der anderen Seite soll aufgrund von wirtschaftlichen Aspekten ein neues Spielmekka erbaut werden. Hier sieht auch die FDP einen Wiederspruch in sich und stimmt aus diesem Grund gegen das Bauvorhaben.

Auch die Betreiber die Spielhallen führen negative Aspekte beim Bau einer neuen Spielbank auf. Hier würde die staatliche Konkurrenz anwachsen und es gäbe unter Anderem den Nachteil, dass in Spielbanken Alkohol ausgeschenkt wird, während dies in den Spielhallen nicht der Fall sei. Alkohol beeinflusse die Wahrnehmung der Spieler und wenn diese keinen klaren Kopf mehr hätten, dann würden sie damit der Spielsucht näher rücken, so die Betreiber der besagten Spielhallen.

Die verschiedenen Vor- und Nachteile sollen nun geprüft werden, um eine Entscheidung bezüglich des Vorhabens treffen zu können. Die Spielbank würde auf der anderen Seite eine zusätzliche Attraktion Mannheims werden, wodurch wiederum zusätzliche Gelder für die Stadt eingenommen werden könnten.

Die Zuständigen gucken sich bereits nach einem passenden Ort für den Bau um, um für den Fall der Genehmigung schon einen Plan vorlegen zu können. Die Entscheidung soll noch im Monat März getroffen werden.

Dänemark will Glücksspielgesetz ändern

Die Glücksspielindustrie im Bereich Online Casinos muss sich in Dänemark noch in diesem Jahr einer gründlichen Verbesserung unterziehen, denn der skandinavische Staat möchte sich mehr an den Mandaten der Europäischen Kommission orientieren, was die freie, offene und grenzüberschreitende Online Glücksspielbranche in der Europäischen Union und dem skandinavischen Land angeht.

Dänemark ist einer der Staaten, die sehr lange Internet Glücksspielmonopole unterhalten und rechtmäßige ausländische Online Casinos aus dem Markt entfernt haben. Um die vergangenen Handlungen richtig zu stellen, ließ Dänemark verlauten, es wolle ein neues Paket von Gesetzen schaffen. Dieses hatte in der Realität einen Konflikt zwischen den Glücksspielunternehmen im Land und den Glücksspielseiten der Online Casinos zur Folge, da die vorgeschlagenen neuen Gesetze in Dänemark den Internet Glücksspielseiten aus dem Ausland einen massiven steuerlichen Vorteil den dänischen Glücksspieleinrichtungen gegenüber bringen würde.

Der skandinavische Staat reichte diese neuen Gesetze bei der Europäischen Kommission zur Zulassung ein. Ihm ist allerdings geraten, die Konsequenzen dieser Gesetze auf die Glücksspielbranche im Land zu berücksichtigen. Die erste Gesetzesrunde von Dänemark hat das Ziel, die Steuern für die Glücksspielindustrie im Land auf stolze 45 bis 75 Prozent zu erhöhen, während die Online Casinos und sämtliche Formen von Glücksspielen im Internet nur 20 Prozent Steuern abführen müssten.

Die klassischen Glücksspieleinrichtungen legten lautstarken Protest gegen diese möglichen Gesetze ein und bemerkten, dass die Regierung Dänemarks diese Glücksspielseiten so für ihre Vergangenheit voll von Gesetzesbrüchen und unrechtmäßigem Betreiben auf dem Markt des Land noch belohnt. Auf Anfrage der Europäischen Kommission hin kündigte der skandinavische Staat an, dass die Regierung die Glücksspielgesetz im Land und der Online Casinos noch einmal näher beleuchten und sich bemühen wird, die steuerlichen Unterschiede zwischen den klassischen Casinos und der Seiten im Netz auszugleichen.

Die Wirtschaftskrise kann der Lotterieindustrie nichts anhaben, im Gegenteil: sie boomt

Die Lotterien schlugen sich während der Wirtschaftskrise äußerst wacker. Man hatte die begründete Angst, dass die Finanzkrise die Gewinnsumme beeinträchtigen könnte. Die Gewinne nehmen im Gegensatz zur übrigen Wettindustrie, die von der Wirtschaftskrise stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, zu.

Ein Bericht der GBGC (Global Betting and Gaming Consultants) zeigt auf, dass die staatliche Lotterie des Vereinigten Königreiches ein enorm starkes Wachstum während der Wirtschaftskrise von 3,9 Prozent verzeichnen konnte. Die Lotterien auf der ganzen Welt verbuchten einen Bruttoanstieg von 2,3 Prozent auf mehr als 75 Millionen Britische Pfund oder 110 Milliarden US-Dollar. Der erhebliche Aufschwung der Lotterien hing zum Teil mit neuen Entwicklungen in der Branche zusammen.

Der Verkauf von Lotterielosen per Handy oder Internet trug wesentlich zu den Gewinneinahmen in Lotterien auf der ganzen Welt bei. Die staatliche Lotterie des Vereinigten Königreiches, Camelot, konnte einen Anstieg von 32 Prozent bei den Internet- und Handyverkäufen, sprich von 488 Millionen Britischen Pfund verzeichnen. Dieser Anteil deckt etwa 10 Prozent der gesamten Lotterieverkäufe in Großbritannien.

Trotz der guten Neuigkeiten für die Lotterieumsätze auf der ganzen Welt stellte GBGC fest, dass die Einnahmen der Casinos um 4,9 Prozent und die der Wetten um 5,4 Prozent abnahmen. So sank der komplette Wettspielmarkt um fast 3 Prozent auf 370 Milliarden US-Dollar.

Der Vorstand von GBGC sagte, dass die Konsumenten der Krise die Stirn geboten hätten, indem sie sich den staatlichen Lotterien zuwandten, in der Hoffnung auf den Gewinn, der ihr Leben für immer verändern würde.