Existenzrettung der Concord Card Casinos

Existenzrettung der Concord Card Casinos

Hierzu hat der Geschäftsführer der Stadt Bregenz und dem Land Vorarlberg in der vergangenen Woche einen Kompromissvorschlag unterbreitet. Die Abgabenforderungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro können von Seiten des Betreibers nicht ad hoc gezahlt werden und somit hoffen die Verantwortlichen mit dem Kompromissvorschlag einen Weg gefunden zu haben.

Nach dem Kompromissvorschlag hofft der Betreiber darauf die Abgabenschuld durch Abschreibung zum Teil begleichen zu können. Nach dem Vorschlag soll der andere Teil mit Hilfe von Ratenzahlung abgezahlt werden. Geschäftsführer Zanoni sieht das eigene Unternehmen stark in der Existenz bedroht.

Es seien Forderungen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro offen und das nachdem erst im Juli nach Angaben des Geschäftsführers 80.000 Euro an Abgaben gezahlt wurden. Die offenen Posten ergeben sich aus fehlender Kriegsopferabgabe und fehlender Vergnügungssteuer, dies machen die Steuerbescheide deutlich. Das Unternehmen könne die Summe jedoch nach Angaben des Geschäftsführers nicht mit einem Mal aufbringen und so wurde der Kompromissvorschlag gegenüber der Stadt und dem Land vorgetragen.

Zukunft für Unternehmen und Mitarbeiter ungewiss

Nach Angaben des Geschäftsführers wurden in den vergangenen Jahren 2,8 Mio. Euro an Vergnügungssteuer und Kriegsopferabgabe an das Land Vorarlberg bezahlt. Auch weiterhin wolle das Unternehmen die Kosten dafür aufbringen, so Zanoni, doch derzeit sehe sich der Betreiber nicht in der Lage dazu, die offene Forderung mit einem Mal zu begleichen. Wenn der Kompromissvorschlag von Seiten des Landes nicht angenommen werden würde, so müssten die Concord Card Casinos schließen.

Dies würde nicht nur für das Unternehmen den Existenzverlust bedeuten, sondern insgesamt 600 Mitarbeiter würden ihre Anstellung verlieren. Durch die Schließung der Concord Card Casinos würden der Stadt Steuergelder entgehen, die letztendlich der Steuerzahler abfangen müsste.

Noch wurde keine Entscheidung in Bezug auf den Kompromissvorschlag Zanonis getroffen, jedoch zeigte sich das Land Vorarlberg den Gesprächen gegenüber offen. Wenn eine rechtliche Lösung für die bestehende Problematik gefunden werden könne, so sehe man einer Kompromisslösung positiv entgegen hieß es zuletzt von Seiten des zuständigen Landesrats.