Betrug durch die rosarote Brille hat nun ein Ende

Drei Spieler aus Italien und zwei Casino-Angestellte einer Spielstätte im französischen Cannes wurden vor Kurzem festgenommen.

Sie wollten erneut das Casino um Bares erleichtern. Zudem werden sie beschuldigt, der Spielstätte mehrere 10.000 Dollar abgenommen zu haben. Dazu brachten sie heimlich gekennzeichnete Kartensets in die Spielbank, diese wurden dann ohne Aufsehen von zwei unterrichteten Verteilern verwendet.

Die Spieler hatten Infrarotbrillen auf, damit war die Kennzeichnung für sie leicht zu erkennen. Ein Mitarbeiter der Justizbehörde sagte, dass es ihnen gewissermaßen möglich war, durch die Karten hindurch zu sehen.

Die Drei erspielten an einem Abend im Casino mehr als 60.000 Dollar und riefen so die Polizei auf den Plan. Als die Betrüger wiederkamen, wusste die Polizei Bescheid. Beim folgenden Besuch in einem Casino in Cannes erspielten die Gauner nochmals rund 30.000 Euro und als sie gehen wollten, wurden sie festgenommen.

Die Polizei verhaftete auch einen Angestellten der Spielstätte und einen Verteiler, der in Nizza tätig war. Die drei Italiener werden von der Polizei der organisierten Kriminalität zugerechnet, da sie mit Kapitaldelikten in Zusammenhang standen. Die Personalien der Betrüger wurde sämtlichen Spielstätten in Europa übermittelt.

So will man möglichen weiteren Verbrechen auf die Schliche kommen, die nach demselben Muster begangen wurden.