Übernahme der Casino-Anteile umstritten

Übernahme der Casino-Anteile umstritten

Diesbezüglich befindet sich der Glücksspielkonzern auf einem guten Weg, wenn dieser allerdings auch umstritten ist. Novomatic hat nun die UNIQA-Anteile gekauft und wird damit zum größten Casino-Aktionär. Der niederösterreichische Glücksspielkonzern hält mit den 39,5 Prozent nun die Mehrheit der Anteile.

Der Casino-Deal wurde nun von Seiten Novomatics auch bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet. Dennoch steht der Deal ein wenig auf wackeligen Beinen, denn tschechische Casino Investoren haben aufgrund der Übernahme der Anteile durch Novomatic geklagt. Ihnen gebühre nach eigenen Angaben das Vorkaufsrecht auf die Casino-Anteile. Ob die Klage geltend gemacht wird bleibt aktuell noch abzuwarten. Die Novomatic zeigt sich jedoch dennoch siegessicher.

Kein Vorkaufsrecht für die Tschechen

Von Seiten der ÖBIB wurde angegeben, dass den Milliardären Jiri Smejc und Karel Komarek kein Vorkaufsrecht eingeräumt wurde. Diese scheinen davon jedoch überzeugt und haben daher eine Anfechtungsklage gegen die Casinos-Anteilseignerin Medial eingereicht. Bis Ende Februar wird in dieser Sache eine Entscheidung fallen, unterdessen sollten sich alle beteiligten Unternehmen besser noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Streit um Casino Mehrheit

Streit um Casino Mehrheit

Die Tschechien Klagen gegen die Casinos-Anteilseignerin Medial Beteiligungs-Gesellschaft m.b.H., die 38,3 Prozent an der CASAG hält. Geklagt wird aufgrund der Nicht-Einhaltung eines Vorabzusage, die den Tschechien entgegen gebracht wurde und nach der eigentlich klar sein sollte, dass diese die Mehrheit der Casino-Anteile für sich entscheiden könnten. Diese Zusage wurde nun jedoch nicht eingehalten, woraufhin die Anfechtungsklage von Seiten des Konsortiums nun eingereicht wurde.

Den Tschechen wurde ein Vorkaufsrecht für weitere Anteile zugesagt. Dieses Vorkaufsrecht wurde den Unternehmen dann jedoch abgesprochen. Das tschechische Konsortium hält bereits Casino-Anteile über die Came Holding. Nachdem diese die Unterstützung ihres Vorkaufsrechts bei der Gesellschafterversammlung beantragte, wurde diesem Antrag nicht stattgegeben, da die größte Casinos-Anteilseignerin Medial dem nicht zustimmte. Hinter der Medial stehen das Bankhaus Schelhammer & Schattera Aktiengesellschaft (10,774 Prozent), die CASAG (0,3367 Prozent), die Raiffeisen-nahen Leipnik-Lundenburger Invest (29,6298 Prozent), die Uniqa Beteiligungs-Holding (29,6298 Prozent) und auch die Tschechen mit ihrer Came Holding GmbH (29,6298 Prozent) selbst.

Tschechen fordern Mehrheit an den Casinos Austria

Bereits mit Einreichung der Klage wird den Tschechien eine gute Position zugesprochen. Die Forderung lautet ganz klar, die Genehmigung erhalten zu wollen, die Mehrheit an den Casinos Austria zu erhalten. Neben den Tschechen gibt es natürlich noch weitere Unternehmen, die um die Casinos-Mehrheit buhlen. Hier tritt unter Anderem der Novomatic-Konzern im Kampf um die Mehrheit an.

Kein Bieterkampf für Novomatic

Kein Bieterkampf für Novomatic

Nur ein Bieter mischt nicht mit und hat sich eigenen Angaben nach dafür entschieden, dies bewusst nicht zu tun und keine Gebote für die Anteile abzugeben. Hierbei handelt es sich um den wohl größten Konkurrenten der Casinos Austria ? den niederösterreichischen Glücksspielkonzern Novomatic.

Von Seiten des Glücksspielriesen wurde in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass man sich nicht an dem Bieterkampf beteiligen werde. Somit bietet das Unternehmen nicht für die Casino-Anteile der Casinos Austria, obwohl der Monopolist der größte Konkurrent für den niederösterreichischen Glücksspielkonzern ist. Der Grund für das nicht Bieten liege nach Angaben des Unternehmens darin, das man nicht gegen den Finanzminister bieten werde.

Kein Angebot von Novomatic

Novomatic hat deutlich gemacht, dass auf keinen Fall ein Angebot in diesem Bieterkampf von Seiten des Unternehmens vorgelegt werde. Was passiert wenn der Konkurrent, die Casinos Austria, an die Börse gehen, sei bisher noch nicht klar. Mehr Erklärungen wurden von Seiten des niederösterreichischen Glücksspielunternehmens nicht abgegeben, lediglich die Aussage, dass man nicht gegen den Finanzminister bieten werde.

Zudem betonte das Unternehmen erneut, dass man sich in naher Zukunft weiterhin vermehrt auf die Auslandsgeschäfte konzentrieren werde, sodass die Glücksspiel-Community hier mit großer Wahrscheinlichkeit zukünftige Investitionen erwarten können wird.