„Runder Tisch“ im Alpencasino am Kurpark

„Runder Tisch“ im Alpencasino am Kurpark

Der „Runde Tisch“ ist ein Begriff, der den Menschen aus Vereinen, Politik oder in ähnlichem Zusammenhang bekannt sein könnte. Im Fall der Spielbank Garmisch-Patenkirchen soll es nun regelmäßig einen „Runden Tisch“ geben, der erste Termin wurde bereits durchgeführt.

Hierbei geht es den Teilnehmern vor allem darum, dass bei der Spielbank für Aufschwung gesorgt werden soll. An dem „Runden Tisch“ sammeln sich daher Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen, die im Zusammenhang mit der Spielbank ihre Meinung und ihre Ideen einbringen können. Am „Runden Tisch“ soll dann ein reger Austausch stattfinden, alles im Sinne des Spielbankbetriebs.

Vertreter am Runden Tisch:

  • Direktor Peter Eursch
  • Führungsriege der staatlichen Lotterieverwaltung
  • Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Tourismus

Die Zusammenkunft der Verschiedenen Vertreter soll vor allem ein Ziel erfüllen: die Spielbank Garmisch-Patenkirchen soll für die Zukunft gestärkt werden, ebenso ist es ein Ziel die Spielbank als Impulsgeber für den Landkreis zu erkennen und fest zu etablieren. Hierbei ist es eine Idee, die Spielbank als touristische Attraktion mehr in den Fokus zu rücken.

Mit steigenden Spielerzahlen und steigenden Umsätzen profitiert nicht nur die die Spielbank selber, sondern vor allem profitiert hier auch die Marktgemeinde. Deshalb wird deutlich, dass alle Interessensgruppen an dem „Runden Tisch“ an einem Strang ziehen wollen.

Ziele für die Zukunft

Am ersten „Runden Tisch“ wurde man sich in Bezug auf manche Fragen demnach schnell einig. Ziel sollte es sein, sich zuerst einmal um steigende Besucherzahlen zu kümmern. Um mehr Besucher in die Spielbank Garmisch-Patenkirchen zu locken, wird es in Zukunft vor allem darum gehen, die Spielbank richtig in Szene zu setzen und zu bewerben. Mit Events, Angeboten und Veranstaltungen könnte man darüber hinaus in Zukunft noch mehr Gäste in die Casinohallen locken.

Da Werbung für Spielhallen in offensiver Form nicht möglich ist, hat man es sich nun zum Ziel gesetzt, dass Mundpropaganda die sinnvollste Werbung ist. Hierfür ist es natürlich wichtig, dass die Besucher an ihrem Besuch begeistert sind und den Besuch in der Spielbank später Freunden und Bekannten empfehlen.

Trend vom Online Poker hin zu Online Slots

Trend vom Online Poker hin zu Online Slots

Während der Fun-Faktor bei den Online Games bei den Spielern immer beliebter wird, hat sich das Pokerspiel in den vergangenen Jahren in eine ganz andere Richtung entwickelt. Die Spieler legten es mehr und mehr darauf an, beim Pokerspielen besser zu werden und langfristig mehr und mehr Geld mit dem Pokerspiel zu verdienen. Doch nicht nur vereinzelte Pokerprofis wurden an den Pokertischen immer besser, auch blieben vor allem Anfänger und unerfahrene Spieler auf der Strecke und sogenannte Haie sorgten dafür, dass es an den Pokertischen zu immer höheren Verlusten kam.

Auch der Niedergang des "Great Dane" zeigt, dass sich Onlinepoker nicht mehr lohnt. Gus Hanser, auch bekannte als "Great Danequot; war in diesem Jahr kein Teilnehmer der Poker World Series. Dies ist ein Zeichen, dass es ihm ernst ist, aus der Online Poker Szene auszusteigen. Hanser war in den vergangenen Jahren ein Aushängeschild des Pokers, vor allem durch Gewinne in Millionenhöhe. In den vergangenen Jahren war er jedoch in die Abwärtsspirale gerutscht, die von hohen Verlusten begleitet wurde. Dies lag jedoch nicht daran, dass der Spieler schlechter wurde, jedoch wurden andere Spieler immer besser. Dies bestätigt die Annahme, dass die Starken überleben und sich weiterentwickeln, während die schwachen gefressen werden.

Glück wird wieder beliebter

Während in den vergangenen Jahren beim Glücksspiel Geschick immer beliebter wurde und der Trend deutlich in Richtung der Spiele ging, bei denen Können wichtig war, dreht sich dieser Trend nun wieder und die Spieler setzen erneut wieder mehr auf das eigene Glück. Während bei Spielen wie Poker Können wichtig ist und immer mehr Spieler zu Profis werden, entscheidet an den Online Slots lediglich das Glück.

Zwar ist dies keine Möglichkeit, das Glücksspiel zum Beruf zu machen, da Glück zu unbeständig ist, allerdings ist dies auf jeden Fall mit mehr Spaß verbunden, als das Hai-Becken der Pokerspieler, wo es kaum noch Chancen gibt, sich gegen die starken Spieler durchzusetzen.

Niedersachsen für mehr Casinobesucher

Niedersachsen für mehr Casinobesucher

Spieler gehen immer seltener in die Spielbanken, um dort ihr Glück auf die Probe zu stellen, sondern spielen vermehrt im Internet oder mit dem Smartphone von unterwegs aus Online und Mobile Glücksspiel sind die neusten Trends, die zwar meist noch illegal, dadurch aber auch am wenigsten durch Regelungen eingegrenzt werden. Diese Tatsache wird für die Spielbanken zum negativen Aspekt, denn immer weniger Besucher finden ihren Weg in die Hallen der traditionellen Spielbanken.

