Überfallserie durch Großaufgebot beendet?

Überfallserie durch Großaufgebot beendet?

In Berlin sorgten in den vergangenen Monaten Raubüberfälle für Beunruhigung bei Glücksspielbetreibern und Ladenbesitzern. Die Polizei stellte seit den Vorfällen Ermittlungen an. Mit einem Großaufgebot sollen nun die Initiatoren dieser Überfälle gefasst worden sein. Die Ermittlungen werden weiterhin anhalten, denn nun gilt es herauszufinden, ob alle Täter in Gewahrsam sind.

Was war vorgefallen?

  • bewaffneter Raubüberfall eines Handygeschäfts in Berlin-Fennpfuhl
  • Raubüberfall eines Spielcasinos im Stadtteil Gesundbrunnen, nur wenige Tage danach
  • erster Überfall durch zwei Männer
  • zweiter Überfall durch drei Männer
  • ein vierter Mann ist Verdächtig
  • einer Frau wird als Mittäterin beschuldigt

Bei dem Großaufgebot in Berlin konnten zwei Männer und eine Frau, die als Mittäterin beschuldigt wird, festgenommen werden. Zudem wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht, ebenso die Wohnung eines vierten Verdächtigen. Die Durchsuchungen fanden am frühen Morgen durch die Polizei Berlin statt. Auch SEK-Kräfte sollen an dem Großaufgebot beteiligt gewesen sein. Die zwei festgenommenen Verdächtigen sind im Alter zwischen 22 und 33 Jahren. Beiden werden die zwei Raubüberfälle zur Last gelegt.

Bei den Durchsuchungen und Festnahmen durch das Großaufgebot in Berlin konnten einige Beweismittel sichergestellt werden. Einige der Beweismittel weisen auf eine Mittäterschaft durch die festgenommene Frau hin. Die Behörden werden nun weitere Ermittlungen anstellen und die Beweismittel genau untersuchen. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, ist davon auszugehen, dass eine Anklage gegen die vermeintlichen Täter erhoben wird. Es bleibt zu hoffen, dass die richtigen Täter geschnappt wurden und die Betreiber der Spielhallen und Geschäftsinhaber nun wieder sicher fühlen können in den eigenen Etablissements.

Verdacht auf illegales Glücksspiel bestätigt

Verdacht auf illegales Glücksspiel bestätigt

In Stuttgart sorgt bereits seit 2015 ein Fall für Aufsehen bei der Polizei. Die Behörden ermitteln schon seit dieser Zeit gegen einige Personen, bei denen Verdacht auf das Angebot von illegalem Glücksspiel besteht. Nach einigen Durchsuchungen wurden nun Gelder beschlagnahmt und insgesamt fünf Männer festgenommen.

Tatbestand in Stuttgart:

  • Ermittlungen der Polizei wegen Verdachts auf illegales Glücksspiel seit 2015
  • Durchsuchungen in Stuttgart, Leonberg und Nürtingen
  • Festnahme von fünf Männern
  • Beschlagnahmung von rund 170.000 Euro

Aufgrund der Ermittlungen, die wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel seit 2015 erfolgten, wurden vor wenigen Tagen fünf Gaststätten und drei Wohnungen durchsucht. Bei den Razzien konnte nicht nur sehr viel Bargeld beschlagnahmt werden, welches mutmaßliches Wettgeld ist. Auch wurden fünf verdächtige Männer festgenommen, denen eine Beteiligung an illegalen Wettgeschäften unterstellt wird. Die Verdächtigen sitzen aktuell in Untersuchungshaft.

In diesem Fall bei dem Verdacht auf illegales Glücksspiel scheinen die Ermittlungen nun erfolgreich gewesen zu sein. Leider kann nicht in jedem Fall von Erfolg gesprochen werden. Das illegale Glücksspiel ist weit verbreitet und auch wenn es oft anonyme Hinweise gibt und die Behörden illegales Glücksspiel vermuten, so kommt es nicht in jedem Fall zu einer Aufdeckung. Den fünf Festgenommenen wird nun ein Prozess bevorstehen.

Black Friday Folgen für Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar

Black Friday Folgen für Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar

Ex-Full Tilt CEO Ray Bitar gilt als einer der Drahtzieher bei dem großen Full Tilt Skandal. Was dem ehemaligen Chef vorgeworfen wird:

– Täuschung der Spieler über die wahren Gründe, warum Full Tilt nach dem Black Friday nicht mehr auszahlen konnte

– er habe den Spielern mitgeteilt, der Auszahlung ständen rechtliche Unklarheiten entgegen

– in Wirklichkeit hatte Full Tilt aber schlicht und einfach kein Geld mehr

– Full Tilt schuldete den Spielern rund 390 Millionen Dollar

– Full Tilt Poker Verantwortliche Ray Bitar, Chris Ferguson und Howard Lederer hatten das meiste Geld zuvor teils für private Zwecke entnommen

