32 Red kauft Roxy Palace

32 Red kauft Roxy Palace

Mit der Unternehmensübernahme werden auch die Bestandskunden des Casino Anbieters Roxy Palace durch 32 Red übernommen. Hierbei handelt es sich um etwa 230.000 Spieler, die zum Zeitpunkt der übernahme bei Roxy Palace registriert waren.

Die Übernahme von Roxy Palace ist von Seiten 32 Red nicht die erste übernahme in der letzten Zeit, erst vor knapp zwei Jahren wurde das Go Wild Casino durch den Casino Anbieter übernommen. Die Übernahme von Roxy Palace ist vielversprechend, denn im letzten Geschäftsjahr wurde von Seiten des Anbieters ein Nettoumsatz in Höhe von rund 14 Millionen Euro eingenommen, was einen Bruttoprofit in Höhe von etwa 4,7 Millionen Euro betrug. Roxy Palace ging bereits im Jahr 2002 online und nutzte die Software von Microgaming und 32 Red. Mit der übernahme wird es also ein leichtes die Systeme zu verbinden und zu einer Plattform zusammenzuführen, auf der für die Kunden dann weit mehr als über 500 Casinospiele zur Verfügung gestellt werden können.

Stärkung eigener Marktanteile

Sowohl mit der Übernahme des Online Casinos Go Wild als auch mit der aktuellen Übernahme von Roxy Palace plant das Unternehmen 32 Red seinen Marktanteil zu stärken und die eigene Wachstumsstrategie in Großbritannien weiter zu verstärken. Aufgrund der übernahme von Roxy Palace wird sich für die registrierten Spieler des Online Casinos vorerst nichts ändern. Die Marke Roxy Palace soll neben 32 Red als eigene Marke weiterhin bestehen bleiben. Ein besonderes Highlight ist das Angebot von speziellen Aktionen, die den Spielern hohe Willkommensboni und die Möglichkeit auf Freispiele anbieten.

Das erste legale Online-Casino Deutschlands

Das erste legale Online-Casino Deutschlands

Die Lizenz war an die Bedingung geknüpft, dass das Spielangebot ausschließlich für Spieler aus dem nördlichen Bundesland zur Verfügung stehe. Der Anbieter schaltete Werbung, in welcher er mit dem Slogan "das erste legale Online Casino Deutschlands" für Aufruhr sorgte.

Recht vor dem Oberverwaltungsgericht Münster

Die Konkurrenz kritisierte, dass der Anbieter mit diesem Werbeslogan bundesweit für sein Online Casino werbe, obwohl die Lizenz ausschließlich für das Angebot in Schleswig-Holstein gelte. Da der Anbieter dies auch in der Werbung berücksichtigte und deutlich machte, dass ausschließlich Spieler mit Wohnsitz in dem nördlichsten Bundesland in dem Online Casino spielen durften, wäre eigentlich alles in Ordnung gewesen. Allerdings war die Konkurrenz nicht untätig und beschwerte sich, dass es ihnen möglich gewesen sei, sich auf der Plattform zu registrieren, obwohl als Wohnsitz eine andere Stadt, außerhalb von Schleswig-Holstein, angegeben wurde.

Die Bewerbung des Online Angebots von OnlineCasino Deutschland wurde in Nordrhein-Westfalen verboten. Das Verbot wurde ausgesprochen, bevor bemerkt wurde, dass der Fake-Account der Konkurrenz einige Tage später geschlossen wurde, weil die erforderlichen Kriterien nicht erfüllt wurden. Insgesamt wurden seit Betrieb immerhin schon 490 Spielerkonten aus Nordrhein-Westphalen geschlossen.

Dem Unternehmen wurde ein Betriebsstopp aufgezwungen, welcher erst durch das Oberverwaltungsgericht Münster wieder aufgehoben wurde. Nun sei zu überprüfen, ob die Maßnahmen der Spielerüberprüfung in dem Online Casino ausreichend seien, um in dieser Sache weitere Entscheidungen zu treffen, so heißt es von Seiten des OVG Münster.

