Keine EU-Gesetzgebung für Online Glücksspiel

Keine EU-Gesetzgebung für Online Glücksspiel

Nach neusten Meldungen haben die Länder sich nun jedoch gegen eine einheitliche Regelung ausgesprochen. Aktuell gelten noch die Regelungen der einzelnen Bundesländer, nach Wunsch der Länder sollte diese Art und Weise der Regulierung wohl auch in Zukunft so beibehalten werden.

EU-Regelungen für den Bereich des Online Glücksspiels in Deutschland wurden von Seiten der Bundesländer nun offiziell abgelehnt. Der Beschluss wurde von der Länderkammer in Berlin veröffentlich. Nach Meinung der Länder müsse jedes Bundesland eine Eigenverantwortung haben, nach der die Regelungen pro Land beschlossen werden sollen.

Die Länder sollen selbst bestimmen können, welche Regelungen eingeführt werden sollen, um den Schutz vor den vom Glücksspiel ausgehenden Gefahren zu gewährleisten. Nach diesem Entschluss sollen nun die bestehenden Regelungen der einzelnen Bundesländer erst einmal bestehen bleiben, auch wenn diese durch den Glücksspielanbieter EGBA stark kritisiert wurde, da diese gegen die Dienstleistungsfreiheit verstoßen.

Bestehender Boom des Online Glücksspiels

Auch wenn in Deutschland keine einheitliche Regelung vorherrscht und das Online Glücksspiel noch heute teilweise in einer Art Grauzone stattfindet, wächst der Markt weiterhin stetig. Experten prognostizieren für das nächste Jahr ein anhaltendes Wachstum in Höhe von 15 Prozent. Einige Bereiche werden durch den Glücksspielstaatsvertrag reguliert, der jedoch durch private Glücksspielanbieter schon in der Vergangenheit stark kritisiert wurde. Die Anbieter bemängeln vor Allem die Bevorzugung von staatlichen Lotto- und Toto-Gesellschaften durch den Glücksspielstaatsvertrag.