Casinos Austria in Argentinien

Casinos Austria in Argentinien

Als Gründer hierfür wird Verletzung der Dokumentationspflicht angegeben. Stoss machte in dem Interview deutlich, dass hier kein vorsätzlicher Fehler begangen wurde, sondern lediglich bei der Dokumentation von Auszahlungen einige wenige vergessen wurden. Hier ist deutlich die Fahrlässigkeit im Geschäft vor Ort Schuld, aber eigentlich würde das Unternehmen hierin keine Rechtfertigung für den Lizenzentzug sehen, so Stoss.

Für Stoss scheint klar, dass hier nur ein Vorwand gesucht wurde, um die Lizenz zu entziehen. Es seien bereits Betreiber für das nächste halbe Jahr ausgewählt worden und im Zusammenhang damit habe die Regierung auch bestimmte Vorstellungen, von welchen Unternehmen der Betrieb geführt werden sollte. Die Lizenz der Casinos Austria hatte eigentlich noch Gültigkeit bis zum Jahr 2030.

Durch den Lizenzentzug entgehen dem Unternehmen einige Gelder, auch wenn diese durch Währungsparität laut Stoss nicht in Zahlen festlegbar sei. Geplant sei nun gegen die Behörde gerichtlich vorzugehen, die dem Unternehmen die Lizenz entzogen hat. Casinos Austria sei mit guten Anwälten bestens vertreten und auch durch Kontakte innerhalb des Landes sei der schwierige Prozess mit ein wenig Zeit zu bewältigen, so Stoss.

Unabhängig von der Situation in Argentinien gibt es natürlich für das neue Jahr von Seiten der Casinos Austria International schon ausreihend Pläne. So wolle man laut Stoss den ägyptischen Markt genau beobachten und in Bezug auf das Casino Bukarest seien Wechsel geplant. Auch sind für das nächste Jahr schon Gespräche angesetzt, bei denen es um Verhandlungen und Verkäufe geht, aber auch um neue Regionen, die die Casinos Austria International laut Stoss ins Auge gefasst haben.