Neue Rubbellose im Online Casino

Im Bereich der Online Casinos gibt es ständig Neuerungen, die vor allem den Kunden Abwechslung und Unterhaltung bringen sollen.

So sieht das Ziel derzeit auch für Rival Gaming aus, denn mit drei neuen Spielen im Bereich der Rubbellose sollen die Kunden eine neue Auswahl bekommen. Auch sonst ist man es von dem Anbieter gewohnt, dass ständig Neuerungen in den Casinos erscheinen, für gewöhnlich ungefähr ein Slot pro Monat.

Als Softwareanbieter kann Rival Gaming ständig um die Entwicklung neuer Spiele bemüht sein und die eigenen Kunden so überraschen. Dieses Mal ist es eindeutig geglückt, denn mit drei Spielen auf einmal werden die Kunden überwältigt sein. Mit den neuen Spielen in der Kategorie Rubbellose können die Spieler sich in der nächsten Zeit gut und abwechslungsreich die Zeit im Online Casino vertreiben.

Die Rubbellos-Spiele werden in der Kategorie mit dem Namen Scratch & Win platziert, worunter die Kunden auch der neuen Games in Zukunft finden können. Alle drei Neuerscheinungen haben im weitesten Sinne mit dem Element Wasser zu tun. Bei Cast for Cash zum Beispiel geht es um das Angeln.

Die Spieler können so bei dem Spiel während einer entspannten Fahrt mit einem Boot nach den großen Fischen bzw. Preisen angeln. Die Rubbelfelder befinden sich unter Wasser und die Spieler können diese dann jeweils beim Angeln frei rubbeln. Zum Vorschein kommen dann verschiedene Fischarten, die jeweils einer unterschiedlichen Wertung unterliegen. Der Fisch mit dem höchsten Wert bringt dem Spieler bei diesem Spiel 5000 Dollar ein.

Das zweite Spiel verfügt ebenfalls über die Wasserthematik, denn bei dem Spiel Beach Bums befinden sich die Spieler unmittelbar am Strand. Die Rubbelkarten selber zeigen sowohl männliche als auch weibliche Menschen, die in voller Pracht ihre Schwimmsachen präsentieren. Im Hintergrund zeigt sich ein Strandtypisches Bild mit Strandtieren wie Krebsen und Möwen.

Die Symbole, die die Spieler hier freirubbeln können beschäftigen sich allesamt mit der Strandthematik. Insgesamt stehen sechs verschiedene Bilder zur Auswahl, die erspielt werden können und die auch wie bei dem anderen Spiel jeweils einer unterschiedlichen Wertung unterliegen. Den höchsten Wert bei diesem Spiel hat die Muschel, denn mit dieser erhalten die Spieler ihren Einsatz in 50facher Form zurück.

Mit dem dritten Spiel wird bei den Spielern für zusätzliche Aufregung gesorgt, da hier die Piratenthematik aufgegriffen wurde. Durch das Spiel mit dem Namen Pirates Pillage werden die Gamer von einem Piraten geführt, der sowohl über ein Holzbein als auch über einen Haken anstelle der Hand verfügt.

Es werden Orte auf einer Schatzkarte angezeigt und es geht darum drei Symbole der gleichen Art frei zu rubbeln. Auch hier können die Spieler das 50fache ihres Einsatzes erspielen, indem sie den größten Schatz, was in diesem Fall ein Goldbarren ist, finden bzw. freilegen.

Des Einen Freud, des Anderen Leid

Die im Land ansässigen Casinos lehnten die Rechtmäßigmachung des Online Casinos anfangs noch strikt ab. Im Laufe von 2009 wollten die Casinos im amerikanischen Bundesstaat Nevada keinen Kommentar zu diesem Thema abgeben, mit ihm der Senator des Staates.

Doch neuerdings unterstützt der größte Casino Anbieter in Vegas, Caesars Entertainment das Online Glücksspiel sehr stark. In den vergangenen Wochen begannen auch die ansässigen Casinos in Nevada zumindest den Online Poker zu akzeptieren.

