Computerbetrug bei Spielautomaten aufgeflogen

Computerbetrug bei Spielautomaten aufgeflogen

Auf die Männer aufmerksam wurde der Betreiber des Casinos de Luxe in der Oberlausitz, der es schaffte rechtzeitig die Polizei zu informieren, die dann immerhin zwei der Täter fassen konnte.

Die Männer betraten die Spielhalle und waren dabei sehr ruhig. Die Mitarbeiter gaben danach an, dass sie ihnen aufgrund dessen aufgefallen seien. Die Männer spielten an verschiedenen Spielautomaten und gelangten so an eine Beute in Höhe von 4000 Euro. Der Betreiber wurde darauf aufmerksam, konnte die Polizei informieren und erstattete nun Anzeige.

Wie die Täter die Automaten manipuliert haben ist derzeit noch unklar, da eigentlich die Standards so hoch sind, dass eine Manipulation kaum möglich ist. Genauso wie sich jedoch die Spielautomaten technisch weiter entwickeln, passen die Diebe die Tricks der derzeitigen Technik an.

Der genaue Ablauf, nachdem festgestellt wurde, dass die Gewinner und das Verhalten der Männer nicht mit rechten Dingen zugehen konnten, war folgendermaßen: der Betreiber der Spielhalle folgte den Männern zu einem anderen Casino in Löbau. Da die Männer hier die gleiche Show abzogen, informierte der Betreiber umgehend die Polizei, die am Tatort auftauchte und immerhin zwei der fünf Tatverdächtigen fassen konnte. Es konnte direkt vor Ort festgestellt wurden, dass es sich um Betrug handelte und die Spieler das Geld nicht durch pures Glück gewannen.

Derzeit konnte noch nicht nachgewiesen werden, um welche Art von Manipulation es sich handelt, jedoch wurde bereits ein Experte auf diesem Gebiet hinzu gezogen, der die Spielautomaten nun untersucht. Es gäbe laut Technikexperten bestimmte Spielautomaten, bei denen die Manipulation noch einfach möglich sei.

Dieser Fall soll anderen Casinos eine Warnung sein, so dass aufmerksam darauf geachtet werden muss, ob auffällige Gäste das Casino betreten und wie diese sich verhalten, trotzdem die Technik eigentlich schon so weit ist, dass ein Betrug kaum noch möglich sein sollte. Die eigene Kontrolle ist für die Betreiber in jedem Fall am Ende offensichtlich doch am Besten.