Zukunftspläne für das Casino Bremen

Zukunftspläne für das Casino Bremen

Derzeit droht der Spielbank in Bremen die Pleite. Mit den sinkenden Einnahmen der Spielbank, sinken auch die Einnahmen für die Stadt, da die Spielbankenabgaben durch das Verlustgeschäft immer kleiner ausfallen. Aufgrund dessen ist auch die Stadt daran interessiert, an der bisherigen Situation etwas verbessern und so hoffentlich die Zukunft der Spielbank verbessern zu können.

Erst vor drei Jahren wurde aus zwei Standorten in Bremen ein Standort gemacht und das Ambiente der Spielbank wurde dem modernen Zeitalter angepasst. Für die Realisierung der Modernisierung investierte der Betreiber einen Betrag in Höhe von 10 Millionen Euro. Anfangs stiegen die Einnahmen ein bisschen, doch seit dem letzten Jahr befindet sich die Spielbank wieder eindeutig auf dem Abwärtstrend. Der Abwärtstrend trifft auch die Stadt, denn durch weniger Einnahmen in der Spielbank, erhalten Stadt und wohltätige Einrichtungen auch weniger Gelder aus den Spielbankabgaben.

Die Spielbank Bremen ist nicht das einzige Casino, welches sich mit der Problematik des Betriebs in der heutigen Zeit auseinander setzen muss. Die Konkurrenz der traditionellen Spielbanken ist stark gewachsen und viele Gäste wandern als Spieler ins Internet oder in beliebte Automatenspielhallen ab. Der Grund hierfür wird von den Experten in den Reglementierungen gesehen, die für die traditionellen Casinos weit strenger ausfallen als für die anderen Etablissements.

Rote Zahlen für das Casino Bremen

Rote Zahlen für das Casino Bremen

Insgesamt ist in der Glücksspielbranche der Trend eindeutig: die Spieler besuchen weniger die richtigen Spielbanken und gehen ihrem Vergnügen eher in Spielhallen nach oder sogar im Internet.

Die Konkurrenz ist insbesondere für die Casinos hart, denn durch diese müssen die Casinobetreiber Verluste hinnehmen. Die Einnahmen des Casinos Bremen haben bei weitem nicht den Erwartungen entsprochen. Insgesamt wurden 4 Millionen Euro weniger eingenommen, als durch die Prognose angenommen wurde.

Neben dem Rückgang der Einnahmen kamen bei der Spielbank Bremen noch neue Investitionen hinzu, die für die neue Spielstätte an der Schlachte getätigt werden mussten. Die Prognose für die nächsten Jahre sieht aufgrund dessen auch weiterhin nicht gut aus, denn das Casino wird sich auch innerhalb der nächsten Jahre weiterhin in der Verlustzone befinden.

Der Umzug an die Schlachte und der Rückgang der Einnahmen im Bereich der Spielautomaten führten zu den Verlusten. Um eine positivere Sicht auf die Zukunft zu bekommen fordert die Zuständigen nun auch eine Reaktion von Seiten der Politik. Es ist gewünscht, dass die Spielbankabgaben gesenkt werden sollten, damit die Spielbank die Möglichkeit bekommt in absehbarer Zeit aus den roten Zahlen zu kommen. Bisher gab es jedoch keine Äußerung zu diesem Wunsch von Seiten der Politiker.

Der Umzug an die Schlachte war für die Casinobetreiber und für die Politiker notwendig, um die Situation des Casinos Bremen ändern zu können. Das Casino hatte schon in den letzten 10 Jahren einen Rückgang der Einnahmen festgestellt und es zeichnete sich lange keine Besserung ab. Aufgrund dessen wurde der Umzug an die Schlachte bewilligt, der natürlich mit zusätzlichen Kosten für die Betreiber verbunden war.

Durch die hohen Kosten sollte die Spielbankenabgabe von Seiten der Stadt Bremen eigentlich gesenkt werden, damit das Unternehmen nicht zu sehr in die roten Zahlen rutscht. Der neue Standort sollte wieder Besucher in die Spielhallen locken und den Betrieb verbessern. Dadurch sollten auch die Einnahmen wieder steigen, so dass das Unternehmen in Zukunft aus den roten Zahlen kommen sollte. Derzeit sieht die Situation jedoch nicht allzu rosig für die Spielbank Bremen aus.

