Kurswechsel​ ​bei​ ​deutschen​ ​Onlinecasinos

Kurswechsel​ ​bei​ ​deutschen​ ​Onlinecasinos

Onlinecasinos sind in der heutigen Zeit zunehmend beliebter. Trotz Beliebtheit ist es für die Online Casino Anbieter auf dem deutschen Markt nicht einfach, denn gesetzliche Regelungen sorgen größtenteils noch immer dafür, dass das Angebot nicht vollkommen legal präsentiert werden kann.

Dies ist einer der Gründe, warum sich einige renommierte Unternehmen aus der Online Glücksspiel Branche nun unter der Organisation des neuen Deutschen Online Casinoverbands zusammengeschlossen haben. Zu den Gründungsmitgliedern gehören bekannte Unternehmen wie William Hill und Tipico. Das Ziel der Organisation ist es, in der Zukunft zunehmend die Rechte für Onlinecasinos einzufordern. Was hierzu im Detail geplant ist:

  • Stärkung der Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmen
  • gemeinsames Auftreten in der Zukunft
  • Einforderung einer zukunftsgerichteten Regulierung des Onlineglücksspiels in Deutschland
  • grundsätzliche Änderung der geltenden gesetzlichen Regelung
  • Vermeidung des Wachstums des bestehenden illegalen Onlineschwarzmarkts

Gesetzliche Änderungen für mehr Legalität

Hauptziel des DOCV ist es wohl, das beliebte Onlineglücksspiel mehr und mehr in die Legalität zu führen. Hierzu seien nach Angaben der Unternehmen einige Veränderungen nötig, vor allem Änderungen der aktuellen gesetzlichen Regelungen. Das generelle Verbot von Online Glücksspielen müsste aufgehoben werden, um so zu vermeiden, dass die Spieler in den illegalen Onlineschwarzmarkt abgedrängt werden. Dies haben die Unternehmen der Organisation DOCV zum Ziel gesetzt. Wichtig hierbei seien vor allem klare Regulierungen, legale Anbieter und Plattformen mit angemessenem Spielerschutz für verantwortungsbewusstes Spielen online. Die Leitung des Verbandes wird durch Dr. Dirk Quermann in Berlin übernommen.

Nach Angaben der Mitglieder sollte es in Zukunft eindeutig vermieden werden, die digitale Welt zurückdrängen zu wollen. Dieser Kampf sei vergeblich, denn die digitale Welt existiere bereits auf vielen Ebenen. Ein Zurückdrängen eben dieser wird in der Realität nicht möglich sein, daher sei es wichtiger, hier Anerkennung zu schaffen und das Bewusstsein aller Nutzer zu starken, um so verantwortungsvolles Glücksspiel mit Schwerpunkt auf Spielerschutz zu ermöglichen. Angemessene Richtlinien seien am Wichtigsten, um den illegalen Online Glücksspiel Markt zu verdrängen und ein legales und kontrollierbares Online Glücksspiel in Deutschland anzubieten.

Private Pokeranbieter in der Schweiz zukünftig freie Bahn

Private Pokeranbieter in der Schweiz zukünftig freie Bahn

Der Ständerat gab nun seine Zustimmung, dass privaten Anbietern künftig das Angebot solcher Veranstaltungen erlaubt werden soll, allerdings unter Einhaltung bestimmter Regelungen. Auch der Nationalrat äußerte davor bereits die gleiche Meinung zu diesem Thema. Zu den Regelungen sollen die Abgaben auf die Gewinne gehören und die Arbeit in Bezug auf die Suchtprävention.

Die Idee des privatisierten Angebots von Pokerturnieren stammte aus den Reihen des Nationalrats und auch der Ständerat hielt die Idee bereits von Anfang an für positiv. Durch die Regelungen und Auflagen soll kein Nachteil für die anderen Glücksspielbereiche entstehen. Das private Pokerangebot soll in öffentlichen Räumlichkeiten gestattet werden.

Neben der Erlaubnis für private Pokerturniere, bleibt das Pokerangebot im Internet jedoch für private Anbieter weiterhin verboten. Durch die Abgaben der privaten Anbieter sollen die AHV und andere gemeinnützige Organisationen unterstützt werden. Eine nicht so positive Reaktion auf diese Neuerungen kam von Seiten des Casino-Verbandes. Dieser fürchtet einen Rückgang der Einnahmen aus den Casinoangeboten.

Erst im Jahr 2010 wurde in der Schweiz das Veranstalten von privaten Pokerturnieren verboten. Diese wurden seit diesem Jahr nur noch in den Spielhallen erlaubt, da Poker offiziell zum Glücksspiel zählt. Diese Entscheidung des Bundesgerichts fiel aufgrund des Anstoßes von Seiten des Casinorats.

Verwunderlich war hierbei besonders die Tatsache, dass in den Casinos eher selten Pokerturniere angeboten werden. Trotzdem wollen die Casinos auch jetzt noch weiterhin an dem Verbot festhalten. Bisher ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, die Räte sind sich zwar einig, jedoch müssen hier noch endgültige Beschlüsse fallen und Gesetze verabschiedet werden.