Ein zweites Silvester in St. Gallen

Ein zweites Silvester in St. Gallen

Silvester ist nun schon seit über einem Monat vorbei, das neue Jahr ist bereits in vollem Gange und dennoch gab es am Wochenende vom 3. und 4. Februar für die Gäste des Swiss Casinos St. Gallen noch einmal die Möglichkeit, eine Silvesternacht zu durchleben. Wie das? Das chinesische Jahr beginnt mit dem Neumond Anfang Februar. So wurde in St. Gallen die Möglichkeit genutzt, das chinesische Neujahrsfest zu feiern und ein zweites Mal auf das neue Jahr anzustoßen. Den Gästen wurden zu diesem besonderen Anlass besondere Highlights geboten.

Highlights zum chinesischen Neujahrsfest in St. Gallen:

  • asiatische Köstlichkeiten ab 20.00 Uhr
  • Spielspaß am ganzen Wochenende
  • Traditioneller Drachentanz als glücksbringendes Ritual am Samstag, 4. Februar, um 21.30 und 23.30 Uhr

Chinesischer Glauben und Aberglauben

Es ist vielerorts bekannt, dass es in China einen großen Glauben, aber auch einen Aberglauben gibt. Daher ist es umso verwunderlicher, dass die Chinesen überhaupt dem Glücksspiel nachgehen. Der Aberglauben zeigt sich bei vielen Chinesen durch das Mitbringen von Glücksbringern im Casino, durch das Betreten des Casinos durch einen bestimmten Eingang und durch andere Rituale. Auch beim chinesischen Neujahrsfest gibt es Rituale und eine interessante Geschichte dahinter. Der verspätete Neujahrsbeginn hängt mit dem Tierkreis zusammen. Dieses Jahr, also 2017, steht im Zeichen des Feuer-Hahns.

Infos zu im chinesischen Tierkreis des Hahnes Geborene:

  • Perfektionismus und Eitelkeit
  • gepflegten Fassade
  • ehrliche, aufmerksame und unkomplizierte Menschen
  • passt am besten zu Personen, die im Jahr des Ochsen, der Schlange oder des Drachen geboren sind

Das chinesische Neujahrsfest in ein besonders wichtiges Fest in China. Zukunftsträume werden an diesem Feiertag beschworen und im besten Fall gehen diese dann auch in Erfüllung.

Las Vegas Night in St. Gallen

Las Vegas Night in St. Gallen

Im Swiss Casino St. Gallen wird immer am ersten Freitag im Monat die Las Vegas Night gefeiert. Zu Beginn des Monats Dezember erwartete die Spieler der Jahreshöhepunkt. Auch am 02. Dezember 2016 stand wieder die Las Vegas Night in St. Gallen bevor. Hierbei gab es diesmal ein besonderes Highlight, denn um 0.30 Uhr in der Nacht wurde der Jackpot geknackt. Warum das so besonders ist?

  • Las-Vegas-Night-Jackpot wurde seit dem 4. März 2016 gefüllt
  • im Dezember befanden sich 14.000 Franken in dem Jackpot
  • Teilnehmer der Las Vegas Night am 02. Dezember hatten die Chance auf den Jackpotgewinn

Der Jackpot war für Spieler natürlich ein besonderer Anreiz, um an der Las Vegas Night am 02. Dezember im Swiss Casino St. Gallen teilzunehmen. Gewinnen konnten alle Spieler, die im Besitz eines Teilnahmetalons waren. Auch an dem Abend selber konnten die Gäste dafür sorgen, eine Chance auf den Jackpotgewinn zu bekommen. Die Verlosung des Jackpots fand um 0.30 Uhr statt, in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Highlights in St. Gallen

Neben dem verlockenden Jackpotgewinn, der für die Las Vegas Night am 02. Dezember in St. Gallen ausgeschrieben war, gab es für die Besucher des Casinos weitere Highlights. Zu diesen Highlights gehörten:

  • Bargeldgewinne in der «Dollardusche»
  • ein Pitcher Bier oder eine Flasche Prosecco für Gruppen ab vier Personen
  • Spielguthaben im Wert von 40 Franken als Geschenk für 4er-Gruppen

Die Spieler hatten an diesem Abend die Möglichkeit, sich im Swiss Casino St. Gallen wie in Las Vegas zu fühlen. Verschiedene Highlights, Verköstigung und der Jackpotgewinn des Abends sorgten dafür, dass die Besucher einen unterhaltsamen Abend hatten. Auch im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit wieder die Las Vegas Night geben.

Casino St. Gallen verklagt

Casino St. Gallen verklagt

Der Spieler wirft dem Casino vor, den Spieler zum Spielen animiert zu haben, obwohl die Spielsucht offensichtlich war. Der Prozess wurde nun beendet und die Parteien, bestehend aus dem Casino St. Gallen und dem Spieler, konnten sich außergerichtlich einigen.

Bei dem 38-jährigen Spieler war die Spielsucht bereits bekannt, in einigen österreichischen und deutschen Casinos war der Spieler schon gesperrt. In dem aktuellen Fall hatte der Spieler das Casino St. Gallen auf Schadenersatz in Höhe von 1,6 Millionen Euro verklagt. Der Vorwurf von Seiten des Spielers lautete, dass das Casino ihn zusätzlich zum Spielen animiert habe, obwohl die Sucht bei dem Spieler offensichtlich gewesen sei.

