Das Ende von Macaus Glückssträhne?

Das Ende von Macaus Glückssträhne?

Doch nun lauten die aktuellen Meldungen aus der Glücksspielmetropole ganz anders, denn die Regierung hat eine Anti-Korruptions-Kampagne gestartet, durch die die Einnahmen auffällig zurückgegangen sind. Bisher besuchten vor allem die VIP-Spieler die chinesische Glücksspielinsel, um vor Ort in den High Roller Räumen ihr eigens Glück auf die Probe zu stellen. Diese VIP-Spieler bleiben nun, nachdem die Kampagne gestartet wurde, den Casinos in Macau größtenteils fern.

Die VIP-Spieler kamen meist vom chinesischen Festland und genossen die VIP-Behandlung auf der Glücksspielinsel Macau. Mit seiner Anti-Korruptionskampagne unterbindet Präsident Xi Jinping die Geldflut vom chinesischen Festland. Damit scheint die Glückssträhne der Zockermetropole Macau zu Ende zu gehen. Breits im letzten Jahr sind die Einnahmen in Macau mehr und mehr zurückgegangen und auch nun zu Jahresanfang musste Macau einen Rückgang in Höhe von 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.

Neues Konzept gegen Rückgang der Einnahmen

In Macau ist man bereits dabei sich ein neues Konzept auszudenken, welches die Einnahmen wieder ansteigen lässt. Hier wird nun in Zukunft nicht mehr auf die VIP-Spieler gesetzt, sondern die Verantwortlichen planen Macau als Urlaubsort für Familien und Spielerfreunde zu gestalten. Somit sollen in Zukunft Mittelklassetouristen nach Macau reisen, um vor Ort zum Einen den eigenen Urlaub zu verbringen, aber auch das Glücksspielangebot vor Ort auszuprobieren. Ob dieses Konzept aufgehen wird, wird sich in Zukunft zeigen.