Spieler verklagt Casino nach traumatischem Casino-Erlebnis

Spieler verklagt Casino nach traumatischem Casino-Erlebnis

Dies klingt skurril, soll sich im Dezember 2013 aber tatsächlich ereignet haben. Der Spieler Leander Stocks wurde von einer Roulettekugel am Kopf getroffen und musste durch diese Verletzung tagelang Schmerzen erleiden. Der Spieler fordert nun Schadensersatz in Höhe von 300.000 US-Dollar vom Maryland Live! Casino vor Gericht.

Grund für den skurrilen Vorfall war angeblich die Unachtsamkeit eines Mitarbeiters im Casino. Dieser habe den Roulettekessel falsch bedient, wodurch die Kugel aus dem Kessel flog und Stocks am Kopf über dem Auge traf. Die Schmerzen sollen direkt sehr stark gewesen sein, weshalb der Spieler von einem anderen Casinomitarbeiter in den Waschraum gebracht wurde. Hier empfahl ihm der Mitarbeiter Augentropfen zu verwenden. Auch wenn der Spieler diese Empfehlung nicht verstand, kam der Spieler dieser nach, wonach es ihm noch schlechter ging. Seine Sicht verschwamm, die Schmerzen wurden stärker und Stocks verlor im Casino die Orientierung.

Gehirnerschütterung durch Roulettekugel

Es blieb nicht bei der Kopfverletzung durch die Roulettekugel, nachdem es dem Spieler immer schlechter ging verließ er das Casino und beim Verlassen stieß er sich den Kopf zusätzlich an einer Tür. Bei diesem Vorfall zog der Spieler sich eine Gehirnerschütterung zu. Stocks musste viele Tage danach noch starke Schmerzen ertragen und der Arzt diagnostizierte nach dem Vorfall post-traumatische Kopfschmerzen. Da seiner Aussage nach dadurch seine Lebensqualität eingeschränkt wurde, fordert der Spieler nun vom Casino Schadenersatz in Höhe von 300.000 US-Dollar.

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Die Ermittlungen vor Ort ergaben dann, dass der überfall des Täters zusammen mit dem Casinoangestellten geplant war. Das vermeintliche Opfer wurde dann am Tag danach durch die Polizei festgenommen. In der Tatnacht hatte der Mitarbeiter des Spielcasinos in Kolbermoor den Raubüberfall bei der Polizei gemeldet. Diese schickte Beamte des SEK zu dem Casino, um vor Ort zu ermitteln. Nach Angaben des vermeintlichen Opfers wurde das Casino in der Nacht durch einen maskierten Mann überfallen, welcher den Angestellten mit einer Schusswaffe gezwungen haben soll, diesem den vierstelligen Geldbetrag auszuhändigen.

Noch in der Nacht, in der der überfall durch den Angestellten gemeldet wurde, nahm die Polizei die Tatortarbeit auf. Nach Angaben des Opfers floh der Räuber in unbekannte Richtung. Verletzt wurde bei dem überfall keiner. Die Ermittlungen vor Ort ergaben bereits den Verdacht, dass der 20-jährige Angestellte kein Opfer in diesem Fall, sondern Mittäter gewesen sein könnte. Die Festnahme des Casinomitarbeiters erfolgte noch am Mittag des nächsten Tages.

Betrug im großen Stil

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen habe eine Zusammenarbeit zwischen Täter und Opfer stattgefunden. Demnach soll der Überfall von beiden geplant und durchgeführt worden sein. Die Waffe und Teile der Beute konnten bereits durch die Ermittler sichergestellt werden. Das Diebesgut, Geld im vierstelligen Bereich, teilten die Täter untereinander auf. Die Ermittlungen der Polizei gehen nun in Richtung Diebstahl mit Waffen und Vortäuschen eines Raubes. Die beiden Täter müssen sich in den nächsten Tagen vor Gericht verantworten.

