Casinos sollen Wirtschaft und Tourismus ankurbeln

Casinos sollen Wirtschaft und Tourismus ankurbeln

Hier ist die Erlaubnis von Glücksspiel im Gespräch. Bis zu vier Casinos sollen vor Ort, an den Korallenriffen und Bergen, entstehen und die Wirtschaft sowie den Tourismus vor Ort ankurbeln. Ob Roulette diese Ankurbelung tatsächlich wahrmachen kann?

Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Tourismusminister Yariv Levin erarbeiteten zusammen den Plan, dass Spielbanken in Eilat erlaubt werden sollen, um für Touristen neben der wunderschönen Naturkulisse noch mehr Anreize vor Ort zu bieten. Ein Grund für diese neuen Pläne ist der Rückgang der Touristen um 40 Prozent. Diesem Rückgang soll Einhalt geboten werden, denn natürlich sorgen ausbleibende Touristen auch für eine weniger florierende Wirtschaft. Mit den Glücksspieltempeln sollen vor Ort Attraktionen geschaffen werden, die den Tourismus wieder aufleben lassen. Neben dem Anstieg von Touristen würde der Bau von Spielbanken vor Ort auch neue Arbeitsplätze schaffen.

Reproduktion von Las Vegas in Eilat

Glücksspiel ist in Israel bisher verboten. Dies könnte sich nach den Plänen der Regierung jedoch bald ändern. Die Rede ist davon, dass man in Eilat ein Las Vegas für Israel errichten wolle. Neben den positiven Stimmen zu den neuen Ideen, gibt es gleichzeitig jedoch auch Kritiker, die die Pläne mit Skepsis beachten. Die Polizei in Eilat spricht bereits davon, dass mit Realisierung der Glücksspielpläne in Eilat vor Ort eine Hochburg der Kriminalität geschaffen werden könnte.

Während die Regierung diesbezüglich jedoch bereits an Plänen feilt, ob zum Beispiel Zugangsbeschränkungen für Israelis helfen könnten, sorgen geplante Casinobaus auch bei den Mitbürgern für Angst vor Kriminalität. Fest steht in den Augen des Regierungschefs jedoch, dass Glücksspiel trotz Verbot immer vorhanden war. Aus diesem Grund sollte der Glücksspielmarkt in Israel liberalisiert werden. Es soll ein Weg gefunden werden, mit dem Spielbanken von der Polizei und den Finanzbehörden überwacht werden können sowie Methoden zur Verhinderung von Geldwäsche eingerichtet werden.

Casinos Austria AG vom Beirat bevorzugt

Casinos Austria AG vom Beirat bevorzugt

Nichtsdestotrotz war der österreichische Monopolist bei der ersten Lizenzvergabe der Casinolizenzen in Österreich leer ausgegangen und reichte aufgrund dessen Beschwerde ein. Dies führte erst einmal zu nichts, außer dazu, dass weiterhin auf eine Vergabe der Lizenzen in Österreich gewartet wird.

Das Bundesverwaltungsgericht befasst sich aktuell mit der Vergabe von drei neuen Casinolizenzen in Wien und Niederösterreich. Die Casinos Austria waren bei dem vergangenen Bescheid des Finanzministeriums bei allen Standorten leer ausgegangen und hatte daher Beschwerde eingereicht. Ob diese Beschwerde dazu führen wird, dass die Casinos Austria in Zukunft eine der Lizenzen erhalten werden, bleibt aktuell noch abzuwarten. Das Warten ist es auch, woran alle nun gewohnt sind, denn eine Entscheidung ist noch immer nicht in Sicht. So lange keine finale Entscheidung getroffen wurde, kann kein Unternehmen die nächsten Schritte einleiten und zum Beispiel den Casinobau in Auftrag geben.

Schwere formale und inhaltliche Fehler

De Casinos Austria geben an, dass sie nicht deshalb Beschwerde eingereicht haben, weil sie leer ausgegangen waren, sondern weil es bei der vergangenen Ausschreibung schwere inhaltliche und formale Fehler gegeben haben soll. Die eingereichte Beschwerde führt nun dazu, dass weiterhin gewartet werden muss, bis das Gericht zu einem Ergebnis kommt. Neusten Meldungen zufolge soll es nun im Sommer zu einer Entscheidung kommen, die bereits von allen Beteiligten mit Spannung erwartet wird.

Braucht Köln überhaupt ein Casino?

Braucht Köln überhaupt ein Casino?

Der Vorsitzende, Konrad Adenauer, hat nun die Frage in den Raum geworfen, ob in Köln tatsächlich ein Casino benötigt werde. Der Vorsitzende stellt mit dieser Frage die ganzen Pläne von Westspiel in Frage. Er gibt an, dass zum einen die Betreiberin in finanziellen Schwierigkeiten stecke, die den Bau weiterhin verzögern werden und zum anderen würde ein Casino in Köln entsprechendes Klientel anlocken, von dem er nicht sicher sei, ob dies für die Stadt Köln der richtige Weg ist.

