Macau – ein verblassendes Zockerparadies

Die Sonderzone Macau, eine ehemals portugiesische Kolonie, nahe des Festlands von China, war vor wenigen Jahren noch das absolute Zockerparadies. Die Umsätze stiegen und zwischenzeitlich war bereits die Rede davon, dass das chinesische Glücksspielmekka Las Vegas bereits überholt hatte. Heute, wenige Jahre später, ist davon nicht mehr die Rede. Warum? Weil die Wirtschaftsflaute dem Glücksspielmekka einen Dämpfer verpasst hat, ebenso wie die Antikorruptionskampagne der Regierung.

Zahlen und Fakten zu Macau:

  • Öffnung des Glücksspielmarkts in Macau vor 15 Jahren
  • Beginn des Booms vor Ort mit der Ansiedlung gewaltiger Casinokomplexe auf der Insel Cotai
  • 30 Millionen Touristen pro Jahr
  • 88 Prozent der Touristen aus China und dem nahen Hongkong
  • Rekordjahr 2013 mit einem Umsatz in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar
  • heute liegen die Einnahmen etwa ein Drittel unter den Umsätzen aus dem Rekordjahr

Macau als Familienparadies

Die einstige Zockermetropole Macau soll sich nun neu erfinden. Mit der Antikorruptionskampagne der Regierung wurde dem Glücksspielmarkt vor Ort ein ordentlicher Dämpfer verpasst. Auch wenn das neue Konzept mit weniger Einnahmen verbunden sein wird, so soll sich Macau zum Paradies für Familien entwickeln. Zahlreiche Freizeit- und Vergnügungspark sollen Familien nach Macau locken, die vor Ort Urlaub machen wollen. Das Glücksspiel soll hierbei nicht mehr im Mittelpunkt des Interesses bei den Besuchern stehen.

Zukunft Macaus ist ungewiss

Auch wenn es aktuell den Anschein macht, als wären die goldenen Tage des Glücksspielmekkas Macau vorbei, so dar gleichzeitig nicht außer Acht gelassen werden, dass die Chinesen gerne dem Glücksspiel nachgehen. Studien zeigen, dass die Chinesen in Macau am Spieltisch rund zehnmal mehr ausgeben, als die amerikanischen Zocker in Las Vegas. Aktuell ist außerdem gerade die Rede davon, dass Macau als Glücksspielparadies derzeit wieder Fahrt aufnimmt. Bisher handelt es sich noch um eine ungewisse Zukunft, doch so oder so wird es Möglichkeiten vor Ort geben, Macau als Urlaubsort attraktiv zu gestalten, egal ob für Familien oder für Glücksspielfans oder vielleicht sogar für beides.

Wiedereröffnung Revel in Atlantic City

Wiedereröffnung Revel in Atlantic City

Bereits Anfang nächsten Jahres soll es eine große Wiedereröffnungsfeier geben. Das ehemalige Revel soll dann unter dem Namen TEN in neuem Licht erstrahlen. Die Wiedereröffnung wird jetzt bereits von Glenn Straub und seinem Team geplant.

Wie die Zukunft für das im September 2014 geschlossene Revel aussehen wird ist allerdings noch nicht in Stein gemeißelt. Gesprochen wird von einer Neueröffnung unter dem Namen TEN, allerdings ist dieser Name noch nicht sicher. Weitere Details zu diesem Projekt wurden außerdem nicht bekannt gegeben. Spieler können sich vorbereitend nur die Details des Revels in Erinnerung rufen, was hatte der Hotel und Casinokomplex noch einmal zu bieten?

– 1.400 Hotelzimmer

– 13 Restaurants

– Spa auf 3.000 Quadratmetern

– Verkaufsflächen auf über 5.000 Quadratmetern

– großes Parkhaus

Kein Casino im TEN

Zwischendurch war lediglich die Rede davon, dass bei der Neueröffnung des Revels unter dem Namen TEN auf das Casino verzichtet werden soll. Dies wurde nun aber zurückgenommen, aktuell spricht man davon, dass es ein kleines Casino werden soll mit besonderen Highlights. Die Timeline gibt vor, dass das neue Hotel bereits Anfang Dezember eröffnen kann, in Form eines Soft Openings. Mit dem Abschluss des ersten Quartals 2017 soll das TEN alle geplanten Highlights und Attraktionen zu bieten haben.