Durch die Sperrung des Spielers in verschiedenen Casinos in Deutschland und österreich hätte auch das Casino St. Gallen dem Spieler den Zutritt verwehren müssen. Allerdings handelte das Casino hier ganz anders und lockte den Spieler durch zusätzliche Highlights eher noch in die Casinohallen. Beispielsweise bekam der krankhafte Spieler einen eigenen Privatparkplatz vor dem Casino zugewiesen.

Bei dem Spieler verlief die Spielsucht wie bei vielen anderen Spielern auch. Nach und nach wuchs der Schuldenberg immer weiter an, doch anstatt aufgrund dessen ein Ende zu finden, spielte der Gamer weiter und verlor immer mehr Geld. Als seine eigenen Geldreserven immer knapper wurden lieh er sich Gelder im Freundeskreis, die sozialen Kontakte litten unter dem Verhalten des krankhaften Spielers. Im aktuellen Fall mit dem Casino St. Gallen wurde mit dem Spieler eine außergerichtliche Einigung getroffen. Zu welchem Ergebnis Spieler und Casino jedoch gekommen sind, wurde nicht bekannt gegeben.

Schadensersatzforderung gegen das Casino St. Gallen

Schadensersatzforderung gegen das Casino St. Gallen

Solch ein Fall wurde nun wieder in Bezug auf das Casino St. Gallen publik. Der Spieler Jürgen Netzer verspielte vor Ort sein gesamtes Vermögen und fordert nun vor Gericht von dem Casino sein Geld zurück.

Das Netzer akut spielsüchtig ist bzw. zu dem angegebenen Zeitpunkt war, gibt der Zocker vor Gericht zu, dennoch sei das Casino Schuld an seinen Verlusten. Das Casino habe die eigene Sorgfaltspflicht missachtet und wäre dafür verantwortlich gewesen, den offensichtlich spielsüchtigen Spieler am Spielen zu hindern. Stattdessen wurde ihm seiner Aussage nach noch Mut zugesprochen, dass bald ein großer Gewinn folgen würde und der Spieler wurde mit besonderer Wertschätzung behandelt.

Netzer verlor im Laufe der Zeit, in der er vor Ort spielte, eine Summe in immenser Höhe, insgesamt sollen es etwa vier Millionen Franken gewesen sein. Nun will er mit einem Betrag in Höhe von 1,6 Millionen Euro zumindest einen Teil seines Vermögens als Schadensersatz vom Casino zurückerhalten.

Der 38-jährige, heute arbeitslose Versicherungsmakler sieht sich vor Gericht ganz klar im Recht, auch wenn er sich neben den Vertretern des Casinos vor Gericht eher klein vorkomme. Im Jahr 2005 gewann der Spieler den Automatenjackpot im Casino St. Gallen, der eine Höhe von 3,5 Millionen Franken betrug. Doch der Spieler war der Spielsucht verfallen und verspielte nicht nur seinen Gewinn im Anschluss im Casino, sondern machte sogar privat Schulden, um in dem Casino weiterhin zocken zu können.

Etwa eine halbe Million Schulden hatte der Spieler bis zum Jahr 2011 angesammelt. Netzer sieht den Fehler ganz klar bei dem Casino St. Gallen. Wäre dies der Sorgfaltspflicht seiner Meinung nach entsprechend nachgekommen, so hätte man ihn als suchtkranken Spieler gesperrt, stattdessen seien ihm als Millionär besondere Vorzüge im und um das Casino angeboten worden.

Mehr Unterhaltung in den Casinos

Mehr Unterhaltung in den Casinos

In St. Gallen planen die Verantwortlichen nun, das Unterhaltungsangebot zu erweitern und die Unterhaltung in den Vordergrund zu drängen. Mit mehr Angeboten dieser Art sollen auch Besucher in die Casinos gelockt werden, die nicht am Spielen interessiert sind. Der Betreiber des Casinos St. Gallen ist auch die Swiss Casino Holding, die das Unterhaltungsangebot in den vier eigens betriebenen Casinos prinzipiell erhöhen will.

Als Grund für den Rückgang der Einnahmen und Besucher in den Casinos wird von Seiten der Swiss Casino Holding in dem großen Konkurrenzangebot gesehen. Nicht nur umliegende Spielhallen werben die Kunden ab, indem dort kein Rauchverbot vorherrscht und die Regelungen weniger streng sind, sondern auch das Angebot im Internet wächst stetig an und wird zur immer größeren Konkurrenz für die traditionellen Casinos.

In St. Gallen gehen die Besucherzahlen zurück und dennoch konnte im vergangenen Jahr weiterhin ein Gewinn für das Casino verbucht werden. Für diesen Gewinn mussten jedoch auch Opfer gebracht werden, das zeigte sich in dem Stellenabbau des Casinos. Insgesamt zehn Vollzeitstellen wurden gekürzt und nur dadurch konnte das Casino in 2012 weiterhin schwarze Zahlen schreiben. Die Betreiber sehen trotz Rückgang immer noch Potential in dem Schweizer Casino St. Gallen.

Für die Zukunft soll das Unterhaltungsangebot auch in St. Gallen erweitert werden. Künftig wolle man nicht mehr nur Wert auf das Spielangebot im Casino legen, sondern vielmehr das Casino in eine Location umwandeln, die auch von Gästen besucht wird, die kein Interesse am Glücksspiel haben. Durch ein weit gefächertes Angebot erhofft man sich Gäste durch Clubatmosphäre anlocken und damit die Umsätze langfristig wieder steigern zu können.