INTERPOL unterbricht Zusammenarbeit im Kampf gegen Spielmanipulationen

INTERPOL unterbricht Zusammenarbeit im Kampf gegen Spielmanipulationen

Warum die Zusammenarbeit von Seiten INTERPOLS nun ausgesetzt wird, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass der Erfolg und die Bedeutung des Programms in der Vergangenheit sehr hoch eingeschätzt wurden und ein Ende der Zusammenarbeit eigentlich nicht vorgesehen war.

Das Programm ist unter dem Titel "Integrität im Sport" bekannt. Auch INTERPOL selber hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass das Programm die Manipulation von Sportveranstaltungen und illegale Sportwetten durch kriminelle Gruppierungen verhindern konnte. Umso weniger ist das Aussetzen des Programms nachvollziehbar, denn eigentlich waren sich alle Beteiligten einig, dass andauernde kriminelle Aktivitäten in dieser Sache auf der ganzen Welt nur durch globale Gegenmaßnahmen unterbunden werden könntet.

Pause im Kampf gegen kriminelle Machenschaften?

Ob eine Pause des Programms aktuell sinnvoll ist, ist unsicher. Die FIFA geht davon aus, dass die Entscheidung INTERPOLS sich negativ auf die kriminellen Machenschaften auswirken wird. Daher plant die FIFA sich nun dafür einzusetzen, dass die Zusammenarbeit mit INTERPOL schnellstmöglich wieder aufgenommen wird. Aktuell wird von Seiten der FIFA Kontakt zu INTERPOL hergestellt, um hier ins Gespräch zu gehen und über die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zu sprechen. Für den Fußball wäre die Zusammenarbeit auch in der Zukunft weiterhin wichtig, deshalb besteht jetzt noch die Hoffnung, dass das Programm bald wieder entsprechend durchgeführt und betreut werden wird.

"Loot" – von Gamern für Gamer

"Loot" – von Gamern für Gamer

Der neue Youtube-Channel präsentiert interessierten Gamern Videos aus der Glücksspielbranche. Hier soll sich in Zukunft eine ganz eigene Community entwickeln, mit Gamern, die sich ständig auf der Suche nach den neusten Spielen, den größten Spielreizen und interessanten Informationen aus der Gaming-Szene befinden. Es gleicht einer Art Schatzsuche, bei der es allen Beteiligten vorrangig um das Zocken geht.

Der neue Youtube-Channel "Loot" bietet alles, was die Gaming-Szene sich immer gewünscht hat. Der Videokanal wird von Gamern, mit Gamern und für Gamer entwickelt und ausgestrahlt. Hier werden nicht nur die neusten Spiele vorgestellt, auch geht es darum in beliebten Spielen besondere Highlights aufzuzeigen, veraltete Spiele wieder aufleben zu lassen und Entwicklern alle Fragen zu stellen, für deren Antworten sich die Zocker selber am meisten interessieren. Mit dem Start des Videochannel auf der Plattform Youtube wurden von Seiten der Betreiber die ersten Szenen aus "Witcher 3" vorgestellt, ein absolutes Highlight in der Gaming-Szene.

Moderatoren mit großer Gemeinsamkeit: Zocken

Natürlich müssen die Highlights in dem Youtube-Kanal auch ansprechend präsentiert werden, hierzu haben sich für den Video-Channel "Loot" zwei passende Moderatoren gefunden. Welches Hobby sie teilen? Natürlich das Zocken. Dorian "El Doriango" Gorr (29) kann sich für Games wie "Metal Gear Solid", "FIFA" und "Diablo" begeistern und spielte schon im Alter von sieben Jahren an seinem eigenen Computer. Games begleiten ihn bisher sein ganzes Leben lang, eine gute Idee also seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Die 29-jährige Moderatorin Stefanie Kolibro hat eine Leidenschaft für Games wie "Don't Starve Together", "Red Dead Redemption" und Retro-Adventures. LAN-Partys gehören für sie noch heute zum Alltag dazu und mit ihrem neuen Moderationsjob möchte die Gamerin andere Zocker mit den neusten und wichtigsten Informationen aus der Gaming-Szene versorgen.

(Bildquelle:bild.de)

Ermittlungen gegen illegale Wettbüros

Ermittlungen gegen illegale Wettbüros

Natürlich gibt es, wie in vielen anderen Bereichen auch, illegale Geschäfte im Bereich der Sportwetten, gegen welche durch FIFA und Interpol nun gesondert vorgegangen werden soll. Insgesamt werden rund 500 Milliarden Euro pro Jahr durch Sportwetten eingenommen und hierbei sind die illegalen Sportwetten eingeschlossen.

Es gibt unzählige illegale Wettbüros und man spricht bereits über die sogenannte Wettmafia, wenn es um die illegalen Sportwetten geht. Die entsprechenden Einrichtungen werden schon seit einiger Zeit stetig überprüft und dabei wurde festgestellt, dass die Sportwetten in illegalen Wettbüros weiterhin zunehmen und die Anbieter immer mehr Gewinn machen. Chris Eaton, der Chefermittler der FIFA, wird in Bälde im Sicherheitsrat aktiv werden und plant dann stärker gegen die illegalen Sportwettgeschäfte vorzugehen.

