Nach Libor-Skandal: Deutsche Bank aus Casino-Geschäft vertrieben

Nach Libor-Skandal: Deutsche Bank aus Casino-Geschäft vertrieben

Der Manipulationsskandal hat einen Schatten auf die Deutsche Bank geworfen. Aktuell sieht es danach aus, als würde das für die Bank schwere Folgen haben, denn offensichtlich planen die Unternehmen, die Deutsche Bank aus dem Casino-Geschäft zu vertreiben.

Zu dieser Annahme kommt es aufgrund eines aktuellen Falls in den USA. Hierbei geht es um das Investment bei einer Casino-Kette in den USA. Die beteiligte Gewerkschaft hat öffentlich deutlich gemacht, dass sie die Deutsche Bank hierbei nicht dabei haben wolle. Aktuell hält die Tochter der Deutschen Bank 25 Prozent an der US-Kette Station Casinos. Nun jedoch stellt eine beteiligte Gewerkschaft die Frage, ob die Bank für eine Beteiligung an den Spielcasinos geeignet ist.

An Glaubwürdigkeit eingebüßt

Eventuell kommt es nun dazu, dass die Deutsche Bank unter den Folgen des Manipulationsskandals leiden muss. Durch die Diskussionen rund um den Skandal hat die Deutsche Bank stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Nun soll das Unternehmen aus den Casino-Geschäften vertrieben werden. Ob die Bank hier entgegenwirken kann und wie sich der Skandal in Zukunft in Bezug auf weitere Geschäfte auswirken könnte, bleibt aktuell noch abzuwarten.

Glücksspiel-Verluste für die Deutsche Bank

Glücksspiel-Verluste für die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank kann sich nun darüber freuen, dass sie das Casino in der Glücksspielmetropole Las Vegas wieder losgeworden ist. Verkauft wurde das Cosmopolitan Casino für 1,26 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Blackstone. Die Deutsche Bank verkündete diese Neuigkeit in der vergangenen Woche.

Für die Deutsche Bank ist die Abstoßung des Casinos ein Teil des zukünftigen Unternehmensplans, denn alle nicht zum Kerngeschäft gehörenden Positionen sollen von Seiten der Bank bis zum Jahr 2015 nach und nach abgestoßen werden. Für die Bank ist der erfolgreiche Verkauf des Glücksspielunternehmens nun besonders positiv, da die Geschäfte mit dem Glücksspiel für die Deutsche Bank nicht besonders erfolgreich gewesen seien.

Für die Deutsche Bank bedeuteten die Geschäfte mit dem Glücksspiel im Nachhinein letztendlich ein Verlustgeschäft. Auch wenn bei dem Verkauf ein kleiner Gewinn generiert werden konnte, so wurde mit dem Casino in der vergangenen Zeit leider kein Gewinn erwirtschaftet.

Anfänglich hatte die Bank für die Übernahme des das Cosmopolitan in Las Vegas Casinos eine Summe in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar gezahlt. Eigentlich hatte die Bank nur als Investor fungieren wollen, allerdings ging der Bauherr pleite, sodass die Bank den Bau des Casinos in Eigenregie fertigstellte. Dass der Ausflug in die Glücksspielbranche nun jedoch für die Deutsche Bank beendet ist, scheint die Unternehmer zu erleichtern.

Glücksspielbranche in Macau boomt

Glücksspielbranche in Macau boomt

Die Vorhersagen, was die Einnahmen des Glücksspielbereichs in der Stadt für dieses Jahr angeht, stiegen nun um ein Viertel an. Davor ging man von einem Jahreswachstum von einem Fünftel aus.

Als Mittelwert nehmen die Fachleute im Analysebereich momentan ein Wachstum in Höhe von 15 Prozent an. Der stärkste Goldesel in Macau stellt bisher das Geschäft im Bereich VIP an und hier geht man auf kurze Sicht von einer Gewinnerhöhung von über 2 Milliarden Hongkong-Dollar im Monat aus.

