Herber Rückschlag für belgische Poker-Community

Herber Rückschlag für belgische Poker-Community

Am 15. Juni waren die No-Limit und Pot-Limit Tables (Holdem und Omaha) mit Dollar/Euro/Pfund 0,01/0,02 Blinds aus der Turnierlobby verschwunden.

Natürlich wirft dies bei den Spielern selber aber auch bei der gesamten Poker-Community Fragen auf. Nachdem vom Support angegeben wurde, dass dies geplant war und mit diesem Test in erfahrung bringen will, wie sich die Änderung auf die allgemeine Spielerfahrung auswirkt. Dies lässt nun vermuten, dass der Test für den globalen Markt durchgeführt wurde, um dann im Folgenden auch in weiteren Ländern auf diese Art und Weise vorzugehen.

Diese Einschränkung für die Poker-Community wäre auch für andere Länder denkbar, wie zum Beispiel Italien, Spanien oder Frankreich. Die Spieler haben sich vor allem gefragt, wieso der Test nicht in diesen Ländern durchgeführt werden würde, wo das aufgrund der eingegrenzten Regulierung mehr Sinn gemacht hätte. Nun ist man aber überzeugt davon, dass der Test deshalb in Belgien durchgeführt wurde, da die Belgier mit ihrem Client auf den internationalen Spielerpool zugreifen, wodurch es genug Gegner gibt.

Zusätzliche Kosten als Grund für Einschränkungen

Spekulationen ziehen auch die regulatorischen Probleme als Grund für entsprechende Änderungen in Betracht. Die Regulierung von Online Poker ist meist auf den Schutz der Spieler ausgerichtet. Gleichzeitig bedeutet dieser regulierte Spielerschutz für die Anbieter jedoch höhere Kosten, durch Besteuerungen und Abgaben. Diese zusätzlichen Kosten werden von den Anbietern in den meisten Fällen auf die Spieler abgewälzt.

Frankreich nimmt die erste Hürde in Sachen Pokerregulierung

Frankreich nimmt die erste Hürde in Sachen Pokerregulierung

Generell ist es das Ziel der Regulierungsbehörde Autorite de Regulation des Jeux En Ligne (ARJEL) die "Insellösung" abzuschaffen und die Grenzen im Bereich Online Poker zu öffnen. Bisher hatte die Behörde jedoch in dieser Sache keinen wirklichen Erfolg, denn Gesetzesanpassungen zur Abschaffung der "Insellösung" wurden bisher immer abgelehnt. Nun wurde jedoch eine große Hürde genommen und Frankreichs Regulierungsbehörde ARJEL ist es gestattet, mit anderen regulierten Märkten um einen gemeinsamen Spielerpool zu verhandeln.

Trotzdem der erste Schritt für die französische Poker-Community erreicht ist, wird die Zusammenlegung zweier Spielerpools aus verschiedenen Ländern nicht leicht. Schwierig wird es zum Beispiel mit PokerStars.eu (Malta) und PokerStars.com (Isle of Man), die den gleichen Spielerpool haben. Die technische Umsetzung wird hier nicht einfach. Dennoch gibt es Märkte, wo die ersten Schritte zeitnah unternommen werden können. Zu diesen Märkten gehören:

– Italien

– Spanien

Hier gibt es bereits seit Jahren Verhandlungen zwischen ARJEL und den Regulierungsbehörden beider Länder, der LAmministrazione Autonoma dei Monopoli di Stato (AAMS) sowie der Direccion General de Ordenacion del Juego (DGOJ). Hier sind schon seit geraumer Zeit offene Grenzen im Gespräch, allerdings ist frühestens im Jahr 2017 mit der Einigung auf entsprechende Verträge zu rechnen.

Taxierung könnte ein Problem werden

Die teilweise Öffnung der Grenzen ist zwar der erste Schritt, jedoch wird es mit der Umsetzung nicht ganz so leicht werden. Nicht nur weil die Zusammenlegung der Spielerpools technisch nicht einfach wird, sondern auch, weil die unterschiedliche Taxierung innerhalb der einzelnen Länder zum Problem werden könnte. In Frankreich gibt es in Bezug auf die Besteuerung ein kompliziertes System, bei welchem jede Bieterrunde für die Steuerbehörde abgerechnet wird. Das System soll zwar vereinfacht werden, allerdings ist auch hiermit nicht in naher Zukunft zu rechnen.

Neues Casino für Paris?

Neues Casino für Paris?

Hierbei wurde das Casino geschlossen. Im Anschluss an den Skandal wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die die Eröffnung eines neuen Casinos in Paris beinhalten soll, ebenso wie die zukünftige Art der Betreiber. Bereits Ende April soll die Studie abgeschlossen sein und vielleicht ausreichend Material für die Behörden liefern, um eine Entscheidung in Bezug auf das Glücksspielgesetz der französischen Hauptstadt zu treffen.

Die Studie bezieht sich vor allem auf die Neueröffnung eines Casinos in Paris. Darüber hinaus haben die Behörden jedoch bereits angekündigt, dass das Glücksspiel in den kommenden Monaten mehr und mehr thematisiert werden soll. Die aktuelle Gesetzeslage habe dafür gesorgt, dass in der französischen Hauptstadt zahlreiche illegale Angebote präsentiert werden. Um dies in Zukunft zu verhindern, sollte das Gesetz anonymen Aussagen nach in Zukunft angepasst werden. Mit der Reform der aktuellen Gesetzgebung könnte mehr Transparenz geschaffen werden, die wiederum vermehrte Kontrollmöglichkeiten schaffen würde.

