Kein neues Casino für Palma de Mallorca

Kein neues Casino für Palma de Mallorca

Betreiber des neuen Casinos sollte der Besitzer des ehemaligen Bingo-Salons Teatro Balear werden. Dieser hatte sich auch gegen die anderen Bewerber durchgesetzt und eine Lizenz für den Casinobetrieb vor Ort erhalten. Gescheitert ist der Betreiber danach jedoch an der Stadtverwaltung, weil diese die Umbaupläne des Betreibers nicht befürworten wollte. Das Casinoprojekt ist letztendlich an den Auflagen für die Umwandlung des historischen Gebäudes und an der knappen Parkplatzsituation vor Ort gescheitert.

Nicht ausreichende Fristverlängerung

Der Prozess in Bezug auf den Umbau und die Gespräche mit der Stadtverwaltung hatten sich sehr in die Länge gezogen. Aufgrund dessen hatte das Wirtschaftsministerium dem Betreiber auch zuerst eine Fristverlängerung von sechs Monaten eingeräumt. Die Frist reichte letztendlich nicht aus, denn die Stadtverwaltung genehmigte die Arbeiten in dieser Zeit nicht. Nun zog das Wirtschaftsministerium die Lizenz zurück und das Casino wird vor Ort nicht eröffnet werden.

Mehr als eine Casinolizenz für Liechtenstein?

Mehr als eine Casinolizenz für Liechtenstein?

So wird die Konzessionsvergabe weiterhin vor Gericht diskutiert. Aktuell ist es jedoch nicht nur die Gerichtsverhandlung, die das Projekt der Vaduzerhof AG ins Schwanken bringt, sondern vielmehr der Plan der Regierung, ein neues Geldspielgesetz zu formulieren, welches unter Anderem die Konzessionsvergabe in Liechtenstein liberalisieren soll.

Die Rede ist von einer Initiative, die in den Landtag eingebracht werden soll. Mit dieser ist es geplant, das bestehende Geldspielgesetz zu verändern. Wenn dies durchgesetzt werden würde, dann wäre eine unbeschränkte Vergabe von Casino-Lizenzen möglich. Der Vorschlag der DU-Landtagsfraktion wurde auch von Seiten der Regierung positiv aufgenommen, denn hier wäre bereits ein Prüfungsverfahren im Gange, mit welchem die Liberalisierung der Konzessionsvergabe geprüft werden soll. Für die Vaduzerhof AG würde dies nach eigenen Angaben bedeuten, dass das gro?e Hotel- und Casinoprojekt letztendlich doch nicht realisiert werden würde.

Geplatztes Casinoprojekt Vaduzerhof

Trotzdem der Rechtsstreit weiterhin andauert steht die Zukunft des Projekts Vaduzerhof derzeit auf der Kippe. Nachdem die Casinolizenz im Jahr 2012 an die Vaduzerhof AG ausgegeben wurde, hatte der Mitbewerber, die Casino Admiral AG, beim Verwaltungsgerichtshof Einspruch eingelegt. Dem Einspruch wurde zum Teil Recht zugesprochen und verlangte eine Neuausschreibung der Konzession. Daraufhin wurde von Seiten der Casino Admiral AG erneut eine Beschwerde eingereicht und zwar eine Individualbeschwerde beim Staatsgerichtshof gegen das VGH-Urteil.

Das Ziel der Casino Admiral AG war es, damit die Konzession für sich zu beanspruchen, jedoch wurde die Entscheidung wieder zum VGH zurückgeschoben und dieser entschied erneut für eine Neuausschreibung der Konzession. Nach langem hin und her wurde dann im letzten Jahr entschieden, dass ein neues Konzessionsverfahren stattfinden darf. Hier bleibt nun abzuwarten, ob die Regierung sich an dieser Stelle tatsächlich für eine Liberalisierung entscheiden wird. Die Pläne der Vaduzerhof AG sollen in den nächsten Tagen von Seiten des Unternehmens bekannt gegeben werden.

Grand Casino Baden verteidigt Marktführerschaft in Zürich

Grand Casino Baden verteidigt Marktführerschaft in Zürich

Die Konkurrenz war schon deutlich zu spüren, denn die Besucherzahlen reduzierten sich um 20 Prozent und damit einhergehend fiel auch der Bruttospielertrag um 28 Prozent. Das Grand Casino Baden gilt als wichtigste Beteiligung der Stadtcasino Baden Gruppe und mit dem erfolgreichen letzten Jahr konnte die Marktführerschaft im Großraum Zürich erfolgreich verteidigt werden.

Mit den Zahlen des letzten Jahres sichert das Casino Baden sich weiterhin den Platz als drittgrößtes Casino, nach dem Casino Montreux und dem Grand Casino Basel. Neben dem Erfolg des Grand Casinos Baden, konnte auch das im Besitz der Stadtcasino Baden Gruppe stehende Casino Davos mit Erfolg glänzen, denn dieses verzeichnete einen Umsatzwachstum in Höhe von vier Prozent. Grundsätzlich ist der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos weiterhin sinkend, auch mit den beiden neuen Casinos in Zürich und Neuenburg.