Die klassischen Casinos in der Casinohochburg Atlantic City haben mit ihrem Streben nach einem legalen Online Glücksspiel schon eine Menge erreicht. In Nevada scheiden sich bei den Casinos im Hinblick auf das virtuelle Glücksspiel die Geister.

Es hat den Anschein, als ob die großen Spielstätten entweder für virtuelles Glücksspiel sind oder in strategischer Hinsicht Ruhe bewahren, wohingegen die kleineren Casinos sich vor finanziellen Einbußen fürchten, wenn diese Form des Glücksspiel einmal legal wird.

Ihre hauptsächliche Sorge besteht darin, dass sich die großen Casinos in Vegas, die in einer Kooperation sind, sich die Zulassungen für virtuelles Glücksspiel unter den Nagel reißen und so ihre Erträge ins Trockene bringen können.

Die Spielstätten, die Zulassungen bekommen und im Netz starten können, haben die Möglichkeit, die sinkenden Besucherzahlen zu kompensieren, während die kleineren Casinos ohne Konzession in die Röhre schauen und nach wie vor Verluste machen.

Die ängste der kleinerer Betriebe sind sicher nicht ohne Grund, denn sie haben weder einen großen Namen noch entsprechende Reserven, um ebenbürtige Gegner zu sein. Caesars Entertainment hat schon jetzt ein Online Casino und Online Poker in Großbritannien, hier sind noch keine Spieler aus den Staaten zugelassen, doch die Werbung ist bereits in vollem Gange.

Daher überrascht es nicht, dass sich der oben genannte Betreiber voll und ganz für eine Legalisierung stark macht.

In Deutschland ist Schmalhans Küchenmeister

Fehlende Besucher und schrumpfende Gewinnen machen den deutschen Casinos im Moment schwer zu schaffen. Hier stehen besonders die strikten Vorgaben und die hohen Steuern, welche die Casinos zu entrichten haben im Kreuzfeuer der Kritik.

Auch das Online Glücksspiel das untersagt ist, ist ein weiterer Punkt. Die Casinos in der Bundesrepublik drohen unter die die Räder zu kommen. Die Besucher bleiben weg, die Gewinn gehen massiv nach unten und vielen Bundesländern gehen dadurch jedes Jahr Umsätze in Millionenhöhe durch die Lappen.

In den Casinos praktiziert man Glücksspiel, welches staatlich zugelassen ist und aus dem die Bundesländer und Gemeinden ihren Nutzen ziehen. Dafür müssen sie sich strengen Kriterien beugen, die im Glücksspielvertrag festgesetzt wurden. Dieser ist den Kritikern zufolge schuld an dieser Situation.

Neben den zu hohen Kriterien werden auch die Steuern oft bemängelt, welche die Casinos an die Bundesländer zu zahlen haben. Die Höhe der Steuern passe oft nicht zur ökonomischen Realität, so Herr Hein, ein Vorstandsmitglied der Europan Casino Asssociation.

Die Ausgaben der Spielbanken kommen oft nicht als Einnahmen wieder herein. Zwar kann man einen Abschied vom gängigen System kaum erreichen, doch für die Spielbanken sei eine übliche Besteuerung für Unternehmen, wie es auch im Ausland praktiziert werde, optimal.

Das Ziel müsse eine kleine Steuer für Spielbanken in Bezug auf die Einnahmen und eine kohärente Abgabenregelung sein, so Herrn Hein. Er war bis zum Ende des letzten Jahres der Sprecher der DeSIA (Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft).

Einschränkungen was die Werbung angeht und die Untersagung des virtuellen Spiel, sowie die Nutzung des Gesetzes gegen Geldwäsche hätten laut Hein schlechte Konsequenzen für Erträge und Besucherzahlen der Spielbanken. In ganz Deutschland sank in den letzten Jahren die Zahl der Spielbankgäste.