Lange Wartelisten in bestehenden Casinos

Aktuell gibt es in und um Paris nur Casinoangebote in Enghien-les Bains und Deauville. Dies führt dazu, dass der Andrang vor Ort sehr groß und die Wartelisten für Cash Games sehr lang sind. Paris hat nicht nur 2,2 Millionen Einwohner, sondern jährlich kommen etwa 30 Millionen Touristen nach Paris.

Mit einem neuen Casino in der französischen Hauptstadt würde eine neue Attraktion geschaffen werden, die Touristen und Bewohner anlocken würde. Auch wenn sich die Regierung gegen ein neues Casino entscheiden sollte, ist geplant, das Casinoangebot in der Region zu erweitern. So ist bereits von der Eröffnung eines Casinos in Roissy-en-France die Rede.

Novomatic als größter Hersteller von Multiplayer-Games in Frankreich

Novomatic als größter Hersteller von Multiplayer-Games in Frankreich

In Zusammenarbeit mit Austrian Gaming Industries GmbH (AGI) und dem Vertriebspartner Bally France ist das Unternehmen Novomatic mit den eigenen Multiplayer Produkten in Frankreich voll auf Erfolgskurs. Neben den erfolgreichen Produkten hat Novomatic in Frankreich außerdem eine weit reichende Palette an Produktinnovationen sowie eine gelungene Performance im Betrieb und hervorragenden After-Sales-Service zu bieten.

Besonders auch als Anbieter von Roulette-Multiplayer-Games konnte Novomatic sich in Frankreich einen Namen machen. Zuletzt konnte das zehnte elektronische Roulette mit Croupier mit dem Namen Novo TouchBet Live-Roulette in Amneville installiert werden. Bei den führenden Casino Gruppen in Frankreich konnte Novomatic bereits mit den verschiedenen Roulette-Systemen punkten und sich so Anerkennung bei den Betreibern verschaffen.

Novo Unity 2 konnte sich bisher in den französischen Casinos wunderbar durchsetzen. Die Techniker von AGI konnten die Systeme fachmännisch integrieren und auch nach der Installation versprechen die Systeme von Novomatic den Nutzern hervorragende Leistung. Derzeit erhofft sich Novomatic in Frankreich die Zulassung zweier Projekte, die zur Zeit im Casino Niederbronn getestet werden.

Hierzu zählen Novo Multi-Roulette und ein Multi-Game-Konzept auf einem Terminal mit elektronischem Blackjack und Roulette. Wenn diese Produkte die Zulassung erhalten, dann würde sich die Palette der Spiele für die Kunden in den Casinos enorm erweitern. Ein umfassendes Angebot könnte dann langfristig auch die Nachfrage steigern. Letztendlich ist es auch in Frankreich das Ziel der Anbieter, dass die Kunden zufrieden und glücklich sind und damit langfristig an die Anbieter gebunden werden können.

Kooperationsvereinbarung Spanien und Frankreich

Kooperationsvereinbarung Spanien und Frankreich

Beide Behörden, ARJEL in Frankreich und das Gegenstück Direcci-n General de Ordenaci- del Juego (DGOJ), konnten sich innerhalb der Verhandlungen auf eine Vereinbarung einigen.

Die Vereinbarung wurde nach dem Vorbild der Vereinbarung zwischen ARJEL und der italienischen Regulierungsbehörde geschlossen. In dieser ist zum Beispiel der Kampf gegen illegale Webseiten und die Kontrolle von Lizenznehmern vereinbart. Auch die Entwicklung von Kommunikationsstrategien gehört zu der Kooperationsvereinbarung dazu. Eine Vereinbarung dieser Art hat den Sinn die Integrität des Sports und der Wettbranche bestmöglich zu schützen.

Neben diesen Neuerungen gibt es Informationen, dass bereits Gespräche zwischen ARJEL, AAMS und dem portugiesischen Glücksspielmonopolisten Santa Casa da Misericordia de Lisboa gegeben haben soll. Darüber hinaus wurden diesen Meldungen zu Folge im vergangenen Sommer weitere Vereinbarungen zwischen ARJEL und der britischen Regulierungsbehörde vereinbart.

Es gab bereits Vermutungen, dass mit diesen Vereinbarungen die Zusammenführung der Liquidität des französischen Pokermarktes mit anderen davon bislang getrennten Spielerpools in anderen Ländern angestrebt würde. Die französische Regulierungsbehörde wies dies jedoch zurück. Gleichzeitig jedoch wurde von AAMS und DGOJ angegeben, dass bereits Verhandlungen darüber geführt wurden, wie die Liquidität ab dem nächsten Jahr zusammengeführt werden könnte.

Das Wachstum der europäischen Pokermärkte hatte in der Vergangenheit sehr unter den hohen Besteuerungen und den Eingrenzungen der Liquidität zu kämpfen. Die Spieleportfolios vieler Anbieter mussten aufgrund dessen teilweise verkleinert werden. Italien bietet derzeit in Europa den am weitesten geöffneten Glücksspielmarkt Europas an.

Dennoch musste das Land in der Vergangenheit mit einem Rückgang kämpfen. Der Markt scheint zurückzugehen. Auch in Dänemark wird mit weiteren öffnungen gegen den Rückgang des Marktes gekämpft, wohingegen in Frankreich immer noch strenge Regelungen herrschen.