Mit den sinkenden Einnahmen sinken auch die Steuerabgaben und dies ist in den einzelnen Kantonen deutlich spürbar. Dadurch, dass zwei neue Spielbanken hinzu gekommen sind, fällt der Spielbankabgabesatz auch niedriger aus. Gründe für den Umsatzrückgang in den Schweizer Spielbanken werden unter Anderem in dem 2010 in Kraft getretenen Rauchverbot in den Spielbanken gesehen. Nach Angaben von Detlef Brose, dem CEO der Stadtcasino Baden Gruppe, sei auch die Konkurrenz durch die Spielhallen und die Anbieter im Internet ein großes Problem für die traditionellen Spielbanken in der Schweiz.

Die Stadtcasino Baden AG verfolgt dennoch weiterhin eine eindeutige Vorwärtsstrategie. Dies zeigte bereits die Erweiterung der Casino-Geschäftsfelder im deutschsprachigen Raum. Im vergangenen Jahr konnte die Konzession in Sachsen-Anhalt erfolgreich gewonnen werden. Die Casinoeröffnungen in Magdeburg und Leuna stehen noch für den Herbst dieses Jahres auf dem Plan. Auch fand ein Zusammenschluss mit der Gauselmann Gruppe statt, um sich gemeinsam für eine Konzession und damit einhergehend ein Casinoprojekt in Wien zu bewerben. Den Standort konnte man sich bereits sichern und nun bleibt abzuwarten, ob die Unternehmen mit dem Palais Schwarzenberg als Standort einen Zuschlag für die Konzession in Wien bekommen werden.

Ausländisches Casinoprojekt in Südkorea

Ausländisches Casinoprojekt in Südkorea

Hierzu ist der Bau eines Glücksspiel-Komplexes mit Hotels und Shopping-Gelegenheiten geplant, der aus einem Joint-Venture zwischen Caesars Entertainment aus Las Vegas und dem an der Hongkonger Börse notierten Investor Lippo Ltd. entstehen soll. Hierzu wird das Tourismusministerium erstmals eine Lizenz erteilen, für ein Projekt, welches ausschließlich durch ausländische Glücksspielunternehmen betrieben werden soll.

Das Projekt sieht eine Investition in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro vor, die in den nächsten Jahren in den Bau des Casino-Komplexes einfließen sollen. Entstehen soll das Casinoparadies auf der unweit von Seoul gelegenen Insel Yongjong. Hier ist eine entsprechende Infrastruktur bereits gegeben, denn der Standort befindet sich ganz in der Nähe von dem internationalen Flughafen Incheon. Nach den Glücksspielunternehmen ist es geplant die Casinos vor Ort bis zum Jahr 2018 fertiggestellt zu haben und diese bestenfalls bereits in diesem Jahr eröffnen zu können.

Die Regierung in Südkorea verspricht sich von dem Casinoprojekt, dass dadurch viele Touristen in die Region gelockt werden können. Vor allem Touristen aus China werden erwartet, wenn das Casinoparadies vor Ort fertiggestellt ist. Mit der Realisierung eines solchen Großprojekts könnten eine Vielzahl an Arbeitsplätzen vor Ort geschaffen werden. Weitere ausländische Anbieter haben bereits deutlich gemacht, dass sie auch an einer Investition in Südkorea interessiert seien.

Lizenz für zweites Casino aus Mallorca

Lizenz für zweites Casino aus Mallorca

Beide Mitbewerber sind nun, trotz vorab als gut eingeschätzter Projekte, leer ausgegangen. Die Merkur Gruppe hatte geplant ein Casino im Schloss Benidat zu eröffnen, einem alten, denkmalgeschützten Gebäude mit sehr viel Flair. Die Nevion Gruppe hingegen wollte ein Luxushotel mit Casino direkt an der Playa de Palma errichten. Beide Projekte müssen nun von Seiten der Betreiber zurückgestellt werden.

Die Pläne des Bingo-Saal-Betreibers sehen vor, dass eine Summe in Höhe von rund 10 Millionen Euro investiert werden soll, um das Casinoprojekt in der Innenstadt von Palma zu realisieren. Weitere Pläne umfassen die Schaffung von rund 170 Arbeitsplätzen. Die Idee dieses Projekts sei bei einer Umfrage zur Ausschreibung am besten angekommen und daher war klar, dass der Betreiber den Zuschlag erhalten wird. Neben dem Projekt an sich erhofft man sich, durch die weitere Attraktion in der Innenstadt Palmas, mehr Menschen anzulocken und so zusätzliches Leben in die Stadt zu bringen.

Merkur und die Nevi?n Gruppe planen nun, die Entscheidung bezüglich der Lizenzvergabe genau zu prüfen, so heißt es in einer Ankündigung. Hier sei auch nicht ausgeschlossen, dass dafür Rechtsmittel eingesetzt werden könnten. Nach den Angaben der zuständigen Behörde handelt es sich bei dem Sieg m Falle der Ausschreibung für Mallorca nur um einen knappen Sieg.

Das Teatro-Balear lag nur wenige Punkte vor der Nevion-Gruppe mit dem Projekt an der Playa de Palma, welches positive Stimmen von der Tourismusbehörde bekommen hatte, da diese sich erhoffte durch ein Casino direkt am Strand bei den anderen Hotels die Nebensaison deutlich anzukurbeln.

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