Casinomitarbeiter in Zürich gesucht

Casinomitarbeiter in Zürich gesucht

Voraussetzungen für den Job als Casino Techniker/in sind vor allem das technische Verständnis für die Spielgeräte, die durch den Mitarbeiter gewartet werden. Der/die Casinotechniker/in ist für die Funktionstüchtigkeit und Verfügbarkeit des Spielparks verantwortlich. Nach Bedarf werden durch den/die Techniker/in Störungen auf Modulebene behoben und dokumentiert.

Anforderungen an den/die Casino Techniker/in

Neben der technischen Verantwortung gilt es für den/die Casinomitarbeiter/in auch darum, die Philosophie des Casinos zu leben. Diese setzt vorraus, innerhalb des Etablissements beste Gästebetreuung zu gewährleisten und als Gastgeber aufzutreten. Als Casino Techniker/in liegt es in der Verantwortung des Mitarbeiters den Kunden die Geräte zu erklären und bei eventuell auftretenden Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch steht der/die Casino Techniker/in den Mitarbeitern erklärend zur Seite und ist Ansprechpartner/in in Bezug auf alle technischen Fragen.

Um in dem aufregenden Arbeitsumfeld des Swiss Casinos Zürich arbeiten zu können, werden von Seiten des Betreibers bestimmte Anforderungen vorausgesetzt. Als Casino Techniker/in sollten die Bewerber eine elektrotechnische oder mechanische Grundausbildung mit einigen Jahren Berufserfahrung mitbringen. Kundenkontakt sowie der Kontakt zu anderen Mitarbeitern ist im Swiss Casino Zürich besonders wichtig, daher gilt auch ein freundliches Auftreten mit vorzeigbaren Umgangsformen zu den Voraussetzungen für die Bewerber.

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und gute Zusammenarbeit mit den Kollegen sollten als Voraussetzungen von Seiten der Bewerber mitgebracht werden. Als Kenntnisse werden gute EDV-Anwenderkenntnisse und das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift vorausgesetzt. Ein gepflegtes äußeres, die Bereitschaft zur Schicht und Nachtarbeit sowie ein einwandfreier Leumund sind zudem für die Mitarbeit im Swiss Casino von Nöten.

Ausnahmesituation im Spielcasino

Ausnahmesituation im Spielcasino

Von nun an müsse er mit allem rechnen, sagte der Mitarbeiter Sven Tuchler nach dem Vorfall. Seit Tagen habe er nun Angst zur Arbeit zu gehen und während seiner Dienstzeit könne er seine Augen nicht von den überwachungsmonitoren lassen. Der überfall auf die Spielhalle hat einen Schock bei dem Mitarbeiter ausgelöst, der diesen wohl erst einmal verarbeiten muss.

Täter werden immer dreister

Auch wenn der Angestellte Sven Tuchler für gewöhnlich in der Frühschicht im Casino arbeitet, so gibt er dennoch an, dass er Angst habe, dass die Räuber auch vor dem Tageslicht nicht zurückschrecken. In der Umgebung gab es bereits einige Vorfälle dieser Art und der Mitarbeiter gibt an, dass dir Täter immer dreister werden. Er fühle sich an seinem Arbeitsplatz nicht sicher und befürchte, dass auch er in Zukunft in einen solchen Vorfall verwickelt werden könnte.

Der überfall in dem Spielcasino im Stadtteil Blume ereignete sich in einer Nacht von Freitag auf Samstag. Dennoch ist der Angestellte Tuchler heute auf alles vorbereitet, auch wenn er am Tage arbeitet. Er habe nach eigenen Angaben sein Mobiltelefon von nun an immer griffbereit, um in einer prekären Situation schnell Hilfe rufen zu können.

