Casinos Austria in Plus und Minus

Casinos Austria in Plus und Minus

Die heimischen Casinos schlagen sich wacker, doch gleichzeitig musste das Unternehmen Casinos Austria einen herben Schlag im Ausland hinnehmen. Die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) musste den Lizenzentzug in Argentinien hinnehmen und auch sonst wurde in den vergangenen Jahren bei den Auslandsgeschäften leider kein wirklicher Erfolg verbucht. In den vergangenen Jahren musste die Unternehmensgruppe bei den Auslandsgeschäften sogar ein Minus hinnehmen. Der Konzernchef Karl Stoss hatte hier jedoch Maßnahmen eingeleitet, wodurch nun für die Zukunft wieder ein Plus für das Unternehmen im Ausland zu erwarten sei.

Der Betrieb in Argentinien musste geschlossen werden. Hier lagen Geldwäschevorwürfe vor, die das Unternehmen zur Schließung des Casinos zwangen. Das Unternehmen hat nun jedoch trotzdem den Kampf aufgenommen und versucht die Lizenz für das Casino zurückzugewinnen. Bei anderen Spielbanken im Ausland konnten die Casinos Austria bereits größere Erfolge verbuchen. So erlangten das Casino Brüssel und das in Niedersachsen nun Auftrieb. Letztlich musste die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) sich dennoch aus einigen Ländern zurückziehen, plant nun jedoch neue Expansionen in anderen Gebieten.

Die Geschäfte im Inland konnten abschließend nun als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Einige Zahlen gab das Unternehmen bereits bekannt, genaue Angaben werden jedoch erst im April dieses Jahres veröffentlicht. Grundlegend wurden im Jahr 2013 in Österreich durch die Casinos Austria knapp 3,57 Mrd. Euro umgesetzt, ein echter Erfolg für das Unternehmen.

Casinos Austrias Auslandsunternehmen schreibt rote Zahlen

Die Casinos Austria International, oder kurz CAI, sind ein Teil des Unternehmens Casinos Austria, und sie operieren außerhalb von Österreich.

Sie erlitten im Jahr 2010 zum ersten Mal seit ihrer Gründung Verluste, was sich in den ersten sechs Monaten 2011 fortsetzte. Dies ist der Unternehmensbeteilung an einem Casinozentrum in Griechenland geschuldet.

Das Land hat momentan mit seinen Schulden zu kämpfen und hat daher weniger Casinogäste zu verzeichnen, da die finanzielle Lage des Staates sehr drückend ist. Der Verlust in den ersten sechs Monaten dieses Jahres beläuft sich auf rund 31 Millionen Euro, im Jahr 2010 lag dieser Betrag noch bei 14 Millionen Euro.

Von den diesjährigen Schulden sind mehr als die Hälfte infolge der Aktivität in Griechenland entstanden. Die Einnahmen im Bereich der Spiele des Tochterunternehmens der Casinos Austria kletterten von 104 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 115 Millionen Euro.

Die Casinos Austria International ist noch in 17 anderen Staaten tätig, zu dem ein Landstrich gehört, der unter Aufsicht der Autonomiebehörde in Palästina steht. In diesen Ländern unterhalten sie 38 Spielstätten und sechs Casinos, die auf Schiffen angesiedelt sind.

Daneben gibt es noch 15 Spielhallen mit Automaten in Argentinien und in Italien führt das Unternehmen zwei Spieleinrichtungen mit Terminals im Bereich Videolotterie. Insgesamt verfügen die CAI über rund 700 Spieltische und über 7.000 Automaten.

Das Casino in Jericho, welches in Palästina angesiedelt ist, beschert den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens nicht viel Grund zur Freude, denn es wartet seit 11 Jahren darauf, wieder aktiv werden zu können. Es wurde gerade für Spielefans in Israel eröffnet.