Mehr als acht Zehntel dieser Gäste stellen reiche chinesische Bürger dar, die vom Festland China kommen, dort dürfen sie dem Glücksspiel nicht nachgehen. Damit man ihr Verbrauchsverhalten auswerten kann, griffen die Fachleute der "Deutschen Bank" zu den Kaufmustern im Bereich teuere Autos und Weine als Vergleich. Zu Beginn des Jahres 2012 konnte man ein großes Wachstum der Einnahmen in diesen Sparten verbuchen.

Darum geht man davon aus, dass dieser Glücksspielbereich genauso alles andere als leer ausgehen wird und eine Steigerung von einem Fünftel mit sich bringt. Zudem wird erwartet, dass dieser Geschäftsbereich die Steigerungen im Bereich der VIP für 2012 mit 37 Prozent noch übertreffen kann. Infolge eines hochgerechneten Anstiegs von mehr als 41 Prozent im letzten Dreivierteljahr ist es möglich, dass dieser Markt bereits davon ausgeht.

Außerdem ist bei jedem der sechs in Hongkong aufgeführten Firmen in diesem Bereich die Vorhersage der Einnahmen angehoben wurde. Die Ziele der Aktienkurse sprechen für eine Möglichkeit, die 12 bis 38 Prozent betragen kann. Drei Unternehmen hiervon sollen die optimalen Prognosen haben, die "Wynn Macau", "SJM Holdings" und "Galaxy Entertainment".

Das Kursziel des letzteren wurde um 6 auf 25,40 Hongkong Dollar erhöht und ist auch weiterhin zum Kauf empfohlen. Das mittlere Unternehmen hat ebenfalls diese Option und wird um 70 Cents auf 20,70 Hongkong-Dollar angehoben. Das erstgenannte Unternehmen wurde von "Halten" auf "Kaufen" aktualisiert.

Das Ziel des Kurses beläuft sich nun auf 27,50 Hongkong-Dollar. Das Unternehmen "MGM China" ist ebenfalls zum Kauf eingestuft. Hier beträgt das Kursziel nun 17,00 Hongkong-Dollar. Das Unternehmen "Sands China" hat ein Kursziel von 32,50 Hongkong-Dollar und wird mit der Option "Kaufen" bewertet.

Im aktuellen Verlauf des Handels kletterte der Kurs des Unternehmens "Wynn Macau" an der entsprechenden Börse um rund 9 Prozent auf 23,30 Dollar und somit ist der finale Kurs innerhalb eines halben Jahres so hoch wie nie zuvor. Das mittlere Unternehmen konnte einen Kurszuwachs auf 16,22 Hongkong-Dollar, was rund 6 Prozent entspricht, verzeichnen.

Das dritte Unternehmen musste zusehen, wie sich seine Aktien auf rund 20 Dollar erhöhten, was einem Anstieg von rund 6 Prozent entspricht.

Deutsche Bank mit Las Vegas Image

Wenn man Las Vegas hört, denkt man meist zuerst an Glücksspiel, bunte Lichter, Shows und Entertainment. Zudem kommen einem als zweiter Gedanke Elvis und der Traualter.

Fast jeder bringt Las Vegas in erster Linie mit dem Glücksspiel in Verbindung, was für viele Menschen eine negative Wertigkeit besitzt. So oder so ist bei dem Namen Las Vegas für viele Menschen etwas Spannendes dabei und der Ort übt eine gewisse Anziehungskraft auf die Menschen aus.

Die Deutsche Bank hat sich nun an dem Rummel in Las Vegas beteiligt. Mit der Investition in das Hotel mit dem Namen Cosmopolitan, setzte die Deutsche Bank einen Fuß in die Region. Das Hotel war ein riesen Projekt und es eröffnete im letzten Jahr mit seinen 3000 Zimmern und einer großen Casinofläche. Das Objekt hat neben seiner Größe verschiedene Wellnessangebote, einen ansehnlichen Spa-Bereich und Shoppinggelegenheiten zu bieten. Bis die Deutsche Bank sich als Investor bereit erklärt hatte und das Objekt im Dezember eröffnet wurde, war es allerdings ein langer Weg.

