Förderung von mehr Präventionsprojekten

Förderung von mehr Präventionsprojekten

In einigen Fällen endet dies dann in der Spielsucht. Um genau dies vermeiden zu können sind Informations-, Sensibilisierungs- und Präventionsprojekte besonders wichtig. In Südtirol hat die Landesregierung nun die Richtlinie zur Vergabe von Beiträgen im Bereich der Spielsucht abgeändert, um so eine bessere Förderung ermöglichen zu können.

Durch die Änderung der Richtlinien in Bezug auf die Beitragsvergabe soll es von nun an möglich sein, auch mehrjährige Projekte im Bereich der Prävention ermöglichen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem bei der Zusammenarbeit mit Schulen langfristige Projekte realisiert werden sollen, die über mehr als nur ein Jahr hinausgehen. Da der Präventionsarbeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen mehr und mehr Wichtigkeit zugesprochen wird, ist es ein positiver Schritt, dass die Betragsvergabe in Zukunft auch für längerfristige Projekte und Zusammenarbeiten genutzt werden kann.

Erweiterung der Bewertungskommission

Ein weiterer Beschluss ist Erweiterung der Bewertungskommission um einen Vertreter des landesweiten Netzwerkes zur Spielsucht. Alle Zeichen gehen in die Richtung, dass man mit diesen Entscheidungen mehr Initiative im Bereich Suchtprävention und Spielsuchtbekämpfung zeigen will. Gerade Informations- und Präventionsarbeit seien besonders wichtig, damit die Spielsucht gar nicht erst entsteht. Die Arbeit sei sehr wichtig, aber gleichzeitig auch sehr kostenintensiv und genau aus diesem Grund ist es ein guter Schritt, dass die Finanzierung nun auch für längerfristige Projekte möglich gemacht werden soll.

Förderung des illegalen Glücksspiels

Förderung des illegalen Glücksspiels

Nach der letzten Ratssitzung ist klar, dass die Kämmerer eine Vergnügungssteuererhöhung für Spielautomaten fordern. Dies würde nach Angaben von Experten die Steuerlast nahezu verdoppeln. Allein durch den Glücksspielstaatsvertrag gibt es einige Spielhallen, die der Regulierung nicht standhalten können und somit vor dem Aus stehen. Durch die Verdopplung der Steuerlast ist zu erwarten, dass das illegale Glücksspiel weiterhin aufblüht. Diesen Fakt belegen zum Beispiel Studien des Bundeswirtschaftsministeriums.

Das illegale Glücksspiel stellt in Deutschland langfristig ein großes Problem dar. Durch die Nutzung der illegalen Glücksspielangebote können Spielerschutz, Jugendschutz und Suchtprävention nicht gewährleistet werden. Die illegalen Angebote schweben quasi in einem rechtsfreien Raum, Kontrollen können hier nicht durchgeführt werden und der Kampf gegen das illegale Glücksspiel scheint sich ins Endlose hinzuziehen.

Gleichzeitig führt das illegale Glücksspielangebot dazu, dass die staatlichen und regulierten Angebote weniger genutzt werden, wodurch die Landeskassen zunehmend weniger gefüllt werden. Eine entsprechende Regulierung würde nach Angaben von Experten jedoch dazu führen, dass der Verbraucherschutz wieder gewährleistet werden könnte und auch die Länder von den Einnahmen der Anbieter profitieren könnten.

Steuerhöhung wäre das Aus für viele Anbieter

Die geplante Steuererhöhung hätte nach Angaben von Experten ausschließlich negative Folgen. Angesehene und vorbildliche Anbieter müssten durch eine Steuererhöhung um die eigene Existenz kämpfen, gleichzeitig würden die illegalen Anbieter ermutigt werden, sich weiterhin im illegalen Raum aufzuhalten.

Die legalen Anbieter seien bereit ihre Abgaben zu entrichten, doch durch die überhöhte Steuer wäre dies den Anbietern kaum noch möglich und gleichzeitig würde damit die Illegalität des Glücksspiels gefördert werden. Dies könne nicht die Absicht der Länder und noch weniger die Absicht der politischen Institutionen sein.

Förderung von Menschen mit Suchtproblemen

Förderung von Menschen mit Suchtproblemen

Zu diesen Institutionen zählt auch die awb e. V. – Arbeit, Wohnen, Bildung in Bad Salzuflen. Von der Einrichtung werden langzeitarbeitslose Menschen mit Suchtproblemen unterstützt. Auch von Seiten der Glücksspielanbieter, wird an diesen Stellen oft gespendet, um so den guten Willen zu zeigen. Von Seiten der Gauselmann Gruppe wurde nun ein Fußball-Kicker für die awb gespendet. übergeben wurde der Spieltisch durch Mario Hoffmeister, den Leiter des Zentralbereichs Kommunikation, der die übergabe im Namen des Unternehmens Gauselmann durchführte.

Die Spende kommt der Maßnahme "Gleis 4" zu Gute, welche zusätzlich durch das Jobcenter Lippe unterstützt wird. Um eben die Menschen, die an der Maßnahme teilnehmen, entsprechend zu fördern, wird in der Einrichtung besonders viel Wert auf die Stabilisierung der Lebensumstände gelegt und das herbeiführen eines Alltags, an den die Menschen mit Suchtproblemen sich gewöhnen können.

Das Hauptziel ist es, die Spieler von den Suchtproblemen zu entfernen und mit viel Arbeit die Menschen wieder bereit zu machen, Teil des Arbeitsmarktes zu werden. Die Ziele sollen durch verschiedene Hilfsmittel erreicht werden. So hat die awb es sich zur Aufgabe gemacht, den Teilnehmern neben Gesprächsrunden auch sportliche Aktivitäten anzubieten. Grundsätzlich gehören zu dem Angebot der Einrichtung die Punkte.

Persönlichkeitsförderung, gesunde Ernährung und auch Stressbewältigung. Oft sind es viele Faktoren, die dazu führten, dass ein Mensch Suchtprobleme hat, daher müssen eben diese betroffenen Personen an mehreren Stellen gleichzeitig gefördert werden.

Durch die Spende der Gauselmann Gruppe, den Kicker-Tisch, soll es besonders den introvertierten Menschen einfach gemacht werden, mit den anderen Teilnehmern besser in Kontakt zu kommen. Kickern sei eine Sportart, bei der jeder Vergnügen finden kann und wo nicht viel Können unter Beweis gestellt werden muss.

Das gemeinsame Spiel ist in der Einrichtung besonders wichtig. Gerade spielsüchtige Menschen isolieren sich während ihrer Sucht von der Außenwelt. Für diese Personen ist es im Anschluss nicht leicht, wieder soziale Kontakte zu knüpfen. Die spielerischen Möglichkeiten, sollen den Betroffenen dabei helfen, mit den anderen Teilnehmern in Kontakt zu kommen.