Aktivitäten in Las Vegas fernab vom Glücksspiel

Aktivitäten in Las Vegas fernab vom Glücksspiel

Ausreden gibt es viele, um nicht nach Las Vegas reisen zu müssen, weil Las Vegas von vielen Menschen auf den glitzernden Strip, die Casinos und das Partyleben beschränkt wird. Las Vegas Kenner wissen jedoch, dass es viele weitere Highlights in Las Vegas gibt, fernab von Glamour, Glitzer und Glücksspiel. Wer Las Vegas als Urlaubsregion eine Chance gibt hat die Möglichkeit, viele Highlights neben den Casinos, Bars, Restaurants und Shows am Strip zu entdecken.

Nicht in Las Vegas direkt, aber in der Umgebung, können die Besucher der Glücksspielmetropole den Grand Canyon entdecken. Von Las Vegas aus gibt es viele Angebote für Tagestouren an diesen bezaubernden Ort. Wer nicht so viel Zeit hat kann auch die etwas teurere Variante nutzen und von Las Vegas aus einen Helikopterflug über den Grand Canyon buchen. Für sportbegeisterte Urlauber bietet sich einen Besuch des Red Rocks an.

Hier gibt es schöne Wanderstrecken und Mountainbike-Touren. Auch mit dem Auto gibt es die Möglichkeit, den Red Rock Canyon entlang zu fahren. Auf der Strecke gibt es mehrere Parkplätze, von denen aus die Wandertouren gestartet werden können. Auch der Hoover Dam ist einen Besuch wert. Hier gibt es geführte Touren, ein interessantes Museum und atemberaubende Aussichten zu genießen.

Auf dem Weg zum Hoover Dam durchqueren die Urlauber den Außenbezirk Boulder City. Hier können die Besucher Land und Leute vor Ort kennenlernen, fernab von dem Trubel in Las Vegas. Traditionelle Restaurants und einige Einkaufsmöglichkeiten laden vor Ort zum Verweilen ein. In Downtown Las Vegas gibt es das Mob Museum, welches ein tolles Erlebnis darstellt.

Das Museum wurde erst vor einem Jahr eröffnet. Auf dem Strip gibt es viele sehr gute Restaurants. Wer jedoch die belebte Straße vermeiden möchte, der hat auch fernab von den Touristenpfaden die Möglichkeit, einige traditionelle Gerichte in wirklich guten Restaurants zu essen. Zu empfehlen sind Raku, Lotus of Siam, Firefly, Sushi Mon und Bar and Bistro.

Las Vegas richtig kennenlernen

Ein wenig mehr Leben erwartet die Besucher in der Fremont Street. Hier gibt es blinkende Lichter, ein wenig Glamour, urige Bars, ein paar übrig gebliebene Casinos und günstige Drinks. Hier ist weniger Trubel als am Strip zu erwarten und doch lernen die Besucher einen Teil von Las Vegas kennen. Ein bekannter Anlaufpunkt ist das Neon Museum. Die alten, leuchtenden Neonreklamen von den Casinos in Las Vegas sind hier zu besichtigen. Hier können die Besucher mehr über die Geschichte von Las Vegas lernen und bekommen dazu eindrucksvolle Einblicke in Form der berühmten Leuchtreklamen.

Ein Erlebnis, welches sehr touristisch ist, ist der Besuch auf Bonnie Springs. Hier können die Besucher das Las Vegas der früheren Tage erleben und Schießübungen beobachten sowie selbst ein Pferd besteigen. Dies waren nur einige der Aktivitäten, die die Urlauber fernab von dem touristischen Trubel auf dem Strip erleben können. Klar ist jedoch, dass Las Vegas viel mehr zu bieten hat als teure Restaurants, High-Society Clubs und riesige Casino-Komplexe.

Das Aus für Atlantic City als Vergnügungsstadt

Das Aus für Atlantic City als Vergnügungsstadt

Seit den zwanziger Jahren galt Atlantic City als besonderer Vergnügungsort, doch heute hat die Region ihren Glanz schon lange verloren, denn das Glücksspiel-Mekka der Ostküste konnte dem Druck der Konkurrenz einfach nicht standhalten. Die ersten Schließungen großer Hotel-Casino-Komplexe scheinen bevorzustehen, denn zum Beispiel das berühmte Trump Plaza kündigte an noch in diesem Jahr die Pforten schließen zu müssen.

Derzeit gibt es drei der bekannten Casinos, die einen neuen Besitzer suchen. Zu diesen gehören sowohl das Trump Plaza als auch das Showboat und das Revel. Ein Casino in Atlantic City musste bereits schließen, das Atlantic Club Hotel, denn hierfür konnte sich in der vorgesehenen Zeit kein neuer Besitzer finden. Mit der Schließung dieses Hotels und Casinos wurde das Vorzeigeobjekt der Küstenstadt eingestampft, ein harter Dämpfer für das Glücksspiel-Mekka Atlantic City.