Das Projekt war erst von einem anderen Investor geplant, welcher jedoch während der Realisierung des Bauvorhabens Pleite ging. Daher bot sich die Deutsche Bank als Investor an und stellte zum Ende des Jahres 2010 das große Projekt fertig. Gekauft hat die Bank das Projekt für rund 3,9 Milliarden Euro. Nun steht die Deutsche Bank mit ihrem Namen dahinter, wenn sie auch offiziell nicht als Hotelbetreiber gelten, sondern lediglich als Investoren fungieren.

Trotz alledem wirkt sich die Investoraktivität scheinbar negativ für die Bank aus. Las Vegas wird mit Glücksspiel in Verbindung gebracht und eine Bank in Verbindung mit Glücksspiel kann für die meisten Leute nichts Gutes bedeuten. Aus diesem Grund bzw. wegen dieser Einstellung haben sich viele zurückgezogen und verkauften zum Teil sogar ihre Aktien der Deutschen Bank.

Sprecher der Deutschen Bank erklären, dass die Bank dem Glücksspiel gegenüber distanziert steht und lediglich Investor des Projekts ist, nicht jedoch Betreiber.

Wie sich das Image von las Vegas auf die Deutsche Bank in Zukunft auswirken wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.

Genau wie für die Besucher der bekannten Spielerstadt, kann der Besuch positiv als auch negativ enden. Für die Deutsche Bank kann man für die Zukunft nur die Daumen drücken, dass sich das Stadtimage nicht negativ auf die Bank ausüben wird.

Eröffnung des Cosmopolitain Casinos in Las Vegas

Mit dem Sylvester Abend feiert die Deutsche Bank noch im Jahre 2010 ein bedeutendes Ereignis. Das erste Deutsche Bank Casino wird an diesem Abend in Las Vegas eröffnet.

Die Bank wagt mit dieser Eröffnung den Schritt in die Gaming-Branche. Das Bankeigene Casino wird den Namen "Cosmopolitan" tragen und wird neben dem großzügigen Casinobereich auch Gästezimmer beherbergen.

Die Entwicklung des Projekts stand von Anfang an auf wackligen Beinen. Der ursprüngliche Investor Ian Burce Eichner entwickelte die Idee und das dafür benötigte Konzept. Sein Vorhaben scheiterte jedoch an den Geldmitteln, die ihm nicht ausreichend zur Verfügung standen.

Durch das Scheitern kam die Deutsche Bank ins Spiel, die sich ursprünglich mit der Hilton Group und MGM zusammenschließen und das Projekt realisieren wollte. Mittlerweile hat sich die Bank jedoch selbst mit der Idee angefreundet, ein Spielcasino in Las Vegas zu besitzen und sieht mit Stolz der Eröffnungsparty am 31.12.2010 entgegen.

Seit dem Jahre 2008, seitdem das Projekt in die Hände der Deutschen Bank übergegangen ist, hat die Bank insgesamt 4 Milliarden Dollar investiert. Das Geld ging in den beeindruckenden Bau und wurde zusätzlich für die niveauvolle Gestaltung und Einrichtung eingeplant.

Das Casino soll in Stilvollem Ambiente ein Casino erster Klasse werden, in dem Menschen aus aller Welt zum Spielen, Zocken und Spaß haben kommen. Schon die Eröffnungsparty scheint mit Stargästen wie Jay Z und Coldplay vielversprechend zu werden.

Das Cosmopolitan Casino in Las Vegas befindet sich in erstklassiger Lage, direkt am Las Vegas Strip, bietet eine geräumige Spielhalle und ausreichend Unterkünfte für anspruchsvolle Gäste. Das Casino ist das kostenintensivste Unternehmen in der Region und wird wohl allein durch die bisherige Mundpropaganda viele Gäste in Empfang nehmen können.

Ein besonderes Highlight sollen die Privaten Casino-Lounges werden, die gemietet werden können und die bis dahin einzigartig in Las Vegas sind. Die Prognose sagt, dass sich das Projekt in einigen Jahren gerechnet haben wird, aber sicher sein kann man in dieser Hinsicht heute noch nicht.

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