Endende Frist in New Jersey

Endende Frist in New Jersey

Auch das Unternehmen Ultimate Poker ist spät dran, auch wenn es bereits im Vorfeld deutlich gemacht hatte, dass die rechtzeitige Einreichung der Bewerbung kommen werde. Es wird außerdem damit gerechnet, dass PokerStars an vorderster Front mitkämpfen wird, um die begehrten Lizenzen für den Online Poker Markt in New Jersey.

In den USA wird zwar auch heute noch auf eine bundeseinheitliche Lösung in Bezug auf Online Glücksspiel gehofft, dennoch bemühen sich die Staaten nun nach und nach darum ihre eigene Lösung anzubieten. Bisher gibt es drei Staaten, in denen das Online Glücksspiel legal ist oder derzeit auf den Weg gebracht wird.

Dazu gehören natürlich der Glücksspielstaat Nevada und auch Delaware. Neben den im Vergleich eher kleinen Bundesstaaten, die nur wenige Einwohner haben, ist New Jersey dagegen einer der größeren Staaten, in dem die neue Regelung 8,8 Millionen Einwohnern zu Gute kommt.

Morgen ist nun der letzte Tag in New Jersey, an dem von Seiten der Interessenten der Lizenzantrag eingereicht werden kann. Zuständig für die Auswertung ist dann die Division of Gaming Enforcement Behörde, bei der die Anträge bis morgen eingereicht werden müssen. Für den entsprechenden Lizenzantrag haben einige Unternehmen sich zusammen geschlossen und sind Partnerschaften eingegangen, um so mehr Chancen auf eine der begehrten Lizenzen zu erhalten.

Es gibt einige Casinos in Atlantic City, die derzeit noch zum Kauf ausstehen und für die Betreiber, die sich zusammengeschlossen haben, besonders interessant sind. Beispielsweise die Tochterfirma von Ultimate Poker, Ultimate Gaming, hat sich entschieden in Atlantic City ein Objekt zu erwerben. Hierzu seien sogar die Verhandlungen bereits aufgenommen worden.

Kampf gegen Spielhallen geht weiter

Kampf gegen Spielhallen geht weiter

Die gesetzte Übergangsfrist geht dem Ende zu und daher ist es festgelegt, dass ein Drittel der Spielautomaten nun abgehängt werden müssen. Das Gesetz sieht vor, dass ab dem 2. Juni in den Spielhallen nur noch maximal acht Spielautomaten in Betrieb und aufgehängt sein dürfen. Das bedeutet für viele Betreiber, dass sie den bestehenden Bestand von meist 12 Spielautomaten pro Spielhalle enorm reduzieren müssen.

Nachdem die Frist nun abgelaufen ist und die Reduktion erfolgt sein sollte, sollen künftig auch die Kontrollen in Berlin verschärft werden. Damit wollen die zuständigen Behörden überprüfen, ob das Gesetz von den Spielbankenbetreibern auch tatsächlich befolgt wird.

Viele der Spielhallenbetreiber wollen sich allerdings noch gegen das Gesetz zur Wehr setzen, denn es ist derzeit noch ein Verfahren beim Oberverwaltungsgericht anhängig. Die Betreiber erhoffen sich nun, dass die Reduzierung der Automaten nicht zulässig ist. Da jedoch das Verfahren vor Gericht noch nicht verhandelt ist und das Gesetz bereits gültig ist, müssen die Betreiber die Spielgeräte dennoch abbauen. Sollten die Betreiber im Anschluss daran vor Gericht Recht bekommen, könnte es jedoch passieren, dass das Land auf Schadensersatz verklagt wird.

Während das Gesetz direkt in den Spielhallen überprüft werden soll, wurde von Seiten des Senats nun auch den Cafe Casinos der Kampf angesagt. Aufgrund des verschärften Spielhallengesetzes haben die Betreiber der Spielhallen einen Schlupfwinkel in Form der sogenannten Cafe Casinos ausgemacht. Diese sind als Cafes getarnte Spielhallen, die aufgrund des Cafe Images nicht Genehmigungspflichtig sind. Auch hier sollen in Zukunft stärkere Kontrollen durchgeführt werden.

Verlängerte Frist bei der Sportwettenlizenzvergabe in Deutschland

Verlängerte Frist bei der Sportwettenlizenzvergabe in Deutschland

Nach dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag ist es vorgesehen, dass für einen bestimmten Zeitraum die Lizenzen für Sportwettenanbieter vergeben werden sollen. Die Ausschreibung für die Konzessionen wurde bereits am 8. August 2012 veröffentlicht.

Eben diese Ausschreibung stieß bereits auf Kritik, weil Experten bemängelten, dass die Ausschreibung nicht ausreichend angekündigt wurde und zusätzlich die Ausschreibungsfrist zu kurz ist. Nun wurde die Frist für die Ausschreibungen verlängert. Somit haben die potentiellen Bewerber nun bis zum 12. September, anstelle bis zum 4. September dieses Jahres, Zeit, um die Bewerbungen in deutscher Sprache bei der entsprechenden Behörde abzugeben.

Bei der verantwortlichen Behörde handelt es sich um die Kanzlei CBH in Köln. Auch diese Tatsache sorgte bereits für Aufsehen, da die Kanzlei in der Vergangenheit das Monopol in Form des Toto- und Lottoblocks vertreten hat. Im Zuge dessen wurden einige gerichtliche Verfahren gegen private Sportwettenanbieter von Seiten der Kanzlei eingeleitet und nun soll eben diese Kanzlei für die Vergabe der Konzessionen für private Sportwettenanbieter verantwortlich sein.

Bisher scheinen noch viele Fragen in Bezug auf das Ausschreibeverfahren offen sein und CBH gab an, dass diese Fragen bis zum 4. September 2012 eingereicht werden können. Bisher wurden bereits 166 Fragen eingereicht, die bereits beantwortet wurden. Es bleibt abzuwarten, ob bestehende Unklarheiten noch beseitigt werden können und welche Bewerber es schaffen, die eigenen Unterlagen in deutscher Sprache einzureichen und für eine der 20 Konzessionen auf Probe in Frage zu kommen.