– die Geschäfte von Full Tilt wurden als ein betrügerisches Schneeballsystem bezeichnet

– Bitar soll die Spieler auch nach dem Black Friday weiter zur Einzahlung bei Full Tilt ermutigt und dadurch noch mehr geschädigt haben

Die Verurteilung von Ray Bitar erfolgte bereits im Frühjahr 2013 im Rahmen der Black Friday Anklagen. Zu den Folgen für Bitar gehören:

– keine Haftstrafe

– Zahlung von 40 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten

– es wurden acht Konten von Ray Bitar gepfändet

– Verlust von Immobilien in Kalifornien, Indiana und Bermuda

– Ray Bitar hat vom "Office of the Director of Corporate Enforcement" [ODCE] in Irland eine zehnjährige Sperre erhalten

– bis zum 26. Juli 2025 darf Bitar in Irland keine Position in der Führungsebene eines Unternehmens mehr einnehmen

Während Bitar in der Vergangenheit als schwerkrank galt und eigentlich auf der Transplantationsliste stehen sollte, ist dies aufgrund öffentlicher Bilder bis heute nicht richtig zu glauben. Es ist unklar, ob die Krankheit nur ein vorgeschobener Grund war, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Bitar entschuldigte sich zwar bei geprellten Kunden, jedoch empfinden dies viele als wenig glaubhaft. Über sein Privatleben und seine Zukunftspläne gab Bitar in diesen Tagen jedoch weiterhin keine Auskunft.

Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs

Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs

Bei den Ermittlungen wurden Razzien durchgeführt mit folgenden Ergebnissen:

– Durchsuchungen von Firmenräumlichkeiten und einem Privathaus in Arnsberg-Sundern

– ein 60-jähriger Mann aus Sundern wurde in Untersuchungshaft genommen

– umfangreiche Beweismittel wurden sichergestellt

– noch vorhandene Kontoguthaben wurden gepfändet

Versprochene sichere Gewinne

Die verdächtige Firma ist deshalb ins Blickfeld der Ermittler geraten, da das Unternehmen auf Internetseiten und mittels YouTube-Videos eine Kapitalanlage mit dem Versprechen nach einer Laufzeit von nur 14 Wochen eine Rendite von 48 Prozent zu erhalten. Darüber hinaus werden von Seite der Firma sichere Gewinne versprochen, die durch das Platzieren weltweiter Sportwetten erzielt werden.

Wenn Beteiligte neue Kunden anwerben, dann wird diesen zudem eine Beteiligung als Vertriebspartner versprochen. Die Ermittler vermuten, dass ein Schneeballsystem hinter den Angeboten des Unternehmens steckt. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden bereits rund 1,2 Millionen Euro von Anlegern in das Systeminvestiert, ein Großteil dieser Gelder wurde dann ins Ausland transferiert.

Florierende illegale Sportwetten durch EM 2016

Florierende illegale Sportwetten durch EM 2016

Um das illegale Angebot zu unterbinden hat die Polizei in der Schweiz alle Hände voll zu tun. Die Kontrollen, die beispielsweise in Zug durchgeführt werden, sind bereits erfolgreich. Hier werden von Seiten der Polizei die illegalen Spielhöllen ausgehoben.

Die Zuger Polizei duldet kein illegales Glücksspiel, auch nicht während der EM 2016. Aus diesem Grund wird derzeit enorm gegen illegale Glücksspielangebote, insbesondere gegen Banden im Bereich Wettbüros, vorgegangen. Seit Monaten werden in Zug bereits von der Polizei Ermittlungen angestellt und nun wird gegen ein illegales Etablissement nach dem anderen vorgegangen. Für die Polizei ist ersichtlich, dass die Hartnäckigkeit der vergangenen Wochen und Monate sich nun bezahlt macht.

Erfolge für die Zugener Polizei

Der Erfolg der Zugener Polizei ist auch an den hochgenommenen illegalen Lokalen einzusehen. In diesem Jahr waren bereits sechs Razzien erfolgreich und es konnten einige illegale Wettbüros ausgehoben werden. Bei den Razzien konnten einige Wettcomputer und sehr viel Bargeld von Seiten der Polizei beschlagnahmt werden. Für die Anbieter von illegalen Wettangeboten ist dies kein Zuckerschlecken, denn die Hintermänner werden mit hohen Strafen und Bußgeldern belegt.

Trotz der hohen Strafen wirken die Razzien noch nicht ausreichend abschreckend und auch bereits gestellte Täter haben eine hohe Rückfallquote. Dennoch ist die Polizei überzeugt davon, dass sich die Hartnäckigkeit und das konstante Vorgehen gegen die illegalen Angebote langfristig bezahlt machen werden.

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