Caesars Rücktritt aus Casino Entwicklungsprojekt

Caesars Rücktritt aus Casino Entwicklungsprojekt

Angeblich sei die Tatsache, dass das Glücksspielunternehmen in Verbindung mit Gangstern aus Russland stehe Schuld daran, dass der Glücksspielriese Caesars Entertainment aus einem Casino Entwicklungsprojekt in Boston zurückzog. Investoren hatten angeblich die Verbindung zur russischen Mafia herausgefunden und Caesars habe kurz danach den eigenen Rücktritt aus dem Projekt angekündigt.

Von Seiten der Massachusetts Gaming Commission wurde ein 558-seitiger Bericht veröffentlicht, in dem die Verbindung zwischen Caesars und der russischen Mafia klar dargestellt wird. Hier soll im letzten Jahr eine Tochtergesellschaft von Caesars Entertainment einen Vertrag mit der Luxus Hotelkette Gansevoort eingegangen sein. Dieser Zusammenschluss erfolgte laut dem Bericht, trotzdem man sich bewusst war, dass der Topmanager der Luxushotelkette, Arik Krislin, eine Verbindung zu der russischen, organisierten Kriminalität pflege.

Weitere Verdachtsmomente sollen aufzeigen, dass hier auch Geldwäsche betrieben werde und US-Visa für einen Auftragsmörder aus Russland eingeholt worden seien. Die Ermittler der Gaming Commission haben weitere Bedenken in Bezug auf das Unternehmen Caesars Entertainment. Das Unternehmen sei hoch verschuldet und ein High-Roller habe Anklage erstattet, da das Unternehmen ihn mit unlauteren Mitteln zum Spielen animiert haben solle.

Offensichtlich scheint es einige Verdachtsmomente und Spuren zu geben, denen nachgegangen wird. Nachvollziehbar also, dass Caesars sich nun aus dem großen, millionenschweren Projekt in Boston zurückgezogen hat. Das Unternehmen habe sich laut der Gaming Commission selbst für die Ausschreibung für eine Lizenz n Massachusetts disqualifiziert und würde daher nicht mehr für das Projekt in Boston in Frage kommen.

Casinoriese aus den USA kauft israelisches Unternehmen

Der Markt im Bereich Glücksspiel geht niemals schlafen. Das Unternehmen Harrahs, welches ein Teil der Gruppe Caesars Entertainment Corporation ist, erwarb erst vor Kurzem 51 Prozent der Anteile von Playtika, dieses hatte die Slotomania ins Leben gerufen.

Dieser Anteile kosteten zwischen 80 und 90 Millionen US-Dollar. Mit diesem Schritt hatte man in der Industrie nicht gerechnet, denn das gekaufte Unternehmen ist ein kleiner Hersteller von Social Games, es hat nicht einmal nennenswerte Finanzen.

Erstgenannte Firma hingegen ist die Nummer Eins unter den Casinoketten in den Vereinigten Staaten und man wundert sich, dass dieser Riese sein Geld für ein Start-Up-Geschäft im Bereich Glücksspiel mit Sitz in Israel ausgibt.

Die Herren Shatak und Antokol riefen das Unternehmen Ende letzten Jahres zusammen ins Leben. 2005 verkaufte Antokol Cmate SA, zu dessen Mitgründern er gehörte, an die Oberon Media Inc. Erstgenannter Gründer war damals als Spielmanager beim Unternehmen 888 Holding plc. tätig.

Er machte für das neugegründete Unternehmen unterschiedliche Geldgeber ausfindig, zu denen auch der Chef von 888 und ein Investor dieses Unternehmens gehörten. Er zog auch den einen oder anderen im Sektor des Online Glücksspiels an Land.

Aktuell arbeiten rund 15 Mitarbeiter in Vollzeit bei Playtika und weiter 30 Angestellte sind in dem Entwicklungsbereich in der Ukraine tätig. Auf der Seite von Facebook gelang dem Unternehmen ein großer Coup, es etablierte die Slotomania auf der Seite, eine Simulation im Bereich Slots und rief kürzlich Farkle Pro ins Leben.

Die Spiele sind so vorteilhaft, weil sie so leicht zu verstehen sind. Man kann sie einfach anwenden und begreifen und jeder hat die Möglichkeit, diese zu spielen. Nach den Informationen von AppData zufolge, das den Verkehr im Internet nachvollzieht, verfügt das Unternehmen über rund 3 Millionen User pro Monat und rund 650.000 Nutzer, die jeden Tag aktiv sind und dies bei jeder ihrer Anwendung bei dem sozialen Netzwerk.

Rund um den Erdball tummeln sich nach Informationen von Playtika 9 Millionen User in sämtlichen Social Networks.