Anstelle sich mit dieser Tatsache abzufinden, haben die Spielbanken Niedersachsen entschieden, sich gegen den Besucherschwund zu stellen und sich gegen das Wegbleiben der Besucher zu wehren. Hierfür sollen in den Casinos besondere Aktionen Veranstaltung werden, wie besondere Verlosungen und extra Pokerturniere. Man erhofft sich durch besondere Veranstaltungen und extra Gewinne mehr Spiele zurück in die Spielbanken zu locken.

Durch den Besucherschwund sind nicht nur die Spielbanken an sich leergefegt, sondern vielmehr gehen den Einrichtungen dadurch die Umsätze verloren. Weniger Umsätze bedeuten meist Kürzungen der Arbeitsplätze, sodass in Niedersachsen etwa 100 Stellen abgebaut werden mussten.

Die Spielbanken Hannover, Bad Zwischenahn und Bad Harzburg müssen sich nun ein erfolgsträchtiges Konzept erarbeiten, um die Umsätze in den Spielbanken wieder anzukurbeln und die Besucher wieder vom Besuch in den Casinos zu überzeugen.

Bayerns Spielbanken vor dem Aus

Bayerns Spielbanken vor dem Aus

Die neun Casinos Bayerns schreiben weiterhin rote Zahlen, befinden sich im Minus und alle Bemühungen die Spielbanken zu retten scheinen bisher vergeblich. Natürlich sorgt dies für Verzweiflung bei den zuständigen Personen. Mit dem Minus zu kämpfen hat die Lotterieverwaltung Bayerns. Es gab bereits einige Ideen, die die Spielbanken retten sollten, wie zum Beispiel den Glücksspiel-Express, der mehr Besucher in die Spielbanken locken sollte. Weitere Pläne befinden sich auf den Tischen der Verantwortlichen, doch bisher ist keine Erfolgschance in Sicht.

Um die Verluste der Casinos in Bayern aufzugfangen, musste im vergangenen Jahr erneut der Freistaat einspringen und Millionen spenden, um die Spielbanken zu retten. Ein wenig Verzweiflung mischt sich auch bei Erwin Horak, dem Präsidenten der Bayerischen Spielbanken, unter die freundliche Miene. Im vergangenen Jahr sank der Bruttospielertrag der bayrischen Spielbanken um neun Prozent.

Die Spielbank Bad Wiessee, auf der alle Hoffnung lag, da diese die beliebteste und meist besuchte Spielbank Bayerns war, fuhr Verluste von sogar 17 Prozent ein. Während die Erträge sinken bleiben die Kosten für den Betrieb der Spielbanken gleich oder steigen sogar nur noch. Ein großes Problem, für welches in naher Zukunft eine Lösung gefunden werden muss, bevor die Spielbanken des Bundesstaates Bayerns nach und nach geschlossen werden.

Das größte Problem mit Bayerns Spielbanken wird nicht im Angebot von eben diesen gesehen, sondern vielmehr mit der illegalen Konkurrenz. Die Angebote im Internet vermehren sich stetig und auch die Spielhallen, die zum Teil illegal sind, wachsen weiterhin an. Durch die Konkurrenzangebote und die nicht vorhandenen Regelungen bei diesen, zieht es viele Spieler eher ins Internet oder in die Daddel-Hallen, weil diese weniger der Kontrolle unterliegen als die staatlichen Spielbanken. Neben der Konkurrenz haben sich auch in den Spielbanken selber die Zeiten verändert.

Während der Spielbankenbesuch früher viel mit Glanz und Gloria und Gästen mit reich gefüllten Geldbeuteln zu tun hatte, so hat das Glücksspiel in den Casinos seinen Glanz heute verloren. ältere Stammkunden im Rentenalter sind die Besucher, die häufiger in den Casinos anzutreffen sind, keine jungen Leute und auch meist keine reichen. Die Stammgäste lassen sich an zwei Händen abzählen und Neukunden werden von den Casinos kaum noch geworben.

Während teilweise die Rufe nach Schließungen immer lauter werden, so will Horak für den Erhalt der staatlichen Spielbanken kämpfen. Er habe den Auftrag mit seinen Spielbanken geregeltes Glücksspiel anzubieten, aus staatlicher Hand ohne Betrug oder Kriminalität. Das Abdrängen in die Welt des Online Glücksspiels sei schlecht für die Spieler, da die mehr und mehr der Spielsucht verfallen, so die Experten.

Nachdem das Rauchverbot eingeführt wurde und die öffnungszeiten für die Spielbanken sich verkürzten konnten die Betreiber der Spielbanken zwar Einsparungen vornehmen, jedoch nicht genug, da die Gäste weiterhin ausbleiben und zum Spielen lieber zur Konkurrenz gehen. Mit einem neuen Konzept soll den Spielbanken Bayerns auf die Sprünge geholfen werden.

Man wolle mehr jüngeres Publikum anziehen und aus den Casinos Clubs machen, die auch besucht werden können, wenn man sich nicht zum Spielen in die heiligen Casinohallen begibt. Wer einen netten Abend verbringen will, soll in Zukunft ein Besuch in einer Spielbank in Betracht ziehen und so soll die Anzahl der Besucher in den bayrischen Spielbanken langfristig gesteigert werden.