Die Schwarze Liste Belgiens

Die Schwarze Liste Belgiens

Mit dieser Blacklist sollen Kunden quasi vor eben diesen Seiten gewarnt werden. Eine Blacklist bedeutet aber gleichzeitig auch nicht immer, dass das Unternehmen tatsächlich schlecht oder unseriös ist, es kann auch sein, dass eben dieses Unternehmen einfach nur nicht den Ansprüchen oder Regelungen des entsprechenden Landes entspricht. So hat fast jedes Land eine eigene schwarze Liste.

Um also als Kunde zu vermeiden Unternehmen vorzuverurteilen, solle jeweils selbständig nachgeprüft werden, aus welchen Gründen die jeweiligen Unternehmen sich auf der Schwarzen Liste eines Landes befinden. Auch in Belgien gibt es eine Blacklist. Diese wird derzeit immer mehr mit dot.com Domänen gefüllt. Die Glücksspielkommission vor Ort lehnt Webseiten mit dieser Endung offensichtlich ab. Es wurde angegeben, dass die besagten Unternehmen die Bedingungen des Landes nicht erfüllen können oder wollen. Die Liste in Belgien ist erst kürzlich um weitere zehn Unternehmen angewachsen.

Unter den Anbietern auf der belgischen Blacklist befinden sich auch belkannte und angesehene Glücksspielfirmen wie www2. williamhill.com, die Subdomain von William Hill Casino und RivaPoker.com. Auch weitere bekannte Größen sind auf dieser Liste wiederzufinden. Insgesamt sind es bereits 45 Anbieter, die sich auf der schwarzen Liste Belgiens befinden. Die Liste Italiens wiederum hat insgesamt 4000 Unternehmen mit Hilfe der Blacklist für das eigene Land blockiert.

Das Anwachsen der Schwarzen Liste Belgiens lässt sich mit den neuen Regelungen erklären, die seit Beginn des Jahres in dem Land eingeführt wurden. In Belgien müssen die Glücksspielunternehmen nun, bevor sie eine Lizenz für das Online Glücksspiel erhalten können, Inhaber einer Lizenz für ein landbasiertes Casino sein. Zu den weiteren Regelungen zählt, dass der Server des Unternehmens sich im eigenen Land befinden muss. Diese Änderungen haben dem Land bereits Klagen verschiedener Glücksspielunternehmen eingebracht. Unternehmen die Klage eingereicht haben sind zum Beispiel bwin.party und Bet-at-Home.

Neben den Unternehmen, die sich auf der Schwarzen Liste befinden, gibt es auch Firmen, die sich über eine belgische Lizenz freuen konnten. Zu diesen Glücksspielfirmen zählen PokerStars und Unibet. Um die Lizenzen zu erhalten schlossen die beiden Unternehmen Partnerschaften mit belgischen Unternehmen. Beide Seiten profitieren von dem Zusammenschluss, denn die landbasierten Casinos können sich nun auch darüber freuen, im Bereich des Online Glücksspiels aktiv zu werden.