Das Unternehmen sagt in seinem Bericht bezüglich der Finanzen im Hinblick auf die ersten sechs Monate 2011, dass das Management vollauf damit beschäftigt ist, einen detaillierten Plan zur Sanierung auszutüfteln.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 für Casinos Austria

Schon im Jahr 2009 glänzte die Casinos Austria Gruppe mit erfolgreichen und sehenswerten Umsätzen. Wo zuerst noch gedacht wurde, dass der Umsatz von 2009 nicht übertroffen werden kann, haben die Betreiber sich mit dem Jahr 2010 selber überrascht.

Im Jahre 2009 lag der Rekordumsatz bei 3,181 Milliarden Euro, was im Jahr 2010 noch durch einen Umsatz in Höhe von 3,188 Milliarden Euro ?bertrumpft wurde. Die gesteigerten Umsätze kämen laut Experten wohl vorrangig durch die Inlandseinnahmen zustande, da der internationale Markt nur bedingt Umsätze abwirft, da dieser durch die anhaltende Wirtschaftskrise geschwächt bleibt.

Im Vergleich zum Jahre 2009 schien das Jahr 2010 für die Casinos Austria Gruppe gar nicht so gut anzulaufen, da die Umsätze erst zurückgingen. Trotz steigernder Besucheranzahl erlitten die Einnahmen einen Rückgang. Zufrieden waren die Casinobetreiber allerdings trotzdem, da sie mit Stolz erfüllt waren, dass die Gäste trotz der finanziellen Belastung dem Unternehmen treu blieben.

Dass am Ende des Geschäftsjahres 2010 dennoch ein so erfolgreiches Plus auf den Konten verbucht werden konnte, ist nicht zuletzt auf die gut durchdachten Finanzpläne des Unternehmens zurückzuführen. Die Neubesetzung im Finanzvorstand kann für so ein erfolgreiches erstes Jahr in diesem Job mit Stolz erfüllt sein. Die Bilanzen des Unternehmens sprechen in diesem Fall eine eindeutig positive Sprache.

Neben dem Gesamterfolg der Casinos Austria Gruppe sei besonders die Entwicklung der Tochterunternehmen bemerkenswert, da diese sich gut auf dem Markt etablieren konnten. Casinos Austria International (CAI) musste in dieser Hinsicht auf dem internationalen Markt jedoch einige Einbußen hinnehmen.

Verantwortlich gemacht werden hierfür die unklaren Marktsituationen in den Ländern und die anhaltenden Unklarheiten und Diskussionen über die gesetzlichen Regelungen für die Länder.

Durch die Neuorientierung und den damit verbundenen Einstieg in die neuen Märkte wie Großbritannien und Italien, durch den Beginn im Online Geschäft und Investitionen in neue Casinobauten musste die AI Gruppe ein ganz schönes Minus, gerade im Vergleich zum Vorjahr, verkraften.

Der Anfang des neuen Jahres 2011 scheint außerdem vielversprechend für die Unternehmensgruppe. Steigende Umsätze und steigende Besucherzahlen sprechen hier schon eine ganz klare Sprache.

Da in Österreich die Konzessionen im Jahr 2011 neu vergeben werden sollen, erfüllt das die Inhaber des Unternehmens noch einmal mit Spannung. Trotz gutem Jahresstart bleibt die Entwicklung für das Unternehmen erst einmal abzuwarten. Auch der internationale Zweig des Unternehmens spricht von einem positiven Jahresbeginn.

Nach der Durststrecke im Jahr 2010 fängt das Jahr 2011 für das internationale Unternehmen wohl recht positiv an und Steigerungen der Umsätze und Besucherzahlen können sich laut Expertenaussage bisher schon sehen lassen.

Award-Veranstaltung unterstützt gute Zwecke

Die International Gaming Awards sind immer ein Grund zur absoluten Spannung, doch nun hat man die Finalisten für das kommende Jahr ermittelt. Im Ganzen wurden 300 Nominierungen aus 30 Staaten eingereicht.

Das Büro der Veranstaltung bekam für die 18 möglichen Kategorien rund 300 Einträge. Die Liste der Finalteilnehmer für die vierte Preisvergabe wurde auf der Webseite des Awards bereitgestellt, nachdem die Jury die Informationen zu den Kandidaten bearbeitete.