Obwohl die Region im Oktober 2012 von dem Hurrikan Sandy größtenteils verschont geblieben war, so musste die Glücksspielregion in der Vergangenheit sehr zurückstecken. Experten gehen davon aus, dass die derzeitige Situation sich mit der veränderten Glücksspielwelt erklären lässt.

Neue Konzepte zum Erfolg

In den USA hat die Legalisierung des Glücksspiels im Laufe der vergangenen Jahre mehr und mehr Einzug gehalten. Neben Las Vegas und Atlantic City haben nun auch andere Städte das Glücksspiel für sich entdeckt. New Jersey, Maryland, Pennsylvania und New York sind die Bundesstaaten die zuletzt Glücksspiel neu regulierten und vor Ort eine Spielbank nach der anderen ausbauten.

Für die Amerikaner wird damit der Reiz in die Glücksspielmetropolen zu fahren viel geringer, denn nun können viele Spieler ja auch in der eigenen Stadt oder zumindest im eigenen Bundesstaat dem Spiel mit dem Glück nachgehen. Um den Glücksspielbetrieb in Atlantic City wieder anzuheizen wurde erst im letzten Jahr das Internetglücksspiel legalisiert, jedoch brachte diese Legalisierung bisher nicht die gewünschte und erwartete Veränderung.

Um tatsächlich etwas zu verändern müsste wohl das gesamte Konzept von Atlantic City überdacht werden, ähnlich wie es bei der Glücksspielmetrople Las Vegas bereits passiert ist. Während früher Glücksspiel das Hauptgeschäft war und die größten Einnahmen mit sich brachte, setzt Las Vegas heute zunehmend auf Unterhaltung, Vergnügen und familiäre Highlights. Dieses Konzept scheint in Las Vegas bereits aufgegangen zu sein und so wollen auch die Verantwortlichen von Atlantic City sich künftig in diese Richtung orientieren.

Rauchverbot vernebelt Eurovegas

Rauchverbot vernebelt Eurovegas

Trotzdem sicher ist, wo das Projekt errichtet werden soll wurde bisher noch nicht mit den Bauarbeiten begonnen. Grund für die Verzögerung ist das in Spanien geltende Rauchverbot. Vorab wurde eigentlich eine Sondergenehmigung mit der Regierung besprochen, doch diese scheint nun ins Wanken zu geraten. Das Rauchverbot in Spanien könnte der Grund dafür werden, dass Eurovegas nicht realisiert werden kann.

Der Casino-Tycoon Sheldon Adelson besteht auf die Erlaubnis in seinem Hotel-Casino-Komplex zu rauchen. Diese Bedingung muss erfüllt sein, bevor das Projekt in Madrid überhaupt in Angriff genommen werden kann. In Spanien wurde eine Genehmigung dieser Art bisher jedoch nicht ausgestellt, denn vor Ort gibt es keine Raucherlokale und in allen Einrichtungen dieser Art herrscht ein striktes Rauchverbot. In Deutschland gibt es beispielsweise Raucherräume, die extra gekennzeichnet und genehmigt werden müssen, in Spanien ist dies jedoch nicht möglich. Dass das Projekt Eurovegas jedoch nur dann vor Ort realisiert werden kann, wenn eine Genehmigung ausgegeben wird, die das Rauchen in den Gebäuden des Hotel-Casino-Komplexes erlaubt, dies hatte der Unternehmer von Beginn an mehr als deutlich gemacht.

Die Planung in Bezug auf das Projekt Eurovegas beinhaltet ein riesiges Bauvorhaben, welches sich der Unternehmer Adelson insgesamt 17 Milliarden Euro kosten lassen will. Bis zum Jahr 2020 sollte das Bauvorhaben realisiert werden und insgesamt sollte Eurovegas zwölf Hotels, sechs Kasinos, sieben Theater, drei Golfplätze, ein Kongresszentrum, ein Stadion und mehrere Restaurants beinhalten. Mit dem Projekt hätten in Spanien unzählige neue Arbeitsplätze geschaffen werden können, doch nun steht das Bauvorhaben auf wackeligen Beinen.

Damit das Projekt realisiert werden kann, ist die Regierung der Region dem Unternehmer schon entgegen gekommen. Gesetze und Steuerregelungen wurden auf die Bedürfnisse und Wünsche von Adelson angepasst. In Bezug auf das Rauchverbot hingegen müsste die spanische Zentralregierung eine Entscheidung treffen. Offensichtlich sorgte diese Tatsache bereits für Unsicherheit, denn ob das Projekt vor Ort bei Madrid realisiert werden kann, bleibt abzuwarten Die Chancen scheinen nicht so gut zu stehen, denn der Chef der Regionalregierung, Ignacio Gonz?les, glaubt, dass Adelson mit dem Projekt durch die Schwierigkeiten in Bezug auf die gesetze bald in ein anderes Land abwandern könnte.