Die Merkur Online Casino Spiele sind derzeit nicht mehr im Web verfügbar

Schlechte Nachrichten für alle Anhänger der deutschlandweit so beliebten Merkur Online Casino Spiele: Sie sind derzeit bei den allermeisten Online Casinos aus rechtlichen Gründen nicht mehr spiel- und verfügbar. Wie die Gauselmann Gruppe als Betreiber der bekannten Merkur Spielotheken und Lizenzgeber der Merkur Onlinespiele kürzlich bekannt gab, hat man die weltweiten Online Casinos als Betreiber der Merkur Spiele explizit darauf hingewiesen, alle Online Casino Produkte von Merkur nur in lizenzierten Märkten anzubieten. Das Problem dabei: Glücksspiel ist bis auf wenige Ausnahmen in Deutschland untersagt. Die internationalen Lizenznehmer und damit die weitaus meisten Online Casinos mit Merkur Slots und Online-Spielautomaten rund um den Globus boten ihre Merkur Online Spiele aber bisher dennoch in der Bundesrepublik verfügbar an. Die Gauselmann Gruppe sah sich deshalb dazu gezwungen zu handeln und verwies dabei insbesondere auch auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes über das nochmals bestätigte Internetverbot für mehrere Glückspielarten (Urteil vom 26. November 2017/ BVerwG 8 C 14.16 und BVerwG 8 C 18.16).

 

Direkter Zusammenhang von Gauselmann Rückzug und „Paradise Papers“ nicht ersichtlich

Auch wenn vielfach bereits darüber spekuliert wurde, ob der Rückzug der Gauselmann Gruppe und somit der Merkur Online Spiele in Verbindung mit den Rechercheergebnissen der „Paradise Papers“ stehen könnte, verneint dies das Unternehmen. Die „Paradise Papers“ hatten festgestellt, dass Gauselmann durch ein Unternehmen auf der Isle of Man von der Vergabe von Online Spiel-Lizenzen an Casinos ohne deutsche Lizenz profitiert hat. Trauriger Fakt ist, dass wir wohl auf unbestimmte Zeit auf das außergewöhnliche und spannende Gamefeeling der Merkur Online Slots verzichten müssen.

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Das Geschäft mit den Spielbanken war in Sachsen Anhalt besonders kompliziert, denn unter dem alten Betreiber warfen die Spielbanken in Magdeburg, Halle und Wernigerode keinen ausreichenden Gewinn ab und mussten vorerst geschlossen werden. Diese Schließung bedeutete die Kündigung unzähliger Mitarbeiter und fehlende Einnahmen in den Staatskassen.

Nachdem der erste Investor ein Reinfall für die Spielbanken war und dieser die Spielbanken nicht aus der Misere retten sondern sie eher noch weiter reinreiten konnte, sollte nun nach einem seriösen Investor gesucht werden. Hierzu wurde eine europaweite Ausschreibung angefertigt. Vergeben werden konnte die Lizenz nun an die Tochterfirma der Gauselmann Gruppe, an die Casino Merkur-Spielothek.

Als neuer Betreiber müssen hier für die Lizenz nun 15.000 Euro an Gebühren gezahlt werden. In Sachsen Anhalt ist man nun guter Dinge, dass der Casinobetrieb in Zukunft sich auch vorteilhaft für die Staatskassen auswirken könnte. Von Seiten Merkurs wurde bereits angekündigt, dass man vorhabe Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro zu tätigen.

Die Casino Merkur-Spielothek GmbH gilt als vertrauenswürdiges und anerkanntes Unternehmen. Insgesamt 6.300 Personen sind bei Merkur beschäftigt und vor zwei Jahren zeigte die Bilanz des Unternehmens einen Umsatz in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Vorrangig ist Merkur durch den Betrieb von Spielhallen bekannt.

Für den Betrieb der Spielbanken sind in Sachsen Anhalt laut des Unternehmens bereits zwei Standorte vorgesehen, auf die man sich einigen konnte. Bei diesen handelt es sich um einen Standort in Magdeburg und einen in Günthersdorf. über einen dritten Standort für eine Spielbank wird vorerst noch beratschlagt. Bereits im nächsten Jahr soll der Spielbetrieb in der ersten Spielbank aufgenommen werden.