Anpassung der Gesetzesänderung in Aubing

Anpassung der Gesetzesänderung in Aubing

In einem Abstand von 100 Metern befinden sich gleich drei Spielhallen in der Bodenseestraße. Nicht nur den Anwohnern ist dieses Bild ein Dorn im Auge, auch das Gesetz wird dadurch gebrochen, denn es ist eigentlich ein gesetzlicher Mindestabstand zwischen den Etablissements vorgesehen.

Innerhalb der letzten Jahre sind die Spielbanken wie Pilze aus dem Boden geschossen. In Aubing befinden sich die drei Spielhallen "Casino West", "Casino 222" und "Casino Royal" in geringen Abständen entlang der Bodenseestraße. Drei Casinos, die innerhalb von drei Jahren entstanden sind und das Bild der Straße extrem beeinflussen.

Im letzten Jahr erst wurde durch den bayrischen Landtag ein Gesetz verabschiedet welches unter anderem einen festgelegten Mindestabstand zwischen Spielbanken vorschreibt. Dieser Mindestabstand wurde auf 250 Meter zwischen den einzelnen Etablissements festgelegt. Daher stellt die Ansammlung von Spielhallen innerhalb einer Straße für den Aubinger Bezirksausschuss heute ein Problem dar. Das Gesetz soll nun in Aubing strenger umgesetzt und verfolgt werden. Daher erfolgte bereits eine Aufforderung der Stadt, dass die Vorgaben des Gesetzes strenger erfüllt werden müssen. Was dies für die Spielhallen in der Bodenseestraße bedeutet ist bisher noch unklar, jedoch müsste zur Umsetzung des Gesetzes mindestens eins der Etablissements schließen.

Es bleibt abzuwarten wie lange die Veränderung in Aubing brauchen wird. Grundsätzlich stellte sich das Gremium bereits die Frage, warum die Umsetzung der Regelungen nicht schon längst erfolgt. Nun wird auf einen festgesetzten Termin gewartet, bis zu welchem die Veränderungen in Aubing erfolgt sein sollen.