Gesetzesentwürfe scheitern weiterhin

Gesetzesentwürfe scheitern weiterhin

Immer wieder sorgen Maßnahmen wie Razzien und Kontrollen für Diskussionen, denn auch Verbote werden in Bezug auf das Pokerspiel nicht wirklich eingehalten. Nach einer Razzia und der Beschlagnahmung von Tischen, werden am nächsten Tag einfach neue Pokertische aufgestellt und das illegale Zocken geht munter weiter.

Die Finanzpolizei scheitert in Bezug auf die Pokergesetzgebung seit 20 Jahren. Zuletzt scheiterte die Behörde aufgrund des letzten Versuchs, bei dem der Lizenzen ausgeschrieben wurden. Doch das Gesetz wies zu große Lücken auf und war daher vollkommen ineffektiv. Nun sei jedoch ein erneutes Gesetz in Vorbereitung, welches zum Jahr 2019 Gültigkeit erlangen soll.

Nach diesem soll das Pokerangebot in privaten Cardrooms verboten werden. Das Pokerspiel soll dann nur noch in offiziellen Casinos erlaubt sein. Die Casinos Austria bieten in österreich 51 Pokertische an, an denen gezockt werden kann Dies ist nicht viel sagt vor allem Peter Zanoni, der als Betreiber der Concord Card Casinos bekannt ist. Durch das Unternehmen werden 620 Pokertische in österreich angeboten, die alle durch die neue Gesetzgebung bis zum Jahr 2019 dichtmachen sollen.

Alternative Online Poker

Wie in vielen Ländern auch stellt Online Poker für viele Spieler eine gute Alternative dar. In Österreicher ist lediglich das Zocken auf der Plattform win2day erlaubt. Hier wird jedoch gar nicht so viel gezockt, sondern es gibt andere Plattformen, die bei den Pokerspielern aus österreich sehr beliebt sind. Auch wenn das Zocken hier nicht legal ist, so gibt es dennoch genug Spieler auf diesen Plattformen. Belangt wurde bisher niemand, weder die Spieler noch die Anbieter.

Kalifornien hat finanziellen Engpass

Mit Schulden in Höhe von 25 Milliarden Dollar und einer hohen Arbeitslosenraten von 12 Prozent ist die Wirtschaft des amerikanischen Bundesstaates nicht gerade rosig. Es ist kein Geld da und jede Einnahmequelle ist willkommen, da kommt die Legalisierung des Online Glücksspiels wie gerufen, sie soll die Finanzen sanieren.

Diejenigen, die für die Legalisierung sind, rechnen mit einer Milliarde mehr an Erträgen, die binnen 10 Jahren eingefahren werden könnten. Die Lobby-Organisation "California Online Poker Association", führt auch die Inland-Casinos "Hawaii Gardens", "Hollywood Park", "Commerce Casino" und die "Morongo Band of Mission". Letztere haben eigene Cardrooms.

Die Organisation brachte Ideen beim Senat von Kalifornien ein und die Betreiber Casino würden gerne bei diesem Geschäft dabei sein. Der Bundesstaat soll dafür alle Hindernisse aus dem Weg räumen und auch vom Siegeszug des Online Casinos profitieren, indem er die Erträge mit 10 Prozent Steuern belegt.

Ein Sprecher der Organisation sagte, dass diese Maßnahmen zur Lösung der Finanzprobleme des Staates beitragen könnten, allein im ersten Jahr will man 82 Millionen Dollar einfahren und nach fünf Jahren sollen es stets 100 Millionen Dollar jährlich sein.

Doch es gibt auch Kritiker der Legalisierung, wie beispielsweise einige Indianerstämme, die "Brick-and-Mortar"-Casinos unterhalten und ihre Gewinne zum Großteil durch Automaten beziehen.

Sie wollen diese Erträge unzugänglich machen, wenn dieser Entwurf vom Senat gebilligt wird. Herr Jones, der in der kalifornischen Koalition gegen die Expansion von Glücksspielen ist, prophezeit, dass viele Familien in den Ruin getrieben werden, wenn das Online Glücksspiel gestattet wird.

Dies würde für den Finanzhaushalt von Kalifornien mehr Schlechtes als Gutes bringen. Er sagt, dass keine Gesellschaft durch das Glücksspiel zum Wohlstand gelangen könne. Einen Entschluss, wie es mit dem Online Glücksspiel in Kalifornien weitergehen soll, soll noch im Januar im Senat getroffen werden.