Hinter den illegalen Sportwetten stecken sowohl die Mafia als auch die Camorra. Diese konnten innerhalb der letzten Jahre Milliarden Euro mit den illegalen Sportwetten machen. Der Zahlungsverkehr erfolgt über das Internet oder in Form von Barzahlungen. Da die illegalen Machenschaften immer mehr zugenommen haben, wurde bei der FIFA nun beschlossen Interpol einzuschalten, um stärker gegen die illegalen Sportwetten vorzugehen. John Abbott von Interpol soll nun verantwortlich dafür sein und als Elitepolizist ein Team zusammenstellen, um gegen die Wettmafia vorgehen zu können.

Das extra dafür zusammengestellt Team wird unter dem Namen „Interpol Steering Group“ ermitteln. Ziel ist es für das Team, dass die illegalen Machenschaften verringert werden können und der Schwarzmarkt im Bereich Sportwetten verkleinert werden kann. Um richtig gegen den Schwarzmarkt angehen zu können, müssen allerdings weitere Schritte eingeleitet werden, so Abbott.

Die entsprechenden Verbände wurden nun aufgefordert Regulierungen einzuführen, die stärker gegen das illegale Wettspiel vorgehen sollen, um so die Ermittlungen für Interpol zu erleichtern.

Sportwelt geht mit Betrugsfällen hart ins Gericht

Die Eklats in Sachen Manipulation suchen immer wieder den Sport und besonders den Fußball heim.

In der Bundesrepublik fallen die Sanktionen für die Betroffenen in der Regel recht milde aus, sie erhalten meist Bußgelder und Suspendierungen. Dies traf auf auch auf einen Ex-Spieler des Hamburger Fußballvereins St. Pauli, Schnitzler zu.

Dieser erhielt kürzlich eine Sperrung vom Sportgericht des "Deutschen Fußballbunds" in Höhe von 30 Monaten. Diese läuft von Ende März dieses Jahres und endet Ende September 2013.

Das Gericht beschuldigte ihn des unsportlichen Verhaltens, sprich, er wurde angeklagt, vor drei Jahren unrechtmäßige Spielabsprachen mithilfe eines holländischen Wettunternehmens vorgenommen zu haben. Er erhielt für vier dieser Spiele 100.000 Euro, dies bestätigte Schnitzler auch.

Er wies aber die Beschuldigung von sich, Manipulationen auf dem Platz vorgenommen zu haben. Der DFB nahm diesen Fall genau unter die Lupe und stellte fest, dass nichts auf eine Betrugshandlung des Spielers hindeutet.

Dies kommt häufiger vor, denn immer wieder kursieren Meldungen von unrechtmäßigen Absprachen und Betrugsfällen. Diese können auch, wie man in der Türkei sehen kann, im großen Stil vorkommen.

Einrichtungen wie FIFA oder das "Internationale Olympische Komitee" möchten herausfinden, wie man diese Ereignisse vermindern kann und wie der Sport wieder im Mittelpunkt steht.

Die Betrüger selbst kann man nicht bekämpfen, aber es ist möglich, mit härteren Sanktionen die Anzahl dieser Vorfälle zu verringern.

FIFA bei Bestechungsskandalen unter Zeitdruck

In der letzten Zeit sah sich die FIFA, die sonst so gut aufpasste, mit einer Menge Eklats in Sachen Bestechung konfrontiert.

Es wurde an Spielen herumgefuhrwerkt und auch die Wahl zum Präsidenten verlief nicht ohne Komplikationen. Deshalb ist es nun dringend geboten, diesen Eklats Einhalt zu gebieten.

Die UEFA nahm ebenfalls dazu Stellung und machte einen dringenden Appell an die Weltfußballorganisation. Der frischgebackene FIFA-Vorsitzende wurde Präsident, als seinem einzigen Gegner vorgeworfen wurde, Bestechungen durchgeführt zu haben.

Der jetzige Vorsitzende möchte seine erneute Wahl dazu verwenden, der Bestechung in der Fußballbranche den Kampf anzusagen. Die UEFA forderte nun von der Organisation, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Diese traf sich im Juni dieses Jahres mit den Offiziellen des Komitees. Hier sprach man über die eklatschwangere Lage, die der FIFA eine Menge Probleme bereitet.

Hier fällte man den Entschluss, dass die Weltfußballorganisation im kommenden Vierteljahr einen genauen Plan im Hinblick auf den Kampf gegen diese Eklats vorlegen soll. Diese ist gefordert, bis Oktober dieses Jahres eine konkrete Vorgehensweise und nicht nur Ideen und vage Vorhaben beizubringen.

Es bleibt abzuwarten, ob man es der UEFA gleichtun wird, diese etablierten schon effektive Vorgaben, um diese Skandale gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Spieler müssen nicht nur Bußgelder entrichten, ihnen drohen auch die Suspendierung und weitere unerfreuliche Sanktionen.

Wenn die FIFA diesem Beispiel folgt, dann ist es möglich, die Anzahl dieser Skandale deutlich zu reduzieren.