Einschränkung der Spielsucht durch Kampf gegen Spielhallen

Einschränkung der Spielsucht durch Kampf gegen Spielhallen

Änderungen hat vor allem der Glücksspieländerungsstaatsvertrag gebracht, durch den strengere Regelungen für die Spielhallen innerhalb Deutschlands vorgesehen sind. Eine Einschränkung bedeuten die neuen Regelungen in erster Linie für die Betreiber der Spielhallen.

Allein in Duisburg existieren rund 140 Spielhallen. Die Betreiber der Spielhallen müssen mit der neuen Gesetzeslage zurechtkommen, die ab sofort, mit der Verabschiedung des Glücksspieländerungsstaatsvertrags, ihre Gültigkeit erlangt hat. Die Anbieter haben allerdings eine übergangsfrist, innerhalb welcher die Veränderungen erfüllt werden müssen. Die neuen, gesetzlichen Regelungen für die Spielhallen, wurden den Betreibern in einem Informationsschreiben mitgeteilt.

Zu den neuen Gesetzen zählen unter anderem neue Schließzeiten. Nach den Regelungen müssen die Spielhallen innerhalb des Zeitraums zwischen 1 und 6 Uhr geschlossen haben, bzw. dürfen die Spielangebote innerhalb dieser Zeiten nicht für die Kunden zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus soll die Werbung enorm eingeschränkt werden. Während die Spielhallen bisher durch blinkende und leuchtende Reklame an der Fassade besonders leicht zu erkennen waren, soll dies in Zukunft verboten sein. Maximal die Aufschrift Casino darf sich nach den neuen Regelungen an der Außenseite der Etablissements befinden.

Ein wichtiger Punkt der neuen Regelungen bezieht sich vor allem auch auf die Bekämpfung der Spielsucht. Jeder Anbieter muss sich für die Zukunft ein Konzept ausarbeiten, mit welchem gegen die Spielsucht vorgegangen werden soll. Mit dieser Maßnahme soll vor allem der Spielerschutz in Zukunft besser gewährleistet werden können.

Es wird trotz der neuen Regelungendavon ausgegangen, dass die Spielhallen weiterhin erblühen werden und dass die neuen Maßnahmen kaum eine Besserung mit sich bringen werden. Allerdings wird darauf gesetzt, dass weniger Neueröffnungen zustande kommen werden. Sowohl Mehrfachkonzessionen sind verboten als auch das Eröffnen von Spielbanken in großer Nähe zueinander.

Hierfür wurde ein Mindestabstand von 350 m eingeführt, der von den Betreibern in Zukunft eingehalten werden muss. Der gleiche Abstand muss zu Kindergärten und Schulen eingehalten werden. Während diese Regelung für die neuen Betreiber ab sofort gilt, so müssen die bestehenden Betreiber sich darauf einigen, welche Spielhallen bestehen bleiben können und welche nicht. Noch gibt es hierzu keine genaue Vorgehensweise und jeder möchte sein Etablissement weiterhin betreiben und aufrecht erhalten.