Kampf gegen illegales Glücksspiel

Kampf gegen illegales Glücksspiel

Ziel ist es den Schutz der Verbraucher vor illegalen Glücksspielangeboten langfristig gewährleisten zu können und so einen fairen Markt zu etablieren. In den vergangenen Jahren hat sich das illegale Glücksspiel mehr und mehr verbreitet.

Hierbei ist weniger die Rede von verrauchten Hinterzimmern, sondern mehr von dem legal wirkenden Online Glücksspiel. Es gibt vorrangig Online Glücksspiel Anbieter, die über Lizenzen im Ausland verfügen und ihr Angebot in Österreich präsentieren. Der österreichische Glücksspielmarkt sieht aber vor, dass ausschließlich im Inland lizensierte Anbieter ihr Angebot legal präsentieren dürfen. Im Umkehrschluss sind die meisten Online Glücksspiel Angebote illegal.

Folge des illegalen Glücksspielangebots:

– Spielerschutzstandards werden nicht eingehalten

– staatliche Abgaben werden nicht entrichtet

– großes Gefahrenpotential für die Verbraucher

– fehlende Staatseinnahmen

– verzerrter Wettbewerb zwischen legalen und illegalen Glücksspielanbietern

Verantwortungsbewusstes Glücksspiel und Verbraucherschutz

Mit der "Cooperation Agreement" wurde bereits im letzten Jahr ein Zeichen gesetzt, dass in Zukunft der Fokus sowohl auf verantwortungsbewusstem Glücksspiel als auch Verbraucherschutz liegt. Diesbezüglich sollen in diesem Jahr weitere Kooperationen geschlossen werden, um so Hand in Hand weiterhin in diese Richtung zu arbeiten. Die engere Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen gehört hier vorrangig zum Plan. Mit der interanationalen Zusammenarbeit soll ein Weg gefunden werden, um dem Online Glücksspiel gerechtfertigte Grenzen zu setzen und eine Kontrolle möglich zu machen.

Stärkeres Vorgehen gegen illegales Glücksspiel

Stärkeres Vorgehen gegen illegales Glücksspiel

Diese Meinung soll nicht nur in Bezug auf den Spielerschutz in Zukunft stärker vertreten werden, sondern auch in Bezug auf den Schutz der legalen Glücksspielangebote. Der Kampf gegen illegales Glücksspiel soll in Zukunft nicht nur in Deutschland stärker durchgesetzt werden, sondern soll auf EU-Ebene eine Schlüsselrolle zugesprochen bekommen.

Ähnlich wie die ECA sieht auch die Europäische Kommission in Bezug auf das illegale Glücksspiel in Deutschland großen Handlungsbedarf. In dem vergangenen Schreiben von Juni 2015 wurde von Seiten der Eu-Kommission das Ziel das Online Glücksspiel in geordnete und überwachte Bahnen zu lenken als gescheitert angesehen. Das unregulierte Glücksspiel in Deutschland hält weiterhin einen Marktanteil in Höhe von 30 Prozent. Die ECA unterstützt das Vorgehend er EU-Kommission gegen Deutschland, denn die Fehlregulierung müsse beseitigt werden, um so den Verbraucherschutz in Deutschland stärken zu können.

Interessensvertretung durch ECA

Durch die ECA sollen die Interessen der staatlich konzessionierten Spielbanken in Deutschland stärker vertreten werden. Die selbständige Rechtsanwältin Miriam Benert vertritt hierbei als EU-Beauftragte die Interessen der deutschen Spielbanken auf europäischer Ebene und wurde als Vertreterin Deutschlands zur Wahl in den neuen ECA-Vorstand nominiert.

"ECA" soll den Ruf des Glücksspiels verbessern

"ECA" soll den Ruf des Glücksspiels verbessern

Das wichtigste Thema dieses Katalogs ist die Anerkennung für die Verantwortlichkeit der Gesellschaft nach den Prinzipien der "Corporate Social Responsibility".

Ein Angehöriger des obengenannten Verbandes und Leiter der "Casinos Austria" sagte, dass es die Debatten, die mithilfe der Medien auf internationaler Ebene im Bereich des Glücksspiels stattfinden, notwendig machen, dass die Angehörigen der Organisation Klarheit schaffen und das Image des rechtmäßig abgehaltenen und zugelassenen Glücksspiels in den europäischen Spielstätten verbessern.

Das "Verantwortliche Spiel" ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Eigenverantwortung, hierzu gehören aber auch der Schutz der Umwelt und die verantwortungsbewusste Handhabung mit Rohstoffen, die Vermeidung von Geldwäsche und eine allgemeine Anerkennung, dass dies ein Auftrag mit gesellschaftspolitischer Bedeutung ist.

Die Angehörigen der "ECA", die dies anerkennen, repräsentieren Transparenz und Zusammenarbeit mit jedem "Stakeholder" und möchten hiermit ein klares Signal senden. Man möchte auch das Vertrauen des breiten Publikums zu den zugelassenen und kontrollierten Glücksspielen in den Spielstätten der Angehörigen der "ECA" stärken.

Der Chef der "Casinos Austria" sagt zudem, dass eine der Prioritäten darin besteht, zu zeigen, dass die Angehörigen der Organisation diese Regeln nicht nur auf Papier bannen, sondern diese schon seit ein paar Jahren jeden Tag umgesetzt haben. Hier soll eine Abgrenzung zu ein paar weiteren Konkurrenten erfolgen.

Hier betont er auch noch einmal die Pionierarbeit seines Unternehmens, was die Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit angeht. Er sagt, dass sein Unternehmen im Jahr 2000 das erste Unternehmen auf der ganzen Welt in dieser Branche war, dass ein CSR-Management mit System eingeführt hat und welches seit diesem Zeitpunkt auch in regelmäßigen Abständen über die entsprechenden Tätigkeiten im Unternehmen Bericht erstattet.

Die Organisation vertritt Anbieter von Casinos und Branchenverbände von 22 Staaten in Europa. Diese haben umgerechnet 800 Spielstätten und mehr als 600.000 Angestellte. Auf der Internetseite der Organisation gibt es mehr Informationen zu diesen Verhaltensregeln.