Einführung von Steuern auf Pokergewinne

Einführung von Steuern auf Pokergewinne

Viele Spieler treffen sich nur aus Spaß an dem Spiel an den Pokertischen, allerdings gibt es auch Spieler, die sich mit dem Pokern ihr Geld verdienen und sehr hohe Gewinne erzielen. Diese Fälle hat das Finanzamt bereits im Auge, da in solchen Momenten Steuern abgeführt werden müssten.

Es ist bereits bekannt, dass das Finanzamt steuerlich eingreift, sobald eine bestimmte Grenze des Gewinns überschritten wird. Offensichtlich haben die Mitarbeiter erkannt, dass durch das Pokerspiel gewerbliche Einnahmen erzielt werden können. Derzeit können bereits Steuern eingefordert werden, sobald der hobbymäßige Rahmen überschritten wird, sprich wenn die Spieler einen sehr hohen Gewinn erwirtschaften.

Das Pokerspiel fällt unter die Kategorie des Glücksspiels. Bei vielen Menschen ist das beliebte Kartenspiel jedoch längst nicht mehr nur ein Hobby. Daher wurde von den Finanzbehörden festgelegt, dass Steuern eingefordert können, wenn das Pokerspiel einer Person regelmäßig stattfindet und die Tatbestände darauf hindeuten, dass der Pokerspieler mit dem Spiel sein Geld verdient. Man geht bereits bei der Teilnahme an zwei Turnieren pro Monat von einem gewerbsmäßigen Pokerspiel aus, welches dann auch besteuert werden müsse.

Experten empfehlen den Pokerspielern, dass sie eine Art Poker-Tagebuch führen, um so vorzeigen zu können, wie oft und wie lange gespielt wurde, wie viel Gewinn erzielt wurde und wie viele Ausgaben beim Spiel bzw. bei der Anreise zu einem Turnier entstanden sind. Die Aufzeichnungen der Spieler sollten hier sehr genau sein und können auch Informationen wie Spieleinsätze und Buy-Ins enthalten.

Die Spieler haben so die Möglichkeit, im Falle eines Streits mit dem Finanzamt, darzulegen, wie viel gespielt wurde und ob hobbymäßig gespielt wurde oder das Spielen schon unter den gewerblichen Rahmen fällt. Hier können dann auch Gewinn und Kosten miteinander verrechnet werden, so dass am Ende ein geringerer Betrag versteuert werden muss. Die Verluste, die ein Pokerspieler macht, der unter den gewerblichen Rahmen fällt, müssten sich dann auch steuermindernd für den Spieler auswirken.