Freispruch für Spielhallenräuber

Freispruch für Spielhallenräuber

Das Gericht entschied die beiden Spielhallenräuber freizusprechen. Die Überfälle der Spielhalle ereigneten sich am 28. Januar 2014 und am 15. Juni 2014. Beide Überfälle wurden von zwei maskierten Männern durchgeführt, in der Spielhalle arbeitete beide Male die gleichen Angestellte und auch weitere Parallelen zwischen den beiden Überfällen wurden festgestellt.

Fehlende Beweise

Beide Verdächtige, hatten sowohl zuvor mit der Spielhalle zu tun, als auch mit anderen Raubüberfällen. Dennoch wurden sie nun freigesprochen, denn bei den aktuellen Fällen gab es von Seiten der Staatsanwaltschaft keine rechtskräftigen Beweise. Als Zeugin war die Spielhallenmitarbeiterin vorgeladen, die jedoch unter Schock stand nach dem ersten Überfall. Die Kamera in der Spielhallen funktionierte an dem besagten Abend leider nicht, sodass hier auch keine Beweise vorgelegt werden konnten.

Dennoch gab es eine Verurteilung, denn die beiden Verdächtigen hatten am 15. Juni 2014 eine Geldbörse samt EC-Karte aus einem PKW geraubt. Hierfür gab es dann auch eine Videoüberwachung, sodass die Täter geständig waren und nun für ihre Tat geradestehen müssen.

Freispruch der bwin-Chefs Manfred Bodner und Norbert Teufelberger

Freispruch der bwin-Chefs Manfred Bodner und Norbert Teufelberger

Die Verhaftung liegt heute etwa acht Jahre zurück und die Anwälte der Geschäftsmänner konnten in diesen Tagen einen Freispruch erwirken. Bisher ist das Urteil nicht rechtskräftig und der Staatsanwalt hat die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen Berufung einzulegen. Die mündliche Urteilsverkündung erfolgte bereits in Nanterre, die schriftliche Bestätigung über dieses Urteil soll in den kommenden Wochen folgen.

Nach Angaben der Anwälte von Bodner und Teufelberger habe der Sportwettenanbieter bwin nicht gegen französische Gesetze verstoßen, da das Unternehmen sich nach dem europäischen, nationalen Gesetz gerichtet hätte. In Frankreich sei angegeben worden, dass das Angebot von Sportwetten durch das Glücksspielunternehmen bwin vor Ort verboten sei. Aus diesem Grund wurden die beiden CEOs des Unternehmens vor etwa acht Jahren festgenommen und mussten sogar zwei Nächte im Gefängnis verbringen.

Schon zum damaligen Zeitpunkt war von bwin angegeben worden, dass das Unternehmen sich nach dem EU-Recht gerichtet habe, welches grenzüberschreitend gültig sei, wodurch die Unternehmer überzeugt davon waren, sich an Gesetze gehalten und nicht gegen die französischen Gesetze verstoßen zu haben.

In den vergangenen Jahren hat sich die gesetzliche Lage in Frankreich jedoch so oder so generell geändert, denn der Glücksspielmarkt in Frankreich wurde in der Zwischenzeit geöffnet. Das Angebot von Online-Wetten ist in Frankreich somit heute legal und bwin zählte zu den Anbietern, die eine der ersten Lizenzen für dieses Angebot in Frankreich erhalten hatten.