Die Preise hängen nicht nur mit den Erfolgen in finanzieller Hinsicht zusammen, sondern werden auf für eine konstant außergewöhnliche Leistung verliehen. Die 18 Preisbereiche für die jedes Jahr abgehaltene Preisverleihung gehen an Casinoanbieter, Betriebe, die sich durch gesellschaftliche Verantwortung ausgezeichnet haben, Betreiber von Online Casinos und Online Poker, Online Bingo sowie Sportwetten.

Hierunter fallen noch Anbieter von Technologien, Anbieter für Software für das iGaming, umweltfreundliche Anbieter, exzellente Restaurants, VIP-Räumlichkeiten, das Interieur von Casinos, Produzenten von Automaten, klassische Lieferanten von Equipment und erstmals wird auch ein Preis für die beste Erfahrung der Kunden verliehen.

Celebrity Cruises, City of Dreams, Betfair und Full Tilt Poker, Party Gaming, Bet365, Betsson, 32Redplc, Bwin, Ladbrokes und Unibet gehören zu diesem brandneuen Bereich und sind bestrebt, den Preis als führende Anbieter von Online Casinos des Jahres zu erhalten.

Party Gaming, Rank, Holland Casino, Grand Casino Helsinki, Casinos Austria International, ALH Group Pty Ltd und Svenska Spel gehören zu den Unternehmen, die sich gesellschaftlich hervorgetan haben und dafür einen Preis erlangen wollen.

Die Sieger des Awards wird man bei einer Galaveranstaltung in der britischen Hauptstadt Ende Januar des nächsten Jahres bekannt geben. Die namhaften Größen dieser Industrie werden sich hier zusammenfinden.

Diese Veranstaltung des International Gaming Awards ist selbstredend eine Charityveranstaltung. Im laufenden Jahr erhalten CARE International und CHILDREN with LEUKAEMIA die Einnahmen. Diese wohltätigen Einrichtungen hängen von Spenden von Privatpersonen und Unternehmen ab.

Dies liegt daran, dass normalerweise nicht ausreichend finanzielle Mittel der Regierung vorhanden sind. Der International Gaming Awards ist erfreut, immer wieder helfend zur Hand gehen zu können.

Österreichisches Unternehmen tritt kürzer, verschwindet aber nicht

Die Casinos Austria veräußern ihre 45 Prozent starke Beteilung am Grand Casino Luzern. Dieses gehört dann ganz der Casino Kursaal AG Luzern. Die Casinos Austria behalten aber die Anteile an den Spielbanken in Bern, Lugano und St. Moritz bei.

Das Unternehmen verkauft auch seine 5 Prozent starke Beteiligung an der Casino Kursaal AG Luzern. über die Verkaufspreise ist bislang nichts bekannt.

Die Kooperation zwischen dem Casino in Luzern und dem österreichischen Unternehmen begann vor 15 Jahren, die Aufgabe war es, die Zulassungen für Spielbanken für die Luzerner zu bekommen und fachliches Wissen weiterzugeben, so die alleinige Aktionärin.

Nach Meinung eines Investors und Betreibers, der internationale Erfahrung vorweisen kann, sei der passende Moment für die Veräußerung erreicht worden, so die Casinos Austria.

Der Abgeordnete des Verwaltungsrates nannte als Gründe für die Veräußerung auch den schon länger unveränderten Casinomarkt, die Steuern für die Spielbanken und letztlich auch das Rauchverbot.

Das österreichische Unternehmen möchte laut der Informationen in wachsenden Märkten wie beispielsweise Italien und im Online Gaming aktiv sein. In der Schweiz behält es seine Anteile an den Spielbanken in Bern, Lugano und St. Moritz.

2009 hatten die Casinos Austrias schon Minderheitsbeteiligung am Grand Casino in St. Gallen, in Pfäffikon im Kanton Schwyz und am Casino in Schaffhausen abgestoßen.

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