Eigenständige Spielersperren in Pfäffikon

Eigenständige Spielersperren in Pfäffikon

Im Swiss Casino Pfäffikon-Zürichsee haben in der Vergangenheit 156 Gäste diese Möglichkeit genutzt und haben sich selbst eine Spielersperre auferlegt. Insgesamt wurden im letzten Jahr 197 Spieler in Pfäffikon gesperrt.

Die Spielersperren sind gesetzlich vorgeschrieben. Im Spielbankengesetz ist festgelegt, dass Spieler für die Spielbank gesperrt werden müssen, die ein auffälliges Spielverhalten aufweisen. In den Spielbanken gibt es geschultes Personal, welches einen potentiellen Spielsüchtigen anhand des Verhaltens ausfindig machen kann. Auch Meldung durch Dritte wird oft als Anlass genommen, um betreffende Spieler zu sperren. Die Spielersperre soll letztendlich dem Spielerschutz dienen, denn mit der Spielsucht können ganze Existenzen zu Grunde gehen, dies sollen die sogenannten Sperren zu verhindern wissen.

Im letzten Jahr wurden insgesamt 197 Spielersperren verhängt, in erster Linie eben zum Schutz der Spieler. Dies stelle einen Rückgang zum Vorjahr dar, bedeutet im Jahr 2013 wurden weniger Sperren ausgegeben als im Jahr zuvor. Doch natürlich bedeutet die Verhängung einer Spielersperre nicht immer nur positive Resonanz, auch wenn diese zum Schutz der Spieler dient.

Viele Spieler reagieren unerfreut, wenn sie auf die Sperrliste kommen, obwohl diese Maßnahme in erster Linie dem Schutz jedes einzelnen Spielers dient. Diejenigen Spieler, die sich selbst sperren lassen, haben bereits vorab gesehen, dass diese Maßnahme dem eigenen Schutz dient. Im vergangenen Jahr gab es mehr Spielersperren aus Eigeninitiative als Sperren, die durch das Casino ausgesprochen wurden.