Ausstehende Entscheidung in NRW

Ausstehende Entscheidung in NRW

Diese Entscheidung soll in diesen Tagen getroffen werden. Es wird erwartet, dass die Sitzung des Landeskabinetts Aufschluss darüber geben soll, ob Düsseldorf, Köln, Münster, Neuss oder Königswinter den Zuschlag erhalten werden.

Besonders spannend ist die Wartezeit für die interessierten Kommunen. Es gibt in den unterschiedlichen Städten bereits mögliche Standorte. So ist zum Beispiel das Regierungsschlösschen schon mehrmals im Gespräch gewesen.

Auch sollen Standorte in Köln näher betrachtet und diskutiert worden sein, daher gehen bereits einige von dem Zuschlag für Köln aus. Die Städte kämpfen um den Zuschlag für die Spielbank, weil ein solches Etablissement vor Ort die Besucherzahlen der Stadt ankurbeln könnte und Gelder in die kassen der Kommune spülen würde.

Immerhin zwölf Prozent der Einnahmen in Form der Bruttospielerträge fließen in die Haushalte der Städte, der Rest wird zum größten Teil guten Zwecken gespendet. Natürlich haben sich in erster Linie auch die Politiker dafür eingesetzt, dass die Konzession für die Landeshauptstadt Düsseldorf erteilt wird.

Hierzu wurde sogar extra ein offener Brief verfasst, um die Verantwortlichen von dieser Entscheidung zu überzeugen. In diesem Brief werden gleichzeitig das kulturelle Angebot der Stadt und die Tourismusattraktionen hervorgehoben, um so zu signalisieren, dass eine Spielbank das fehlende Glied in der Kette wäre.

Das Regierungsschlösschen am Rheinufer wurde als potentiellen Standort angepriesen. Das Gebäude könnte saniert werden und die Räumlichkeiten für ein Casino könnten an diesem Standort entsprechend hergerichtet werden, so heißt es bei den Befürwortern. Klar ist, dass eine Spielbank vor Ort hohe Umsätze bedeuten würde. Vorgesehen sind Einnahmen in enormer Höhe, denn die Spielbanken in NRW konnten auch im vergangenen Jahr, trotz Wirtschaftskriese, sehenswerte Einnahmen aufzeigen.