Braucht Köln überhaupt ein Casino?

Braucht Köln überhaupt ein Casino?

Der Vorsitzende, Konrad Adenauer, hat nun die Frage in den Raum geworfen, ob in Köln tatsächlich ein Casino benötigt werde. Der Vorsitzende stellt mit dieser Frage die ganzen Pläne von Westspiel in Frage. Er gibt an, dass zum einen die Betreiberin in finanziellen Schwierigkeiten stecke, die den Bau weiterhin verzögern werden und zum anderen würde ein Casino in Köln entsprechendes Klientel anlocken, von dem er nicht sicher sei, ob dies für die Stadt Köln der richtige Weg ist.

Adenauer machte mit seiner Aussage deutlich, dass er nicht generell gegen den Bau eines Casinos in Köln sei, sich jedoch nicht sicher zu sein scheint, ob die Cäcilienstraße der richtige Standort für das Casino sein wird. Er verspreche sich von dem Bau eines Casinos in Köln mehr Glanz und Glamour.

Dementsprechend schlägt er vor, dass noch einmal über den Standort für das neue Casino nachgedacht werden sollte. Er würde sich dann Erfolg von dem Casinoprojekt versprechen, wenn dieses in einer gehobeneren Gegend errichtet werden würde, um so auch ein gehobeneres Klientel anzulocken und mit dem Casino in Köln Glanz und Glamour zu versprühen. Vorgeschlagen wurde von Seiten Adenauers ein Standort direkt am Rhein.

Neuer Standort für Köln

Da die Pläne des Casinobaus von Westspiel derzeit aktuell noch auf Eis zu liegen scheinen, wird nun offensichtlich über einen neuen Standort diskutiert. Ein Standort, bei dem dem Casino zu mehr Glanz und Glamour und damit zu erfolgreichen Geschäften verholfen werden könnte. Vorgeschlagen wurde zum Beispiel der Standort in der Nähe zum geplanten Musical-Tempel am Deutzer Staatenhaus.

Für Experten sei es besonders verwunderlich, dass die Politik sich weiterhin so vehement für den Casinobau einsetze. Es wird davon ausgegangen, dass die Regierung auf die Einnahmen angewiesen sein könnte und der Bau des Casinos in Köln aus diesem Grund so vorangetrieben und stark beeinflusst werde.

(Bildquelle: wikipedia)

Versteigerung bei Westspiel

Versteigerung bei Westspiel

Der geschätzte Wert liegt bei 130 Millionen Dollar, auf einen Erlös von 100 Millionen Dollar hofft das Unternehmen. Bisher sollen lediglich die zwei Warhol Bilder versteigert werden, weitere Kunstwerke sollen nicht zum Verkauf freigegeben werden. Insgesamt verfügt das Unternehmen über 235 Kunstwerke, die zusammen einen geschätzten Wert von sechs Millionen Euro haben sollen. Die zwei Bilder, "Triple Elvis" und "Four Marlons", sind darin nicht enthalten und sollen am 12. November in New York auf den Auktionstisch kommen.

Nicht überall löst das Vorhaben die Warhol-Bilder zu verkaufen Verständnis und Freude aus. Empörung wurde durch die Verkaufspläne bei Kulturschaffenden und in der Bundesrepublik ausgelöst. Das Unternehmen erhofft sich durch den Verkauf einen entsprechenden Erlös in Höhe von 100 Millionen Euro zu generieren und damit das neue Casino in Köln bauen zu können.

Dem Unternehmen Westspiel wird Vandalismus im Umgang mit den Kunstwerken vorgeworfen, doch dieser Vorwurf wurde von Seiten des Unternehmens bereits zurückgewiesen. Das Unternehmen gibt an, dass die Kunstwerke, die in der Aachener Spielbank hingen, in den vergangenen Jahren regelmäßig durch Restauratoren begutachtet und zudem mit großer Sorgfalt betreut wurden.

Debatte über die Warhol Bilder

Die Vorwürfe lassen das Unternehmen nicht in dem besten Licht dastehen, vor allem weil es bereits Kunstwerke gab, die in den Räumlichkeiten der Westspielgruppe beschädigt wurden. Zum einen war es ein Warhol-Kunstwerk mit Marylin Monroe Druck, welches durch Handwerker zerstört wurde. Hier wurde von Seiten des Unternehmens jedoch ein neuer Druck gekauft.

Einen weiteren Schaden hatte der 13 Meter hoher Lichtregen von Zero-Künstler Heinz Mack mit 7000 elektrischen Lichtquellen hinnehmen müssen, der im Jahr 2003 abmontiert werden musste, weil die Technik nicht mehr reparabel gewesen sei. Der Kulturausschuss des Landtags plant nun aufgrund der von vielen Seiten hagelnden Kritik eine Debatte einzuberufen, wo die Gäste über den Verkauf der Warhol-Bilder diskutieren können.