Casino Krise führt zur Online Regulierung

Casino Krise führt zur Online Regulierung

In manchen Regionen schließen bereits die ersten Casinos, für die Regierung offensichtlich ein Grund um einzugreifen. In New Jersey gibt es nun ein Gesetz, nach welchem Sportwetten legal vor Ort angeboten werden dürfen.

Mit entsprechender Lizenz könnte es sein, dass der erste Buchmacher schon in wenigen Wochen sein Angebot vor Ort legal präsentieren kann. Neben den Sportwetten entschied Gouverneur Christie, der als Befürworter des Online Glücksspiels bekannt ist, auch Lizenzen für Skill Games Anbieter zu vergeben.

Die Legalisierung von Sportwetten ist der erste Schritt in Richtung Legalisierung von Online Glücksspiel. Einige Betreiber wollen nun erst einmal trotzdem noch abwarten, um zu sehen, ob sich etwas auf Bundesebene tun wird. Andere Anbieter hingegen planen das Angebot von Sportwetten schon in den kommenden Wochen durchzusetzen. Das Angebot von Sportwetten ist bisher nur in den Bundesstaaten Nevada, Montana, Oregon sowie in Delaware gestattet. Mit dem neuen Gesetzentwurf seitens des Gouverneurs startet New Jersey den Alleingang.

Skill Games und auch Social Games in den USA bald legal?

Nach den neusten Meldungen zu Folge sollen in Zukunft nun auch Lizenzen für Anbieter von Skill Games ausgegeben werden. Hierzu zählen Spiele wie "Candy Crush Saga and Words with Friends". Anbieter der Skill und Social Games hoffen nun auf die Lizenzen für New Jersey, um ihre Games vor Ort legal anzubieten. Der Amerikanische Glücksspielmarkt ist gerade viel in Bewegung und es bleibt spannend, wie die Regulierungen, Lizenzvergaben und Gesetzesänderungen in Zukunft weitergehen werden. Es ist jedenfalls zu erwarten, dass sich noch einiges tun wird und Glücksspielinteressenten beobachten das Geschehen vor Ort mit wachsendem Interesse.

Casino Krise in Deutschland

Casino Krise in Deutschland

Die rückläufigen Zahlen liegen teilweise zum einen an der Gesetzgebung, da zum Beispiel durch das Rauchverbot in den Spielbanken die Besucherzahlen stark zurückgegangen sind. Zum anderen wird die Konkurrenz aus den Spielhallen und den Online Casinos immer größer. Viele Spieler wandern von den traditionellen Casinos ins Internet ab.

Bei einem umfassenden Angebot und guten Konditionen sowie Gewinnmöglichkeiten nutzen die Spieler der heutigen Zeit die Bequemlichkeit aus, ohne Dresscode von zu Hause oder unterwegs aus mit dem Handy, Tablet oder PC spielen zu können. Anstelle dass die Landespolitiker diese Tatsache endlich einmal realisieren und zusehen, dass das Geschäft mit dem Online Glücksspiel auf politischer Ebene vorangetrieben wird, ignorieren diese die Tatsachen scheinbar vollkommen und halten weiterhin an den Spielbanken fest.

Beim bayrischen Obersten Rechnungshof (ORH) wurde nun bereits die Forderung laut, dass die Entwicklung gestoppt werden müsse. Diese Aussage bezieht sich vor allem auf die Spielbanken, die rote Zahlen schreiben, welche wiederum aus den Staatskassen ausgeglichen werden müssen.

Es verursacht negatives Kopfschütteln, wenn daran gedacht wird, dass die Steuerzahler das Minusgeschäft der Spielbanken ausgleichen müssen. Die bisherigen Versuche, die Situation der Spielbanken zu verbessern, durch Regelungen wie veränderte öffnungszeiten und Personalabbau haben bisher keinerlei Erfolge gebracht. Mit Nachdruck möchte der ORH nun die Schließung einiger Spielbanken umsetzen, um so die Staatskassen zu entlasten.

Währen gleichzeitig über Schließungen der Spielbanken nachgedacht wird, sollen auch die aus dem Boden geschossenen Spielhallen eingedämmt werden. Das gewerbliche Automatenspiel ist eine große Konkurrenz für die Spielbanken. Ob die Eindämmung der Spielhallen tatsächlich helfen wird bleibt derzeit noch abzuwarten. So oder so ist die Forderung vorhanden, dass die Regelungen für die Spielhallen den strengen Regelungen der Spielbanken angepasst werden sollten.

Die Politiker reden die derzeitige Situation unterdessen weiterhin schön. Ausreden, wie das vorantreiben der Spielsuchteindämmung, sollen dafür ausreichen, dass die Steuerzahler die Spielbanken des Landes finanzieren. Aussagen wie diese sorgen nicht gerade für eine besonders positive Stimmung.