Westspiel Casino in Bremen plant einen viel versprechenden Umzug

Die Umzugsabsichten des Westspiel-Casinos nehmen Gestalt an. Laut der Zeitung des Weser-Kuriers soll das Casino nach einer längeren Pause in der Bauphase an der Schlachte in einem halben Jahr wieder geöffnet werden. Die Homepage des Casinos in Bremen versucht, potenzielle Besucher mit dem Slogan "Willkommen in Bremens Schmuckstück" anzulocken.

Laut der Webseite steht das Casino in der Böttcherstraße, "wo die Hansestadt am allerschönsten ist". Diese Straße beherbergt historische Häuser und Kulturdenkmäler. Die Gäste des Casinos können ein architektonisches Juwel mit einer einzigartigen Atmosphäre erleben, so die Webseite. Die Fotos des Casinos und idyllische Umgebung stützen diese Schilderung. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Trotz der Idylle der Casinolage ist es nicht zu übersehen, dass sich die Einnahmen in den letzten Jahren drastisch reduziert haben. Im Jahr 2002, in dem der Euro eingeführt wurde, gaben die Besucher des Casinos 25 Millionen Euro im Casino aus, heute hat sich diese Summe um mehr als die Hälfte verringert. An einer neuen Umgestaltung kommt man nicht vorbei, wenn man den Abwärtstrend aufhalten wolle, so der Bremer Senat.

Die Verlegung des Casinos gehört zu diesem Plan. Auf dem Umzug in das historische Planungsamt Bremens ruhen viele Hoffnungen. Man hofft, dass die Einnahmen ansteigen, das bislang nicht dazugehörende Automatenspiel mit im Boot wäre. Das bedeutet, dass die Gäste dann alles in einem Casino bereitgestellt werden kann. Doch Verhandlungen über einen Mietvertrag verliefen nicht so schnell wie gedacht, da der Bremer Senat die Zulassung für den Anbieter Westspiel, dessen Lizenz in zwei Jahren ungültig wird, immer noch nicht verlängert hatte.

Die aktuelle Verlängerung, die 10 Jahre beträgt wird nur erfüllt werden, wenn das Casino auch tatsächlich verlegt wird. Zu dem Erneuerungsplan werden die Bedingungen bezüglich der Spielabgaben angepasst. Bremen hilft dem strauchelenden Casino auf die Beine, in dem es die Abgaben reduziert Sollte das Casino in den nächsten beiden Jahren Verlust einfahren, hat es die Möglichkeit mit den zuständigen Ressorts über die Umstände zu verhandeln.

Klar, ist, dass gute Einnahmen dem Casino nur nutzen können. Doch auch bei niedrigen Einnahmen bekommt die öffentliche Hand einen Teil des Gewinns, so will man zur Umsatzsteigerung ermutigen, denn diese Abgabe ist eine nicht zu unterschätzende Geldquelle für die meisten Bundesländer, die das Geld für ihre Haushalte benötigen. Denn mit diesen finanziellen Mitteln werden hilfreiche Projekte und der Hauptteil der Sport- und Kulturförderung unterstützt. Die Spielhalle ist dazu verpflichtet, einen funktionierenden und breiten Spielerschutz nachzuweisen.

Die Verlegung des Casinos sollte in nächster Zeit von Statten gehen, in einem halben Jahr haben die Casinochefs vor, die eintreffenden Besucher in Empfang zu nehmen. Davon ist auf der Homepage noch nicht die Rede. Zum Betreiber Westspiel gehören auch die Casinos Bremerhaven Bad Oeynhausen, Dortmund-Hohensyburg, Berlin, Erfurt, Dresden sowie Aachen.

2009 hatte besonders Hohensyburg, wo in alter Tradition das EPT abgehalten wird, mit massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen, es wurde gemunkelt, der Rückgang der Einnahmen liege bei einem Viertel. Man befürchtete einen fatalen Stellenabbau bei dem populären Unternehmen, dass als Nummer 1 der Pokerzentren und der Casinobranche angesehen wird.

Doch diese Gefahr ist noch nicht gebannt, denn auch in Bad Oeynhausen und Aachen stehen Stellen auf der Kippe. Diese Standorte tun es Bremen gleich und denken über neue Ideen und Umgestaltungen nach. Westspiel trotzt der Wirtschaftskrise, er bleibt immer noch die erste Adresse unter deutschen Casinoanbietern.