Neuer Pokerfilm bis auf ein paar Schnitzer gut

Neuer Pokerfilm bis auf ein paar Schnitzer gut

Dies ist ein Kinofilm, welcher nach dem "Schwarzen Freitag" herauskam, doch Sequenzen mit Herrn Lederer vor diesem enthalten. Doch um was geht es in dem Film? Dieser hat, je nach Perspektive den besten oder den schlechtesten Zeitpunkt im Filmgeschäft. Die Regisseure fingen vor ein paar Jahren mit den Dreharbeiten an und die Nachbesserungen hörten kurz vor dem obengenannten Ereignis auf.

Für eine Doku, die die Geschichte des Pokerspiels in Amerika zeigen wird, von Anfang an bis zum heutigen Datum, war dieser Zeitpunkt nicht gut gewählt. Die Regisseure hatten daraufhin gehandelt und das finale Kapitel des Films länger gemacht um das Publikum up to date zu halten. So ist es im Film der Fall, dass die Herren Lederer und Ferguson im Film zu sehen sind, interessant für die Fans des Spiels.

Zu diesem Zeitpunkt war ihr Ruf in der Pokerwelt noch nicht ruiniert. Hier wird die interessante Historie des Pokers in den Vereinigten Staaten erzählt, hierzu gehört auch Herr Brunson, der Einfluss des Films "Rounders", die Etablierung des virtuellen Pokerspiels und auch die Etablierung der "Hole Card Kamera" an Pokertischen. Hier findet sich auch der Event, als Herr Moneymaker vor neun Jahren die Hauptveranstaltung der Poker-WM für sich entscheiden konnte.

Die bekannten Pokergesichter sind hier zu sehen, wie Negreanu, Hellmuth, Moneymaker und auch Matt Damon, der im obengenannten Film zu sehen ist, hier fungiert er als Botschafter für Poker und geht dem Spiel sehr gerne nach. Ein weiteres Thema ist die Geschichte um Herrn Moneymaker, die gut gemacht ist. Wenn man davon keine Ahnung hat, erfährt man, dass er als Neuling gegen jede Statistik eine Menge Erfolg hatte und einen Aufschwung des Spiels verursacht, den wird diese Geschichte beeindrucken und ist ein interessanter Part des Films.

Hier wird klar, dass jedes Ereignis zum "Schwarzen Freitag" und der Eklat um "FullTilt" im Gegensatz zu anderen Dingen schnell integriert werden musste. Es ging schnell, doch den Regisseuren ist es gut gelungen, den Film neu enden zu lassen. Die Schnelligkeit war gut für den Film, denn in der übrigen Geschichte gibt es eine romantische Sichtweise auf das Spiel. Der "Schwarze Freitag" fungiert so als Wendepunkt im Film, der die Emotionen der Beteiligten zu diesem Ereignis gut in Szene setzt.

Kritik am Film kann dahingehend geäußert werden, dass die Wichtigkeit des virtuellen Pokerspiels vor diesem Ereignis nicht richtig gezeigt wurde. Viele der Befragten sind aus dem Live-Poker, so entsteht ein Bild, dass Fernsehpoker und nicht Poker im Internet am Wichtigsten für den Sektor waren. Spieler aus dem Online Bereich kamen hier nicht oft vor. In diesem Jahr soll eine weitere Doku zu dem Thema namens "BOOM" herauskommen, die hier ein gegnerisches Gewicht darstellt.

Poker, der nicht in den Vereinigten Staaten zu finden ist, kommt im Film ebenfalls wenig zum Tragen, da der Schwerpunkt auf der Historie des Pokers in den USA liegt, doch die Produzenten haben die Konsequenzen des Aufschwungs in den Staaten für die restliche Welt nicht passend in Szene gesetzt. Es hätte auch erwähnt werden können, welche Folgen das obengenannte Ereignis für die übrige Welt hatte.

Ein weiterer Horizont wäre für den Film gut gewesen. Die größte Kritik ist die Darstellung der Herren Lederer und Ferguson. Diese beiden kommen vor, als sie von der Justizbehörde in den Staaten beschuldigt werden, aber die Erwähnung macht keinen wichtigen Eindruck, und beide kommen im Film gut weg, wie Lederer, der das Schlusswort hat.

Hier kommen die große Empörung und die Verachtung der beiden Herren in der Pokerbranche nicht auf, was für viele Spieler, die sich den Film anschauen, ein großes ärgernis sein könnte. Die Äußerungen aus dem Film muten seltsam an, sie kommen vor dem obengenannten Ereignis vor. Herr Lederer sagte über den zweiten Film, dass ein Großteil der Story, außer Achtlassung des Betrugs, sein Leben darstellt und er sagte, dass der Held im Film betrügt, Helden machen das beim Poker nicht und andere lustige Zitate sind enthalten.

Das Filmende entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn hier sieht man die "Epic Poker League", die als Zukunft für den Poker nach dem "Schwarzen Freitag" benannt wird. Diesen Ausführungen sind nicht gut für einen in den anderen Aspekten guten Film, und besonders für die Leute, die keinen Zugriff auf ihr Geld bei "FullTilt" haben.

Für jede andere Person ist die Doku eine detaillierte und gute Geschichte über das Pokerspiel in den Vereinigten Staaten. Die Story um den berüchtigten Freitag und "FTP" wird gut integriert, was keine leichte Aufgabe war.

Ein wunder Punkt ist zu gute Präsentation der beiden Herren, hier wurde außer Acht gelassen, wie sie zum jetzigen Zeitpunkt auf die Pokergemeinschaft wirken.