Adenauer machte mit seiner Aussage deutlich, dass er nicht generell gegen den Bau eines Casinos in Köln sei, sich jedoch nicht sicher zu sein scheint, ob die Cäcilienstraße der richtige Standort für das Casino sein wird. Er verspreche sich von dem Bau eines Casinos in Köln mehr Glanz und Glamour.

Dementsprechend schlägt er vor, dass noch einmal über den Standort für das neue Casino nachgedacht werden sollte. Er würde sich dann Erfolg von dem Casinoprojekt versprechen, wenn dieses in einer gehobeneren Gegend errichtet werden würde, um so auch ein gehobeneres Klientel anzulocken und mit dem Casino in Köln Glanz und Glamour zu versprühen. Vorgeschlagen wurde von Seiten Adenauers ein Standort direkt am Rhein.

Neuer Standort für Köln

Da die Pläne des Casinobaus von Westspiel derzeit aktuell noch auf Eis zu liegen scheinen, wird nun offensichtlich über einen neuen Standort diskutiert. Ein Standort, bei dem dem Casino zu mehr Glanz und Glamour und damit zu erfolgreichen Geschäften verholfen werden könnte. Vorgeschlagen wurde zum Beispiel der Standort in der Nähe zum geplanten Musical-Tempel am Deutzer Staatenhaus.

Für Experten sei es besonders verwunderlich, dass die Politik sich weiterhin so vehement für den Casinobau einsetze. Es wird davon ausgegangen, dass die Regierung auf die Einnahmen angewiesen sein könnte und der Bau des Casinos in Köln aus diesem Grund so vorangetrieben und stark beeinflusst werde.

(Bildquelle: wikipedia)

Verzögerung beim Casinobau in Wien

Verzögerung beim Casinobau in Wien

Als Betreiber für diese drei Casinos wurde der Niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic sowie die Stadtcasinos Baden AG in Zusammenarbeit mit der deutschen Gauselmann Gruppe ausgewählt. Nach dem positiven Bescheid wollten die begünstigten Unternehmen bereits mit den ersten Baumaßnahmen beginnen, doch nun erhielten die Lizenznehmer einen großen Dämpfer. Die leer ausgegangenen Casinos Austria, die in österreich als Monopolist gelten, haben kürzlich Beschwerde gegen die Vergabebescheide eingereicht. So kommt es, dass die Baumaßnahmen nicht in Angriff genommen werden können, da nun erst einmal Verhandlungen in Bezug auf die Bescheide geführt werden müssen, um zu sehen ob die Vergabe weiterhin bestehen bleibt oder eine Vergabe neu eingeleitet werden muss.

Die Anfechtung der Vergabebescheide wurde von den österreichischen Casinos Austria beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Nun soll innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten von Seiten des Bundesverwaltungsgerichts entschieden werden, ob der Anfechtung stattgegeben wird oder nicht. Innerhalb dieser Zeit sind den Betreibern Novomatic und der Stadtcasinos Baden AG die Hände gebunden und die Baupläne für die Casinos können vorerst nicht realisiert werden. Dies schiebt auch die Eröffnung der Casinos an den neuen Standorten nach hinten.

Spiel auf Zeit

Grund für die Anfechtung durch die Casinos Austria sei nach Angaben der Anwälte eine Fülle von Rechtswidrigkeiten, die innerhalb der Bescheide zu finden seien. Auf der anderen Seite, bei der Stadtcasinos Baden AG, der Gauselmann Gruppe und bei Novomatic, sei man überzeugt davon, dass die Vorwürfe nicht haltbar und die Bescheide korrekt vergeben worden seien. Auch wenn die Lizenznehmer keine Veränderungen in Bezug auf den Vergabebescheid befürchten, so bedeutet die Anfechtung durch die Casinos Austria dennoch eine zeitliche Verzögerung, denn die Anfechtung bringt eine aufschiebende Wirkung mit sich.

Experten gehen davon aus, dass genau diese aufschiebende Wirkung für die Casinos Austria besonders positiv ist. Als bisheriger Monopolist im Bereich des Glücksspiels in österreich bekommen die Casinos Austria durch die neuen Bescheide zwei starke Konkurrenten dazu. Um die aktuelle Situation so lange wie möglich noch aufrecht zu erhalten, versuchen die Casinos Austria nach Expertenmeinung Zeit zu schinden und haben genau aus diesem Grund die Bescheide angefochten, da sich der Bau und somit auch die Eröffnung der neuen Casinos weiterhin verzögern wird, wenn sich auch letztlich wahrscheinlich an der Vergabeentscheidung nichts mehr ändern lassen wird.