Auftrieb der Spielbanken bewirkt mehr Forderungen der Mitarbeiter

Auftrieb der Spielbanken bewirkt mehr Forderungen der Mitarbeiter

Die Erträge der Spielbank steigen wieder an und so kommt es, dass die Mitarbeiter nun mehr Gehälter fordern. Die Mitarbeiter werden in diesem Fall durch den Personalratsvorsitzenden Daniel Hetze vertreten, der 5,5 Prozent mehr Gehalt für die Angestellten der Spielbank, sich selbst eingeschlossen, fordert.

Dr Personalratsvorsitzende macht im Zuge seiner Forderung deutlich, dass der Auftrieb der Spielbank Lindau deutlich spürbar sei, auch für die Mitarbeiter. Die Spielbank sei wieder gut besucht und es ist ein zunehmender Anstieg der Besucherzahlen zu vermerken. Gleichzeitig sei der Bruttospielertrag in Lindau um insgesamt fünf Prozent angestiegen. Der Erfolg sei laut Hetze nicht zuletzt auch den Mitarbeitern zu verdanken, denn durch verschiedene Sparmaßnahmen innerhalb der Spielbank, konnte der Auftrieb für Lindau erreicht werden.

Zu den Sparmaßnahmen zählte zum Beispiel auch der Verzicht der Mitarbeiter auf eine Gehaltserhöhung, seit dem Jahr 2010, in welchem der Stand der Spielbank nicht sehr positiv war. Auch wurden Stellen eingespart, indem Mitarbeiter in den Ruhestand gegangen sind, ohne dass die Stelle danach neu besetzt wurde. Diese Einsparungen hätten laut Hetze dazu beigetragen, dass die Spielbank nun wieder solch ein deutliches Plus verbuchen konnte.

Die Mehrarbeit der Mitarbeiter sollte in Hetzes Augen nun belohnt werden. Hierzu sei eine Lohnerhöhung in Höhe von fünf Prozent für die Mitarbeiter nach Meinung des Personalratsvorsitzenden mehr als angebracht. Der Freistaat hatte angeboten, den Mitarbeitern eine einprozentige Lohnerhöhung zu zahlen und einen Bonus in Höhe von 390 Euro. Dies sei nicht ausreichend, so Daniel Hetze im Namen der Angestellten.

Forderungen für Eurovegas in Madrid

Forderungen für Eurovegas in Madrid

Nun gibt es erneut Gründe für die Kritiker laut aufzuschreien, denn Adelson hatte gefordert die Casinosteuer zu senken. Doch es bleibt nicht bei der Forderung, denn der Bürgermeister der spanischen Hauptstadt, Ignacio Gonzales, hat sich nun öffentlich dazu entschieden die Steuer zu senken.

Die Reduzierung der Steuern wird drastisch auffallen, denn die Steuer wurde von 45 Prozent auf lediglich 10 Prozent gesenkt. Madrid war bereits vor dieser Steuersenkung für den geringen Steuersatz bekannt, besonders im Vergleich mit anderen Ländern. Mit einem Steuersatz von lediglich 10 Prozent jedoch ist Madrid nun international außer Konkurrenz, denn nirgendwo wird ein solch geringer Steuersatz von Seiten der Regierung angeboten.

Doch auch mit der Steuersenkung bleibt es in Bezug auf das Eurovegas Casinoprojekt nicht bei der letzten Forderung von Adelson. Dieser scheint darauf zu bestehen, das Rauchverbot für Casinos aufzuheben. In ganz Europa wurde das Rauchverbot in Casinos vor nicht allzu langer Zeit erst eingeführt. Durch diese Regelung mussten viele Casinos in ganz Europa hohe Umsatzeinbußen hinnehmen. Vor allem die Casinobetreiber würden die Lockerung des Rauchverbots wohl freuen und auch die Spieler, die dann eventuell wieder vermehrt in die Casinos zum Spielen gehen würden, anstatt zu Hause vor dem heimischen Rechner zu bleiben.

Adelsons Forderung ist eindeutig, denn dieser scheint die gleichen rechtlichen Bedingungen in Spanien haben zu wollen, wie sie in Nevada existieren. Allerdings hat der Bürgermeister Madrids hier nicht so viel Entscheidungsfreiheit wie in Bezug auf die Steuern. Bei dem Rauchverbot müsse laut Angaben des Bürgermeisters das Gesundheitsministerium zu Rate gezogen werden, welches dann in Verbindung mit der Zentralregierung über diese Forderung entscheiden wird.

Das Projekt Eurovegas sollte bereits im nächsten Jahr angestrebt werden. Der Baubeginn wurde für Anfang des Jahres angesetzt, Ob dieser Termin gehalten werden kann ist allerdings noch unklar, da nicht sicher ist, ob die Regierung auf die entsprechenden Forderungen eingehen wird und ob Adelson das Projekt realisieren wird, auch wenn einige Forderungen nicht erfüllt werden. Daher bleibt weiterhin abzuwarten, wie es mit der Zukunft des riesigen Casinoprojektes in Spanien ausgehen wird.