Im Casino Bad Homburg rechnet man im Gegensatz zum Vorjahr mit einer Schrumpfung der Einnahmen um ein Fünftel, so ein Sprecher. In der Automatenbranche seien die Einnahmen seit Gültigwerdung des Glücksspielvertrags zu Beginn des Jahres 2008 um bis die Hälfte gesunken.

Viele Gäste sind bewiesenermaßen auf Automatenhallen ausgewichen, hier sind sie nicht verpflichtet, sich auszuweisen. Eine der Aufgaben des Vertrags ist es, der Spielsucht beizukommen. Neben den begrenzten Möglichkeiten zur Werbung und dem Untersagen von Online Glücksspiel findet man Kontrollen beim Zutritt.

Damit sollen Minderjährige und Gäste ausgemacht werden, die aufgrund von Spielsucht oder großer Schuldung unter eine Sperre fallen. In Spielhallen sind solche Maßnahmen nicht gegeben.

Der Geschäftsführer der Ostsee-Spielbanken sagt, dass der Gast, der in seinem Casino vorsorglich gesperrt sein, ohne Hindernis in der nächsten Automatenhalle verschwinden und dort im Netz weiterspielen könne. Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern schließt die Spielbank in Waren an der Müritz ihre Pforten, denn die Erträge und die Besucher waren seit 3 Jahren um die Hälfte zurückgegangen.

Der Geschäftsführer der Spielbanken Mecklenburg prophezeit, dass von gesetzlicher Seite bald etwas geschehen müsse, damit nicht noch andere Spielbanken unter die Räder kommen. Doch auch das Untersagen des Online Spiels ist ein Dorn im Auge der Casino-Anbieter.

Man habe ein komplettes Online Casino im ärmel gehabt, das dann nicht auf den Markt kommen durfte, so bemängelte es eine Sprecherin der Spielbanken Niedersachsen. Hier sank der Bruttospielertrag im letzten Jahr auf 64 Millionen Euro, vor neun Jahren war er fast doppelt so hoch.

Im Bundesland Bayern gibt es neben der Konkurrenz aus dem World Wide Web noch die aus den benachbarten Bundesländern. Es könnte auch am Rauchverbot liegen, dass die Erträge und die Besucher in den Casinos abfallen. Die Spielbankbesitzer in beispielsweise Brandenburg, Bayern und Thüringen machten dazu passende Aussagen.

Die meisten der Gäste, die Raucher sind, wechseln in die Casinos der Nachbarstaaten Österreich und Tschechien, wo der blaue Dunst willkommen ist, so eine Sprecherin der bayerischen Lotterieverwaltung. Um ihren Anreiz anzuheben, arbeiten die Casinos in Bayern seit etlichen Jahren an der Erweiterung ihres Entertainmentprogramms.

Namhafte Kabarettisten, besondere Dinnershows, Konzerte sowie Lesungen sind dazu gedacht, dass wieder mehr Gäste kommen und so soll der Bruttospielertrag steigen. Die Krise hat für die Bundesländer starke Gewinnverluste zur Folge.

Im Bundesland Rheinland-Pfalz gingen die Steuern und Zulassungen 2008 von ehemals 60 Millionen um knapp die Hälfte zurück, im folgenden Jahr sank dieser Betrag noch einmal knapp um die Hälfte, so ein Sprecher des Mainzer Finanzministeriums. Die Steuern in Mecklenburg-Vorpommern sanken von 3,5 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 2 Millionen im vergangenen Jahr.

Das Finanzministerium in der hessischen Hauptstadt bekräftigt eine Schrumpfung der Erträge der Spielbanken in seinem Bundesland um 15 bis 20 Prozent. Experten aus dem ansässigen Innenministerium machen momentan bei einer deutschlandweiten Kontrolle des Glücksspielvertrags mit.

Hessen befürworte strengere Regelungen in Bezug auf Spielautomatenhallen, so ein Sprecher. Ein Resultat dieser Beratungen wird laut den Betreibern der Spielhallen frühestens im Frühjahr des folgenden Jahres zu erwarten sein.