Es bleibt spannend, ob die Timeline tatsächlich eingehalten werden kann und ob die Neueröffnung weniger Probleme mit sich bringen wird. Wer sich an die Geschichte des Revels erinnert, der weiß auch, dass es in der Vergangenheit nicht einfach für den Hotel- und Casinokomplex war. Mit neuen Angeboten und einer neuen Ausstattung sowie natürlich dem neuen Namen soll eine neue Ära eingeleitet werden, die hoffentlich weniger von Problemen geplagt und mehr von Erfolg gekrönt sein wird.

Das Aus für die Bellagio Wassershow?

Das Aus für die Bellagio Wassershow?

Vor Ort gibt es einiges, was den Urlaubern geboten wird. Angefangen beim Glücksspiel in den großen und beeindruckenden Casinokomplexen, die sich auf dem Strip dicht an dicht reihen, über Shows, Konzerte bis hin zu der großen Wassershow des Bellagios, die heute eine Art Wahrzeichen der Stadt ist.

Das Bellagio ist ein Luxushotel, welches zu den größten der Welt gehört. Eine Besonderheit des dem MGM-Resorts-International-Gruppe gehörenden Hotels sind die Fountains of Bellagio, beeindruckende Wasserspiele mit Lichteffekten die durch 1200 Düsen und insgesamt 4.000 Lampen ermöglicht werden.

Für die Besucher ist die Wassershow am Bellagio eines von vielen Highlights. Vor allem abends gibt es vor dem Hotel zahlreiche Zuschauer, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollen. Neben weiteren Attraktionen bietet das Bellagio den Besuchern ein großes Casino mit einem umfassenden Glücksspielangebot. Durch das Glücksspielangebot im Internet haben jedoch auch die Casinos in Las Vegas mit der einen oder anderen Flaute zu kämpfen. Immer weniger Spieler nutzen die Angebote, auch in den Luxushotels von Las Vegas. Dies macht sich natürlich auch beim Bellagio in den Einnahmen bemerkbar.

Kein Geld mehr für Wasserspiele

Das Bellagio steht zwar noch lange nicht vor dem Aus, jedoch wurde bereits am vergangenen Wochenende mit Einsparungen begonnen. Während die Fountains of Bellagio als computergesteuerte Wassershow im Normalfall zwischen 15 und 24h mehrmals pro Stunde zu sehen und zu hören ist, so versiegten die Wasserdüsen am vergangenen Samstag bereits um 22 Uhr.

Bisher ist es nicht klar, ob es einen technischen Defekt an der computergesteuerten Anlage gab oder ob die Quellen bald ganz versiegen werden. Wenn nun bereits die Spielzeiten verkürzt werden, so muss man eventuell auch damit rechnen, dass die musikalisch untermalte Show vor dem Bellagio in Las Vegas bald gar nicht mehr zu sehen sein wird. Schade, wo sich die Fountains of Bellagio doch in den vergangenen Jahren zum Wahrzeichen der Stadt entwickelt haben.

Las Vegas – Die Glücksspielstadt die durch die Mafia groß wurde

Las Vegas – Die Glücksspielstadt die durch die Mafia groß wurde

Im Jahre 1854 begann die Besiedlung der Region. Im Jahr 1931 erfolgte in Nevada die Legalisierung des Glücksspiels, wodurch der Startschuss für die Entwicklung der Stadt gegeben wurde. Bis zu dem Las Vegas, welches heute bekannt ist, war es ein langer Weg und der berühmte Strip und die aneinandergereihten Hotel- und Casinokomplexe sind heute kaum noch aus der Glücksspielstadt wegzudenken.

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Stadt zur Zockermetropole spielte die Mafia in Las Vegas. Anfang der 30er Jahre sorgte Gangsterlegende Al Capone vor Ort dafür, dass das Glücksspiel in Nevada legalisiert wurde und führte die organisierte Kriminalität in Nevada ein. Durch den Betrieb von Nachtclubs vor Ort und die Zahlung von Schmiergeldern etablierten sich die Mafia-Banden in Las Vegas.