Durch verschiedene überfälle in der Gegend wird Tuchler nicht der einzige sein, der schlimme Befürchtungen hat. Die Intervalle zwischen den überfällen werden nach Angaben des Mitarbeiters immer enger. Wenn die Polizei die Täter nicht bald fassen kann, dann wird die Angst bei den Angestellten in der Region weiterhin steigen, so Tuchler. Der Angestellte des Casinos befürchtet, dass es bei der überfallserie in Zukunft durchaus zu einer Eskalation kommen könnte.

Bisher wurde niemand ernsthaft verletzt, doch dass dies in Zukunft passieren könnte sei nach Angaben Tuchlers nicht auszuschließen. Nicht nur der Casinomitarbeiter ist von Angst geprägt, auch die Bewohner und Angestellten in der Umgebung befürchten das Schlimmste. Es seien zu viele Überfälle innerhalb kürzester Zeit gewesen, so ein Anwohner, sodass dieser nun in den Nächsten besonders darauf achte, ob auch wirklich alle Fenster und Türen zu Hause geschlossen seien.

Skandal im Golden Nugget Casino Atlantic City

Skandal im Golden Nugget Casino Atlantic City

Eine Gruppe von Spielern spielte Mini-Baccarat im Golden Nugget Casino in Atlantic City und bemerkte dabei, dass die Karten nicht gemischt wurden. Dies nutzten die Spieler zu ihrem persönlichen Vorteil und setzten das Tischlimit, um so den Gewinn in dieser erstaunlichen Höhe für sich zu beanspruchen.

Die Spieler beim Mini-Baccarat stellten bereits nach kurzer Spielzeit fest, dass die Karten immer in der gleichen Reihenfolge ausgegeben wurden. Dies ließ darauf schließen, dass die Karten nicht gemischt wurden. Diese Tatsache wurde von den Spielern am Tisch ausgenutzt, indem diese von da an das Tischmaximum in Höhe von 4000 $ setzten. Mit diesem Einsatz und der Ausnutzung des Casinofehlers erspielten die Gamer sich einen Betrag in Höhe von 974.816 Pfund.

Bereits nach kurzer Zeit stellten die Casinomitarbeiter fest, dass es an diesem Tisch nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Daher sammelten sich die Mitarbeiter am Tisch des Mini-Baccarats und beobachteten das Geschehen, konnten jedoch vor Ort keinen Betrug von Seiten der Spieler feststellen. Die fünf Spieler erhielten ihren Gewinn in Höhe von 970.000 Dollar nicht und das obwohl die anderen neun Spieler nach dem Spiel ausgezahlt wurden. Die Sicherheitsleute wollten noch am selben Tag einen Betrug aufdecken und durchsuchten daher in der Nacht das Zimmer eines Spielers.

Letztlich konnte der Tatbestand ermittelt werden, da die Casinobetreiber feststellten, dass ein Kartendeck, welches von dem Kartenlieferanten als gemischt geliefert wurde, nicht gemischt war. Durch diese Feststellung wird nun der Kartenlieferant von Seiten das Casinos angeklagt. Doch damit scheint es nicht genug, denn das Casino klagt außerdem die Spieler an, die den hohen Gewinn erspielt hatten. Das Casino legte fest, dass diese Spieler kein Recht auf die Auszahlung des Gewinns haben.

Begründet wird die Klage gegen die Spieler mit dem New Jersey Gesetz, welches beinhaltet, dass ein Spiel dieser Art auf Fairness beruhen muss. Doch die Klage wird von den Spielern nicht einfach so hingenommen. Einer der Spieler, Benjamin Dash, hat einen Anwalt eingeschaltet, der gegen die Klage des Casinos vorgehen soll, weil die Spieler sich laut eigener Aussage keinem Fehlverhalten schuldig gemacht hätten.

Laut der Spieler sei das Casino nicht im Recht, denn dieses hätte ja zu Recht den Kartenlieferanten angeklagt, von welchem es den Schaden einklagen könne. Die Spieler selbst sehen sich unrechtmäßig behandelt, da sie von Seiten des Casinos als Betrüger verdächtig worden sind, obwohl sie keinem Betrug nachgegangen seien.