Casino Barcelona – Ein Casinofilm mit Lovestory

Casino Barcelona – Ein Casinofilm mit Lovestory

Die Geschichte klingt im Vorfeld vielversprechend. Das Familienoberhaupt der Familie Pelyos, welches durch Lluis Homar gespielt wird., ist dem Glücksspiel verfallen und hat nach eigenen Angaben eine Methode gefunden, wie die Casinos vollkommen legal ausgetrickst und ausgenommen werden können.

Sein Vorhaben macht er mit der erhöhten Gewinnchance durch diesen Trick bei seinem Sohn Ivan, gespielt durch Daniel Brühl, besonders schmackhaft. Der große Clou soll mit einem Team, welches Ivan zusammenstellt, gelandet werden. Ziel ist es durch das Glücksspiel das große Geld zu machen.

Im Grand Casino Barcelona beginnt das zusammengestellte Team mit dem Training, denn die Methode muss von den Mitgliedern erst einmal einstudiert werden, bevor tatsächlich der große Clou gelandet werden kann. Die Gruppe bekommt Hausverbot von dem Casinobesitzer, da dieser Wind von dem Vorhaben der Truppe bekommen hat. Doch die übungsphase der Gruppe geht weiter und hierzu reisen die Spieler um die ganze Welt und erarbeiten sich mit der Roulettemethode große Summen. Doch irgendwann reichen den Spielern auch die großen Summen nicht mehr aus, denn sie haben sich an den neureichen Lebensstil gewöhnt. Mit der Rückkehr nach Barcelona soll dann endlich der große Coup gelandet werden.

Die inhaltliche Zusammenfassung macht schnell deutlich, dass es einen Film dieser Art schon einmal gab, nämlich in Form des Black-Jack-Films "21", den Kevin Spacey mit einer gelungenen Hauptrolle anführte. Hier ist deutlich zu sagen, dass tatsächlich auch beim Schauen des Films viele Situationen an den Film "21" erinnern, nur leider in einer nicht so gut ausgearbeiteten Art und Weise. Kritiker reden bereits von einer schlechten Kopie des großen Black-Jack-Films.

Während bei "21" die Methode der Gruppe deutlich beleuchtet wird und auch für Anfänger im Bereich des Glücksspiels ein enormes Interesse für das Prinzip geweckt wird, so macht der Film "Casino Barcelona" die Methode nicht so deutlich. Erfahrene Roulettespieler erkennen sehr schnell, dass die Methode und damit auch der Aufbau des Films eher unrealistisch ist und daher für Anfänger noch schwerer nachvollziehbar. In Anbetracht dessen, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruhen soll, finden wir von OCT, dass der Film im Hinblick darauf nicht gut genug durchdacht wurde.

Die Auswahl der Schauspieler ist nicht optimal. Daniel Brühl konnte in der Vergangenheit bei tollen Kinofilmen mit seiner schauspielerischen Leistung punkten, in Casino Barcelona allerdings enttäuscht er eher. Den Schauspielern fehlt es in diesem Film enorm an Tiefe und die Synchronisierung der Darsteller ist leider auch nur zweitklassig. Als gut hingegen bewerten wir die Optik, denn diese ist für einen europäischen Film sehr gut gelungen.

Abschließend stufen wir den Film als nicht sehenswert ein. Von unserer Seite ist es dann eher zu empfehlen, sich den Film "21" ein zweites Mal anzusehen. Wer jedoch mit nicht so großen Erwartungen an den Film "Casino Barcelona – Die Glückssträhne" herangeht, der kann sich ein wenig von Action und Lovestory berieseln lassen, darf jedoch keine große Filmkunst erwarten.

Casinofilm mit Abzocke

Casinofilm mit Abzocke

Der Film hält eine spannende Story bereit, die auch für nicht Glücksspielinteressierte klar verständlich ist. Für Glücksspielfans ist der Film mit dem Namen "Casino Barcelona – Die Glückssträhne" ein besonderes Highlight, denn der Spieler Gonzales Garcia Pelayom, der im Film von Lluis Homar gespielt wird, schafft es im Film ein Casino richtig abzuzocken.

Der Film erzählt die Geschichte des Spielers Gonzales Garcia Pelayo. Dieser schaffte es unzählige Casinos abzuzocken und mehrere Millionen mit nach Hause zu nehmen. Durch sein eigenes System ist er im Laufe der Jahre zur Roulette-Legende geworden, was auch im Film klar aufgezeigt werden soll. Start der Geschichte wird im Film in den 90er Jahren angesetzt, als das Systemspiel in der Casinobranche für die Spieler aktuell und interessant wurde.

Pelayom überzeugt nicht nur sich selbst, dass er ein System beim Roulette gefunden hat, mit dem er das ganz große Geld machen kann, sondern überzeugt auch seine spanische Familie, die ihn letztlich dabei unterstützt den ganz großen Clou zu landen. Das Familiensystem wird zuerst im Casino Barcelona angewendet, wo Pelayom zusammen mit seinem Sohn Ivan, der von Daniel Brühl gespielt war, versucht mit dem Glücksspiel erst einmal vertraut zu werden. Den Spielern wird jedoch auf die Schliche gekommen, da die Glückssträhne besonders auffällig ist und so wird der Familie durch den Casinodirektor vor Ort Hausverbot erteilt.

Nachdem die Geschichte im Casino Barcelona beginnt, soll diese hier auch enden, denn nach einigen Jahren in denen die Spieler weltweit ein Casino nach dem anderen abzockten, ist die Familie immer gieriger geworden und hat sich an den ausladenden Lebensstil gewöhnt.

Am Ende läuft alles darauf hinaus, dass die Familienmitglieder planen, den Clou ihres Lebens im Casino in Barcelona durchzuziehen. Zu welchem Ergebnis die Familie hierbei gelangt erwartet die Zuschauer in einem spannenden Plot im Film.