Die Mafia stellte Kapital bereit, um vor Ort das Glücksspiel zu etablieren. Zum damaligen Zeitpunkt wurde Glücksspiel noch vorrangig mit Kriminalität und dem Rotlichtmillieu in Verbindung gebracht. Geldwäsche war zum damaligen Zeitpunkt in Las Vegas ein gängiges Geschäftsmodell. Die Mafia-Banden übernahmen zur damaligen Zeit vor Ort die komplette Kontrolle über das Glücksspiel in der Zockermetropole. So wurden nach und nach die Hotel- und Casinokomplexe errichtet und der Las Vegas Strip feierte seine Geburtsstunde in Las Vegas.

Las Vegas, wie es heute ist

Die Mafiazeit endete mit dem Eintreffen des Millionenerbes, Filmproduzenten und Unternehmers Howard Hughes in Las Vegas. Dieser kaufte der Mafia die Stadt Las Vegas förmlich ab. Innerhalb von vier Jahren übernahm der Milliardär nach und nach die Hotels und Casinos der Stadt. Nach und nach erfolgte die übernahme und die Syndikate verloren an Einfluss.

Anfang der 70er Jahre hatte Las Vegas seinen Wandel durchlebt und hatte sich zum Familien-Freizeitpark entwickelt, welcher die Glücksspielmetropole heute ist. Shows, Entertainment, Glücksspiel und Vergnügen hielten in Las Vegas Einzug und bieten daher auch heute noch einen großen Anreiz für Touristen aus aller Welt, die Zockermetropole zu besuchen.

(Bildquelle: mrwallpaper.com)

Ganz Zypern mit lukrativem Glücksspielangebot

Ganz Zypern mit lukrativem Glücksspielangebot

Neben dem einfachen Glücksspielangebot wurden vor Ort auch internationale Pokerturniere ausgerichtet, die nicht nur Spieler aus Europa, sondern auch aus den USA und anderen Teilen der Welt anlockten. Bisher stellte Türkisch-Zypern für die Spieler die Hauptverlockung dar, doch nun soll auch in dem griechischen Teil der Insel verstärkt auf das Glücksspiel gesetzt werden. Geplant ist die Eröffnung eines großen Casinos im Süden der Insel. Hierbei soll es sich um einen Casinokomplex handeln, in dem neben Casino und Hotel erstklassige Restaurants, Parks und Nobel-Boutiquen ihre Heimat finden sollen.

Mit dem Bau des großen Casino-Hotel-Komplexes soll in Zukunft auch im griechischen Teil der Insel der Fokus auf dem Glücksspiel liegen. Der Komplex soll die größte Spielbank innerhalb der Europäischen Union beherbergen. Ein großes Projekt für das griechische Zypern, welches bekanntermaßen von der Finanzkrise besonders betroffen ist. Neben dem verstärkten Angebot von Glücksspiel sollen nach Angaben der Regierung jedoch auch die Präventionsmaßnahmen nicht zu kurz kommen. Somit sollen die Reglementierungen zur Geldwäsche-Prävention im Vorfeld verstärkt werden. Es gilt vor allem kriminelle Aktivitäten schon im Vorfeld so gut wie möglich einzugrenzen beziehungsweise zu unterbinden.

Zusätzlich Steuereinnahmen für griechisch Zypern

Mit dem verstärkten Glücksspielangebot erhofft sich die Regierung im griechischen Zypern die Steuereinnahmen zu erhöhen. Hierdurch könnte wiederum ein Teil der Krise abgefangen werden. Die Pläne stehen bereits, allerdings muss die Regierung aktuell noch sehr gegen den Wiederstand der Kirche ankämpfen. Die Kirche hat sich zum Ziel gesetzt gegen die Armut im Land ankämpfen zu wollen und hierzu alle zur Verfügung stehenden Mittel anzuwenden.

Armut wird natürlich in weiten Teilen der Welt auch oft mit dem Glücksspiel in Verbindung gebracht, denn durch die Spielsucht können ganze Existenzen von Personen aufs Spiel gesetzt werden. Die Regierung erhofft sich dennoch die Kirche davon überzeugen zu können, dass durch das verstärkte Glücksspielangebot eine Steuererleichterung für die Unternehmen geschaffen werden könnte.

Hierdurch sollen sich in Zukunft weitere Unternehmen im Süden Zyperns ansiedeln und die Wirtschaft langfristig ankurbeln können. Neben zusätzlichen Einnahmen durch Steuern erhofft die Regierung sich außerdem die Schaffung neuer Arbeitsplätze, damit auch die Bevölkerung des Landes langfristig einen Nutzen davon haben wird.