Washington DC will eigene Glücksspielseite einführen

Wenn die Bewohner von Washington hofften, eine individuelle Interseite für Online Glücksspiel zum bekommen, dann wurden sie enttäuscht.

Vor Kurzem machte der Bezirk öffentlich, dass man eine individuelle Seite für das virtuelle Glücksspiel etablieren will. Doch das Vorhaben wurde nicht in die Tat umgesetzt und es wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen, bis der "District of Columbia" dahingehend im Netz zu finden ist.

Im Herbst dieses Jahres wollte man das Glücksspiel hier rechtmäßig gemacht und geregelt haben. Doch nun weiß niemand, wann dieser Plan realisiert wird. Man hatte auch vor, so etwas wie ein Online Casino zu etablieren, auch hier ist der genaue Zeitpunkt unbekannt.

Im Sachen Glücksspiel hörte man nichts mehr von dem Bezirk und es stellt sich die Frage, wieso das so ist. Das virtuelle Glücksspiel hat hier zwar im Moment keine guten Karten. Aber die Befürworter des geplanten Online Casinos sind optimistisch, dass es in die Tat umgesetzt werden wird.

Ein Mitarbeiter der Bezirkslotterie sagte, dass die zeitlichen Verschiebungen ein größeres Zeitfenster zum Planen schaffen. Nur so kann man eine geschützte Spielatmosphäre im Hinblick auf das Online Glücksspiel für die Bewohner auf die Beine stellen.

Diejenigen, die dieses Vorhaben gar nicht gutheißen, wollen ein neues Gesetz durchbringen, dass die Inbetriebnahme der Internetseite untersagt. In den kommenden Monaten wird es um die Legalität dieser Seite gehen.

Das Ergebnis dieser Auseinandersetzungen ist für das Bestehen der individuellen Seite maßgebend.

SEGA stellt neues Projekt ein

Zu Jahresbeginn gab es großen Wirbel, als bekannt wurde, dass der populäre Hersteller von Spielkonsolen, SEGA, plant, ein neues Online Casino zu eröffnen. Der ursprüngliche Termin zur Veröffentlichung der Internetseite fand sich dann erst im Sommer 2010.

Nun wurde bekannt, dass der Hersteller die Unterhaltung seines Online Casinos auf Eis legt. Diese Meldung schlug bei Experten der Branche ein wie eine Bombe, vielen Kenner ist der rasche Rückzug des Casinos ein Rätsel.

Schon in der ersten Woche des Spielbetriebs war klar, dass SEGA viel Mühe für Werbung und Marketing investiert, dies sei auch bei der technischen Realisierung der Internetseite der Fall. Die Software für das Casino des Automatenherstellers wurde von Playtech kreiert.

Das Unternehmen realisierte die ganze Palette der populären Charaktere von SEGA in Bezug auf das Casino im Netz aus. Spiele wie beispielsweise House of Dead oder Phantasy Star waren die Basis hierfür. Sie waren besonders bei den Spielern in Europa, die die Mehrheit der Nutzer der Seite ausmachen, durchweg populär.

Im Großen und Ganzen hatte es den Anschein, dass die Startposition für einen guten Beginn der Online Casinos von SEGA vielversprechend war. Deshalb kommt es sehr überraschend, dass der Konsolenhersteller den Spielbetrieb schon wieder beendet. Davor hatte sich noch kein anderes Casino so klammheimlich aus dem Staub gemacht.

In der Regel werden solche Meldungen auch Schlagzeilen angesehen, die die Nachrichten der Branche wochenlang auf Trab halten. Bisher gibt es noch keine Informationen für den wahren Beweggrund. Man muss also abwarten, ob es noch eine Stellungnahme von SEGA hierzu geben wird.

Casino-Hotel in Vegas gewinnt Prozess

Das Hotel und das Casino New York-New York in Las Vegas ging aus dem Gerichtsverfahren gegen den Betreiber der Seite New York-New York als Sieger hervor. Die Domain gehört nun dem Konzern, außerdem bekommen sie einen Schadenersatz von 101.000 Dollar.

Die Zeitung Las Vegas Sun, schrieb, dass der in Kalifornien wohnhafte Ronnie Katzin die Domain vor 14 Jahren erworben hat, dies geschah noch vor der öffnung des Hotels in Vegas.

Er wollte scheinbar eine Seite zur Förderung der Stadt New York einrichten. In letzten Jahr sah man hier allerdings ein Bild des Casinos in Vegas, dass nicht mit der offiziellen Casinoseite verlinkt war, sondern auf eine Seite, bei der man Hotelzimmer bei dem Casino-Hotel und bei anderen Hotels buchen konnte.

In der Urteilsbegründung stand, dass mit dieser Vorgehensweise Markenrechte verletzt wurden und die ähnlichkeit des Seitennamens mit einer bekannten Markte dazu verwendet wurde, Internettraffic und finanzielle Vorteile zu bekommen.

Katzin sagt weiterhin, dass er unschuldig und kein Cybersquatter sei. Der Elliots Blog, der seinen Schwerpunkt auf Domainangelegenheiten gesetzt hat, sagt, dass das Urteil womöglich anders ausgefallen wäre, wenn sich Seite wirklich nur auf die Stadt New York festgelegt hätte.